Mit "Aftermath" läuteten die Stones 1966 eine musikalische Wende ein: Erstmalig enthielt eine LP ausschließlich Eigenkompositionen von Jagger/Richards. Auch trat der traditionelle Rhythm'n'Blues zugunsten abwechslungsreicherer Songstrukturen und einer größeren Instrumentenvielfalt zurück. Brain Jones steuerte mit Vibraphon, Cembalo oder Sitar einige der Highlights bei. Leider wurde hier das originale "Mother's little Helper" ausgetauscht gegen das auch nicht schlechte "Paint ist black"; und mit dem endlosen "Going Home" enthält die Platte ein eindrucksvolles Beispiel, warum Blues so richtig Scheiße sein kann.