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After the Disco
 
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After the Disco

31. Januar 2014 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 31. Januar 2014
  • Erscheinungstermin: 31. Januar 2014
  • Label: Columbia
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 45:46
  • Genres:
  • ASIN: B00I51JIZ4
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 10.954 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Stefan am 2. Februar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Das zweite Werk von Broken Bells überzeugt durch eine Art hypnotische Tiefenentspannung. AFTER THE DISCO ist dann auch gleich mal der passende Titel für dieses Werk, was perfekt zum Runterkommen, Ausspannen und Chillen geeignet ist. Musikalisch verlaufen die 11 Songs eher unspektakulär, locker und leicht und sind dennoch gut anzuhören. Große hymnische Melodien sind von diesem Album auch nicht zu erwarten, eher Songs der Sorte, die Keinem weh tun und irgendwie nett klingen, ein Album was man immer und überall hören kann, was allerdings auch nicht allzu viel Tiefgang mit sich bringt.

Der Opener PERFECT WORLD besticht durch lockere Synthpopelemente und nimmt etwas vom Schwung der durchzechten Disconacht mit.

Bereits beim Titelsong AFTER THE DISCO wird der Schwung dann etwas rausgenommen und alles klingt relativ zahm und brav, eine gute Mischung aus Britpop der 90er und New Wave der 80er Jahre.

HOLDING ON FOR LOVE ist etwas Besonderes auf diesem Album der Song besticht durch eine hymnische Melodie und die gesangliche Hommage an die Bee Gees ist unüberhörbar. Die beiden Herren der Broken Bells waren dann vom Ergebnis doch selbst etwas überrascht (nachzulesen in einem Interview mit ihnen), dass der Song sich dermaßen nach Bee Gees anhört. Toller Song.

Ein wenig deprimierend kommt der Song LEAVE IT ALONE ja schon rüber. Sehr gediegen und mit einem Sound versehen, der zeitweilig fast in drüben Blues abgleitet, wird hier Melancholie ausgiebig zelebriert.

Eine doch recht nette Pophymne wird uns mit THE CHANGING LIGHTS vorgetragen, der Song geht gleich in die Ohren und ist wohl das, was man einen perfekten Radiohit nennt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von uwe hütz am 3. März 2014
Format: Audio CD
Ich bin immer mißtrauisch gegen zuviel Harmoniegesang und Zuckerguß.Pop hat meist etwas wie ein Kaugummi an sich: erst lecker, dann fade und ausgelutscht.Aber auf "After the disco" sind nur songperlen zu einer erfrischenden musikalischen Liedkette anaeinandergereiht!"Perfect World" müßte gleich auf NO.1 in die charts schießen, danach kommen die restlichen Stücke!Schon das erste Album war ein Meisterstück an positivem Songwriting, hiermit treffen sie nochmal den Nerv aller Liebhaber von gehobener Popmusik!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kaypee am 23. Februar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wunderbar, zeitlose Musik.
Den Track After The Disco mal mit dem Kopfhörer bei gehen hören: man ist überrascht, wie perfekt der Beat zum Laufrhythmus passt. Alle Tracks haben etwas besonderes.

Absoluter Tip: mal auf Youtube die akustische Version von Holding On For Life anhören. Grandiose Meisterklasse.

Hatte die letzten Jahre mir nur Musik Downloads gekauft. Mit dieser Platte habe ich wieder angefangen greifbare CDs zu kaufen.
Absolute Empfehlung!
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mapambulo TOP 500 REZENSENT am 31. Januar 2014
Format: Audio CD
Wer sich fragt, warum Coca Cola so ein großes Bohei um die geheimnisvolle Rezeptur seines Erfrischungsgetränks macht, der hat sie wahrscheinlich noch nicht getrunken – was seltsam genug ist. Ähnlich nachgefragt dürfte auch das Patent für perfekt abgemischte Popmusik sein, mit der man genügend potente Käufer zum Kauf gelochter Silberscheiben oder zu legalem Download formatierter Datensätze bewegen kann – Abba hatten ein Dauerabo, Mark Ronson und Guy Chambers dürfen als verlässliche Ratgeber gelten. Und auch Brian Burton alias Danger Mouse ist ein Mann, dem der “Midas Touch” nachgesagt wird, schließlich schwören die Black Keys und Norah Jones seit Jahren auf seine Dienste und selbst U2 wollen für ihr kommendes Album seinen Sachverstand nutzen.

Als Burton nach Gnarls Barkley 2010 mit den Broken Bells und Shins-Sänger James Mercer um die Ecke kam, ließ das eigentlich nur Gutes hoffen, und tatsächlich war das Debüt der beiden ein kleines, aber feines Popjuwel. Wie das aber nun mal mit Softdrinks so ist – der Zuckergehalt läßt einen nicht selten zurückschrecken. Und gerade die vorliegende Platte der Broken Bells hat so viel vom mäßig gesunden Süßstoff erwischt. Natürlich sind das noch immer wunderschön und oftmals klug arrangierte Stücke, die den beiden da für Tanzbetrieb und Afterhour eingefallen sind, alles perlt und schillert ganz verführerisch und scheint wie gemacht für die Zeit unter der Glitzerkugel. Und für sich genommen geht auch der Schwenk in Richtung Bee Gees bei “Holding On For Life” vollkommen in Ordnung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ben am 10. Februar 2014
Format: Audio CD
Diese Platte will Pop sein, und zwar Pop pur, sozusagen Destillat des Pop. Burton und Mercer folgen damit keiner Strömung, sie sind der Strom. Alles, was Pop ausmacht, macht auch diese Platte aus.
Für viele sensationsgewöhnte Ohren mag diese Musik langweilig klingen - und sie haben Recht damit. Broken Bells haben es wohl in der Tat etwas zu weit getrieben mit ihrem Ziel, die letzten drei Jahrzehnte des Pop in einem Album zu verdichten. Und doch, es ist gelungen. Sie haben aus den Jahrzehnten einen eigenen Sound destiliert und, ja, das ist eine großartige Leistung, perfekt abgemischt. Diese Perfektion mag nerven, sie ist vielleicht auch nicht jedermanns Sache, doch das ist eben Burtons Markenzeichen.

Das interessanteste an diesem state-of-the-art Popalbum mag sein, dass es derart polarisiert. Es klingt für viele zu seicht, für andere verkörpert es die hohe Kunst, dem Hörer jederzeit eine Stunde der sorglosen Perfektion bereiten zu können. Diese Musik, dieser Pop entfernt sich vom Mainstream durch seine Sensationslosigkeit, durch seine Abgeklärtheit. Am Ende des Albums bleiben einfach keine Fragen offen, es gibt keine Brüche, alles erscheint dem Hörer wie aus einem Guss. Ist das noch Pop? - Oder bewegen sich Broken Bells jenseits seiner Grenzen?

Noch etwas macht dieses Album zu etwas Besonderem: Es ist dermaßen unaufgeregt und sicher, dass es beinahe klingt, als wäre es schon immer da gewesen. Man kann davon halten, was man will, doch eine solche postmoderne Schöpfung von Zeitlosigkeit verdient zumindest Respekt und Wertschätzung. Vor allem zeigt sich darin die ungebrochene Schaffenskraft der amerikanischen Westküste - und, ob man es nun wahrhaben will oder nicht, dass dort noch immer einen Schritt weiter gedacht wird.
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