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Aftermath
 
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Aftermath [Original Recording Remastered]

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Rolling Stones Remastered Serie

Über die Rolling Stones Remastered Serie

ABKCO Records (und Universal Music weltweit) brachten 1986 die ersten Compact Discs des Rolling Stones Katalogs heraus. Seit dem gab es viele Anfragen, diese Alben doch mit den jeweils neuesten Remaster-Techniken wieder zu veröffentlichen. Da es in den letzten Jahren jedoch keine wirklich bahnbrechenden Verbesserungen beim CD… Lesen Sie mehr im The Rolling Stones-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (21. Oktober 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Decca (Universal)
  • ASIN: B00006RT4U
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.602 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Mother's Little Helper
2. Stupid Girl
3. Lady Jane
4. Under My Thumb
5. Doncha Bother Me
6. Goin' Home
7. Flight 505
8. High And Dry
9. Out Of Time
10. It's Not Easy
11. I Am Waiting
12. Take It Or Leave It
13. Think
14. What To Do

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Straubing
Format:Audio CD
Wer die Rolling Stones nur oberflächlich kennt oder sie für eine Dinosaurier-Bluesrockgruppe hält, deren Alben allesamt wie ein schlechterer Abklatsch von 'Exile on main street' klingen: Vorsicht! In ihrer ersten Dekade konnte die Londoner Kombo auch ganz anders, frisch und wagemutig klingen. Eindruckvollsten und zugleich gefälligsten Beleg dafür liefert gewiss die `66er LP 'Aftermath'. Wenn die Stones jemals den Beatles überlegen waren, dann - der Stärke deren 'Revolver' zum Trotz - 1966!
Bewährtes R&B-Material ('Doncha bother me', 'Flight no. 505' und zuvorderst das herausragende 'It's not easy') steht auf 'Aftermath' neben experimentellen (aber nie "entwurzelten"!) Songs: 'Mother's little helper', Track 1 und Single, - leider etwas eng am Liverpooler Trendsetter orientiert - mit indischer Sitar, das bezaubernde, anrührende 'Lady Jane' von Cembalo und Harfe begleitet, das alle folgenden Songs überstrahlende, dennoch aufreizend sublime 'Under my thumb' wie die Song- (und Sing-)Perle 'Out of time' mit Xylophon und 'I am waiting' in markanter Laut-leise-Dynamik seien nur als Beispiele genannt. Dem überlangen Jam 'Goin' home' ebenso wie dem Kirmes-Blues von 'High and dry' (für `80er Jahrgänge: ein fast verstörend andersgearteter Namensvetter des ungleich fragileren Radiohead-Takes) stahl freilich Dylan allein mit der ersten und letzten Aufnahme seines synchron veröffentlichten Doppelschlages 'Blonde on blonde' schon die Schau.
Dafür kann 'Aftermath' gerade mit seinen letzten vier Songs noch in der Kategorie "Pop" glänzen - Pop naturgemäß im allerbesten Sinne! Gerade deshalb aber: Bitte lassen Sie sich nicht wegen 'Paint it, black' die schwache U.S.-Variante des Albums andrehen (lieber den Singles-Sampler 'Out of the past, darkly' mit tollen Stereo-Mixes u.a. von 'Paint it, black' draufschlagen), sondern greifen Sie zum superben UK-Original. Dieses bietet nicht nur quantitativ (4 Songs!), sondern auch qualitativ (z.B. 'Mother's little helper' nur hier in Stereo, v.a. aber das homogene Sequencing) unverhältnismäßig mehr.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein starkes Stück 21. August 2007
Format:Audio CD
Die 1966 in Deutschland von TELDEC (Telefunken/Decca) herausgegebene LP "Aftermath" war natürlich die UK-Version (die Stones waren und sind schließlich eine englische Band, damals noch mit Brian Jones an der Gitarre und an tausend anderen Instrumenten, Bill Wyman am Bass; Gast-Musiker: Jack Nitzsche und Ian Stewart) und ein ABSOLUTES MUSS für den Fan, alle Stücke von MJ/KR !
Der Nr.1-Single-Hit "Paint It Black" passt gar nicht in dieses Album, er wurde vermutlich für Verkaufszwecke in das US-Album hineingebracht.

Ich habe mir dann später die unter dem LONDON-Label veröffentlichte(n) CD(s) besorgt, die US-Version ist dort gar nicht erst erschienen. Sie ist der Neuauflage, also dieser Hybrid-SACD, durchaus ebenbürtig. Dem fortgeschrittenen Fan seien Infos von lukpac(dot)org/stereostones/stones-cd-faq.txt an's Herz gelegt !

Zur Eröffnung werden "Mother's Little Helper" eingeworfen (spielt Brian Jones nun Sitar oder Slide Guitar ?), danach lassen sich trefflich "Stupid Girl", "Lady Jane" und "Under My Thumb" konsumieren. Den Abschluss der A-Seite bildet das 11'35" lange "Goin' Home". Allerdings passt zu den eben genannten besser "Out Of Time" ! Der Song ist in dieser Lang-Version eben NUR auf der UK-Aftermath vertreten (auf der LP 5'15" lang, auf der CD sogar 5'40") und für mich allein den Kauf dieser CD wert (früher den der LP), da kommt auch "Goin' Home" nicht mit ! Eine interessante Alternativ-Version ist übrigens auf "Metamorphosis" vorhanden (u.a. mit Streicher-Einleitung).

Auf der B-Seite beginnt Ian Stewart ein schönes Klavier-Solo in "Flight 505", in "High And Dry" spielt der unvergessene Brian Jones Mundharmonika, in "It's Not Easy" die Rhythmus-Gitarre. "I Am Waiting" bis "What To Do" leiten bereits auf das ein Jahr jüngere Album "Between The Buttons" über.

Zum Schluss, wer Sampler (auch von Singles) sucht: mal in die "Hot Rocks / More Hot Rocks" hineinsehen (-hören) !
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kreativ-Schub 23. Mai 2008
Von Toby Tambourine TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Das erste Rolling Stones-Album, das auschließlich Jagger / Richards-Kompositionen enthielt, war gleichzeitig ihr erstes, das in Stereo erschien, und mit für damals ungewöhnlichen 54 Minuten Spielzeit war es 20 Minuten länger als das durchschnittliche Beatles-Album. Es enthält mit Lady Jane, Out of Time und Mother's little Helper einige Stones-Klassiker, und Under my Thumb ziert heute noch ihr Live-Repertoire. Brian Jones sorgt mit Dulcimer (Lady Jane) und Marimba (Under my Thumb, Out of Time) für sehr innovative bzw. düstere Klangfarben.

Auffallend ist hier, wie häufig sich die Stones in den Songtexten einerseits ungewohnt zart (Lady Jane, I am waiting), aber auch geringschätzig und abfällig über Frauen äußern (Stupid Girl, Under my Thumb, Out of Time).

Goin' home ist zwar ein sehr mutiges und meinetwegen auch spontanes Studio-Experiment; über die gut 11 Minuten zieht es sich aber doch ganz schön. (Bei Midnight Rambler und Can't you hear me knocking hört man wenige Jahre später, was die Stones dann bei längeren Stücken dazugelernt haben.) Jagger klingt hier noch sehr jung, und da es sich de facto nach 3 Minuten um eine Zweispur-Aufnahme handelt, klingt es recht dünn und kann (in stereo zumindest) einfach nicht den nötigen Druck entfalten. Trotzdem als Experiment seiner Zeit einmalig (wer hat damals schon so lange Studiotitel veröffentlicht? The End von den Doors war zeitgleich im Entstehen) und unverzichtbar!

Das Album ist musikalisch sehr abwechslungsreich, hätte aber einen etwas höheren Qualitätsstandard erreichen können, wenn man es um ein paar Minuten gekürzt hätte. Seite 2 kann die Qualität von Seite 1 nicht ganz halten: High and dry ist nicht wirklich ein Gewinn, auf Think hätte man ebenfalls verzichten können, und What to do war ein unnötig schwacher Schlußpunkt für das Album - so, als hätte man "Rubber Soul" von den Beatles mit P.S. I love you beendet.

Die definitive Version des Albums ist zweifellos die UK-Ausgabe. Erstens bekommt man hier mit 14 gegenüber 11 Titeln (US-Ausgabe) mehr für's Geld, und zweitens ist dies die von den Stones selber zusammen gestellte und autorisierte Version. Unter der Unart amerikanischer Plattenfirmen, Alben zu "melken", d.h. willkürlich einige Titel wegzulassen und dafür weniger und andere hinzuzufügen und somit das Originalkonzept gründlich zu vermasseln, litten in den Sechzigern nicht nur Stones und Beatles (erst ab 1967 konnten beide durchsetzen, dass ihre Alben weltweit einheitlich erschienen). Und wenn ich das übrigens richtig überblicke, gibt's im gesamten 2002-Remaster-Katalog nur auf der UK-Version den Stereo-Mix von Mother's little Helper!

Die 2002er Remasters klingen erheblich besser als die erste CD von 1985; es würde meinen persönlichen Hörgenuss jedoch keineswegs schmälern, wenn man der CD mit 19th Nervous Breakdown, Sad Day, Paint it black, Long long While, Have you seen your Mother, Baby und Who's driving your Plane? die '66er Singles anfügen würde!

"Aftermath" ist das letzte und reifste Werk der "frühen" Stones; ein Jahr später folgte eine Übergangsphase mit der etwas unausgegorenen "Between the Buttons" und der bedröhnten "Satanic Majesties", und 1968 sollten die Rolling Stones dann mit Jumpin' Jack Flash ihren endgültigen Stil definieren, dem sie im Grunde bis heute treu geblieben sind.
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