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Biografie

Eine Bandgeschichte im Auge des Sturms: Das 50-jährige Bandjubiläum der Rolling Stones von Anthony DeCurtis

Im Jahr 1962, als die Rolling Stones im Entstehen begriffen waren und anfingen, kleine Gigs in
und um London zu spielen, war der Gedanke, dass eine Rock & Roll Band auch nur fünf Jahre
bestehen bleiben könnte, absolut absurd. Von fünfzig mal ganz ... Lesen Sie mehr im The Rolling Stones-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Oktober 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Hybrid SACD
  • Label: Decca (Universal Music)
  • ASIN: B00006LST4
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.173 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Mother’s Little Helper
2. Stupid Girl
3. Lady Jane
4. Under My Thumb
5. Doncha Bother Me
6. Goin’ Home
7. Flight 505
8. High And Dry
9. Out Of Time
10. It’s Not Easy
11. I Am Waiting
12. Take It Or Leave It
13. Think
14. What To Do

Produktbeschreibungen

(2002/ABCKO) 14 tracks, 1965-66. SACD - fantastic sound quality.Medium 1
  1. Mother's Little Helper
  2. Stupid Girl
  3. Lady Jane
  4. Under My Thumb
  5. Doncha Bother Me
  6. Going Home
  7. Flight 505
  8. High And Dry
  9. Out Of Time
  10. It's Not Easy
  11. I Am Waiting
  12. Take It Or Leave It
  13. Think
  14. What To Do

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marc reinhardt am 29. Oktober 2002
Format: Audio CD
36 Jahre (!) nach Veröffentlichung erscheint nun endlich auch das beste Rolling-Stones-Album auf CD (ok, zumindest eins der 5 Besten - 'Let It Bleed', 'Beggar's Banquet', 'Sticky Fingers' & 'Exile On Main St.' sind die anderen...). Kurz nach Einführung der CD gab es zwar schon mal eine Version dieses Klassikers, sie wurde aber ziemlich schnell ersatzlos durch die um Längen schwächere US-Version des Albums ersetzt. Das alles hatte rechtliche Gründe, die wohl kaum ein Stones-Fan richtig nachvollziehen konnte... Jetzt endlich hat sich dieser Streit gelegt und man kann (und sollte!) 'Aftermath' in seiner ganzen Pracht vollends geniessen. Nie zuvor oder danach haben die Stones so abwechslungsreich und innovativ geklungen wie auf dieser Scheibe, man muss es einfach selbst hören um es nachvollziehen zu können.
Die US-Version ist im Zuge der neuen Stones-Remasters ebenfalls noch mal aufgelegt worden - wer also unbedingt ein 'Aftermath' mit 'Paint It, Black' braucht, kann sich ja diese kaufen, aber weitaus besser ist die Original UK-Version (Paint It, Black gibt es ja nun auch wirklich auf genügend Best-Ofs, was man von 'Out Of Time' - die lange Version! - nicht behaupten kann...).
Verpassen tut man bei der US-Version 'Take It Or Leave It', 'Mother's Little Helper', 'What To Do und eben 'Out Of Time'. Ausserdem sind die Stücke in einer völlig anderen - weniger stimmigen - Reihenfolge durcheinandergewürfelt...
Das man die beiden Versionen nicht zu einer 15-Track-CD zusammengefasst hat, halte ich persönlich für eine lobenswerte Entscheidung (auch wenn viele schreien werden: "Da soll doch den Fans wieder das doppelte Geld aus der Tasche gezogen werden...
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von J. Stahlich am 29. August 2005
Format: Audio CD
Es ist das erste Album der Rolling Stones, bei dem die Songs ausschließlich von der Band, d.h. Jagger/Richards, selbst geschrieben wurden. Das Album war der Durchbruch der Rolling Stones und es wirkt dabei als Gesamtwerk sehr homogen, die Lieder sehr ausgeglichen auf hohem Niveau und sehr abwechslungsreich. Der musikalische Stil ist generell zwar der für die frühen Stones typische melodiöse Rhythm 'n Blues, aber stets mit Rock- und Beateinflüssen gemischt.
Dass aber die Stones von den jungen Frauen so verehrt worden sind, wundert mich angesichts der Lyrics der Songs doch sehr: die sind alle reichlich frauenfeindlich: In Mother's little helper wird das damals aktuelle Thema auf die Schippe genommen, dass einige Hausfrauen von ihrem Alltag so frustriert in Tabletten und Drogen ihren Ausweg suchten. Stupid girl brauche ich nicht zu übersetzen. Under my thumb (unter meiner Fuchtel) ist nun das Mädchen, das mich einmal unterdrückt hat. Don'cha bother me: Reg mich nicht mehr auf usw.
Auch wenn diese Texte politisch nicht korrekt und der Feind jeder Feministin sind, musikalisch bieten die Stones um Jagger, Richards, dem instrumental starken Brian Jones, Bill Wyman und Charlie Watts ein begeisterndes und abwechslungsreiches Repertoire an Bluessongs. Die Hits sind die von Charlie Watts drums angetriebenen und mit Supermelodien ausgestattenten Mother's little helper (lyrics und music eine Einheit, für damalige Zeit doch eher ungewöhnliche Verwendung einer Sitar), Stupid girl, Under my thumb, die schöne und ruhige Ballade Lady Jane sowie das durch Chris Farlowe's Coverversion bekannt gewordene Out of time (von den Stones aber besser, nicht so schnulzig).
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Straubing am 15. Januar 2008
Format: Audio CD
Wer die Rolling Stones nur oberflächlich kennt oder sie für eine Dinosaurier-Bluesrockgruppe hält, deren Alben allesamt wie ein schlechterer Abklatsch von 'Exile on main street' klingen: Vorsicht! In ihrer ersten Dekade konnte die Londoner Kombo auch ganz anders, frisch und wagemutig klingen. Eindruckvollsten und zugleich gefälligsten Beleg dafür liefert gewiss die `66er LP 'Aftermath'. Wenn die Stones jemals den Beatles überlegen waren, dann - der Stärke deren 'Revolver' zum Trotz - 1966!
Bewährtes R&B-Material ('Doncha bother me', 'Flight no. 505' und zuvorderst das herausragende 'It's not easy') steht auf 'Aftermath' neben experimentellen (aber nie "entwurzelten"!) Songs: 'Mother's little helper', Track 1 und Single, - leider etwas eng am Liverpooler Trendsetter orientiert - mit indischer Sitar, das bezaubernde, anrührende 'Lady Jane' von Cembalo und Harfe begleitet, das alle folgenden Songs überstrahlende, dennoch aufreizend sublime 'Under my thumb' wie die Song- (und Sing-)Perle 'Out of time' mit Xylophon und 'I am waiting' in markanter Laut-leise-Dynamik seien nur als Beispiele genannt. Dem überlangen Jam 'Goin' home' ebenso wie dem Kirmes-Blues von 'High and dry' (für `80er Jahrgänge: ein fast verstörend andersgearteter Namensvetter des ungleich fragileren Radiohead-Takes) stahl freilich Dylan allein mit der ersten und letzten Aufnahme seines synchron veröffentlichten Doppelschlages 'Blonde on blonde' schon die Schau.
Dafür kann 'Aftermath' gerade mit seinen letzten vier Songs noch in der Kategorie "Pop" glänzen - Pop naturgemäß im allerbesten Sinne! Gerade deshalb aber: Bitte lassen Sie sich nicht wegen 'Paint it, black' die schwache U.S.
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