Kundenrezensionen

22
4,0 von 5 Sternen
Afrodita: Cuentos, Recetas y Otros Afrodisiacos: Guentos, Recetas Y Otros Afrodisiacos
Format: TaschenbuchÄndern
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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 1999
Mit dem Buch "von Liebe und Schatten" beginnt Isabell Allende eine banale Geschichte einer Kinderverwechselung in einer primitiven Klinik in Südamerika. Die Mütter, die über den Kindertausch bescheid wissen, lehnen sich aber nicht dagegen auf, deshalb leben nun die beiden am selben Tag geborenen Mädchen das Leben der anderen. Das blonde Kind, das irrtümlicherweise bei einer Bauersfamilie gelandet ist, leidet unter epileptischen Anfällen und demütigt in Trance einen jungen Offizier, der daraufhin blutige Rache nimmt und das junge Mädchen aus dem Weg räumt. Eine junge Jounalistin aus privilegiertem Haus und ihr Bekannter und Fotograph kommen diesem Verbrechen auf die Spur. Hier verliert das Buch das Grotestke und wird zu einem unheimlichen Krimi, denn die junge Jounalistin, immer vom Schicksal verwöhnt, kommt dem diktatorischen Regime und seinen Methoden in die Quere und muß erkennen, das ihr Leben nur solange von der Gesellschaft geschützt ist, solange sie bereit ist, sich deren Spielregeln zu unterwerfen. "Von Liebe und Schatten" ist ein Roman, der Angst macht, nicht von der ersten Seite an, aber spätestens nach der ersten Hälfte des Buches hat der Leser begriffen, dass der Verlauf unausweichlich ist und die Situation vom Grotesken ins Unheimlich-Beängstigende driftet. Es ist eine Geschichte über ungesunde Wahrheiten und diktatorische Methoden. Aber es ist so phantastisch geschrieben, daß man es immer wieder lesen wird.
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36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. September 1999
Isabel Allendes zweiter Roman "Von Liebe und Schatten" wurde wie auch das Erstlingswerk "Das Geisterhaus" ein Erfolg. Hilfreich sind auch hier in diesem Roman wieder ein wenig Vorkenntnisse über Geschichte und Politik des Landes Chile. Denn historische Ereignisse sind verwoben in die Handlung. Doch auch ohne viel Wissen wird sich ein Leser/eine Leserin zurechtfinden und manches über die Zeit Pinochets lernen. Zwar wird weniger Zeitraum umfaßt - es ist keine Familiensaga - doch die Ereignisse sind intensiver erzählt. Gelungen ist hier eine Mischung aus Liebesgeschichte und Darstellung von Machtmißbrauch und Unterdrückung. Es ist die Geschichte von Irene, umsorgt, umhegt und beschützt aufgewachsen, die nach und nach entdeckt, was um sie herum vorgeht. Sie lernt Francisco kennen und lieben, der einer anderen sozialen Klasse entstammt und dessen politischer Hintergrund genauso verschieden ist. Gemeinsam suchen sie nach der Wahrheit und nach Gerechtigkeit. Das Buch ist weniger magisch-mystisch als sein Vorgänger, dafür politischer. Es ist ein Werk über Diktatur, über den Brauch des Verschwindenlassens (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2009
DE AMOR Y SOMBRA
(span.; Ü: Von Liebe und Schatten). Roman von Isabel Allende (Chile), erschienen 1984. - Dieser zweite Roman der in Venezuela lebenden chilenischen Autorin geht auf ein tatsächliches Ereignis zurück. 1978 fand man in einem verlassenen Bergwerk südlich der chilenischen Hauptstadt Santiago Leichen von Vermißten, die während des Militärputsches vom September 1973 ermordet worden waren. Das Massaker an den Bewohnern des Dorfes Lonquén war der erste Fall, in dem es der katholischen Kirche in Chile gelang, eine politische Gewalttat öffentlich und zum Gegenstand eines Gerichtsverfahrens zu machen. Im Roman bildet die Aufdeckung eines politisch motivierten Verbrechens durch die Journalistin Irene Beltrán und ihren Freund Francisco Leal die Rahmenhandlung. Mit der Fülle der Nebenfiguren und zahlreichen kurzen Episoden versucht die Autorin darüber hinaus, das Leben der unterschiedlichen Gesellschaftsschichten im diktatorisch regierten Chile möglichst vollständig abzubilden.
In dem Dorf Los Riscos lebt die fünfzehnjährige Evangelina. Das aus einer Landarbeiterfamilie stammende Mädchen verfügt - wie Clara im Geisterhaus, Allendes erstem Roman - über übersinnliche Fähigkeiten und lockt damit Scharen von Wundergläubigen und Schaulustigen an. Als Soldaten eintreffen, um eine versammelte Menge zu zerstreuen und Evangelina gefangenzunehmen, wirft das zarte Mädchen in einer Art Trance mit ungeheurer Kraft einen Offizier mit einem Schlag aus dem Haus. In der folgenden Nacht kehrt der Offizier zurück, Evangelina und ihr Bruder Pradelio werden verhaftet und gefoltert. Die Polizei verschleppt mehrere Bauern des Dorfes, die nie wieder auftauchen. Auch Evangelina ist seitdem verschwunden. Ihre Leiche finden Irene Beltrán und Francisco Leal in einer verlassenen Mine, wo sie noch weitere Leichen und die Überreste der vermißten Bauern aus der Umgebung entdecken. - Diesen Greueltaten, den »Schatten«-Seiten des Romans, steht als quasi ausgleichendes Element die Liebesbeziehung von Irene und Francisco gegenüber. Die Journalistin Irene stammt aus einer wohlhabenden Familie. Ihre Verlobung mit einem Hauptmann der Armee löst sie, als sie sich in den als Fotografen arbeitenden Francisco verliebt. Francisco, Sohn verarmter spanischer Einwanderer, ist einer der vielen nach dem Militärputsch arbeitslos gewordenen Intellektuellen und gehört einer Untergrundorganisation an. Beide fühlen sich verpflichtet, die Massaker ans Tageslicht zu bringen, um die Brutalität des Regimes aufzudecken. Für dieses gewagte Unternehmen setzt Irene sogar ihr Leben aufs Spiel; erst nach einem mißglückten Mordversuch durch ein getarntes Polizeikommando verläßt sie mit Francisco das Land.
Vertiefend beschreibt ein gewissermaßen innerer Handlungsstrang den Prozeß der Bewußtwerdung Irenes, deren drei wichtigste Entwicklungsphasen sich mit den drei Abschnitten des Romans in etwa decken. Dem ersten Teil, Der Frühling, entspricht die Zeit ihrer naiven Unwissenheit. Wie ihre ganze Familie, ist sie zunächst von der Notwendigkeit des Militärregimes überzeugt. Erst der Einfluß Franciscos und die Ereignisse um Evangelina bewirken, daß sie allmählich die Wahrheit ahnt. Der zweite Teil, Die Schatten, zeigt die schmerzhafte Desillusionierung Irenes und das Erkennen einer Realität, in der Unrecht und Gewalt regieren. Am Ende dieses Prozesses steht der Entschluß, aktiv zu werden, Widerstand zu leisten. Dies geschieht weniger aus politischer Überzeugung denn aus spontaner Solidarität und aus Mitgefühl mit den Unterdrückten und Opfern. Im dritten Teil, Liebe. Heimat, vollzieht sich infolge immer neuer bitterer Erkenntnisse die weitere Radikalisierung Irenes. Sie ist schließlich bereit, ihr Leben für die Vollendung ihrer »Mission« aufs Spiel zu setzen.
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35 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 1999
Dieses Buch hat mich unheimlich fasziniert, ich habe es förmlich verschlungen. Das liegt nicht an der Geschichte an sich, die ist einfach und schnell erzählt. Isabell Allende hat das große Talent, Einfaches besonders zu machen und das Besondere zurückzunehmen. Liebesszenen sind harmlos unschuldig und doch prickelnd, sie umschreibt so geschickt, daß das einzig unanständige daran, die Phantasie des Lesers ist. Ich habe geschmunzelt, bis geweint, es war also alles dabei. Mein Urteil: sehr lesenswert, dank einer brillianten Autorin !!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. März 2006
Allende schreibt hier in ihrem altvertrauten Stil über eine Liebesgeschichte zwischen einem anfangs hinreißend naiven Mädchen aus der Oberschicht und einem jungen Mann aus der Arbeiterklasse. Diese Liebe spielt wie viele ihrer Werke in Südamerika und ist eingebettet in die politischen Konflikte des letzten Jahrhunderts. Es ist durchaus spannend zu lesen, dennoch kommt auch die schwierige Liebesbeziehung nicht zu kurz. Für jeden Allende - Liebhaber wärmstens zu empfehlen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. April 2009
Chile, 1978. Irene Beltran und Francisco Leal haben sich durch einen Zufall kennen gelernt. Irenes Mutter führt ein Heim für Senioren, deren Familien vor der Junta geflohen sind und sie nicht mitnehmen konnten. Ihr Vater ist verschwunden, sie selbst Journalisten für eine Frauenzeitschrift. Franciscos Eltern waren nach dem Spanischen Bürgerkrieg nach Chile emigriert und dageblieben, obwohl es der Familie schlecht geht. Sein Vater, Republikaner und Francogegner, war Professor und wurde nach dem Militärputsch 1973 entlassen. Auch Francisco ist arbeitslos und arbeitet gelegentlich als Fotograf für die gleiche Frauenzeitschrift wie Irene. Eines Tages besuchen die Beiden eine Familie, in der es eine Heilige geben soll. Es ist die bei der Geburt vertauschte Evangelina, die seit fünf Wochen jeden Tag pünktlich um zwölf Uhr Mittags in krampfartige Zuckungen verfällt. Bei ihrem Besuch müssen die Beiden erleben, wie plötzlich eine Armeeeinheit bei der Familie auftaucht, in der Gegend herumballert und deren Leutnant versucht, das Mädchen festzunehmen - vergeblich: Er wird von der 15-jährigen aus dem Haus geworfen und zusammengeschlagen. Als die beiden Journalisten die Familie erneut besuchen, ist Evangelina verschwunden. Die Beiden beginnen nach dem Mädchen zu suchen und machen eine fürchterliche Entdeckung... Chile wurde zwischen 1973 und 1990 von einer Militärregierung beherrscht. In den ersten vier Jahren nach dem Putsch Pinochets von 1973 kamen schätzungsweise rund 4.000 Menschen ums Leben - Linke, Studenten, Gegner. Tausende verschwanden spurlos. In diesem ergreifenden, höchst spannenden Roman setzt Isabel Allende diesen Menschen ein Denkmal - und den wenigen Mutigen, die versuchten, die Verbrechen der Militärs an die Öffentlichkeit zu bringen und die dafür selber oft mit dem Leben bezahlen mussten oder aus ihrem Land vertrieben wurden. Isabel Allende beweist hier ihr ungeheures erzählerisches Talent. Bis ins kleinste Detail klärt sie über die Handlungsweise der Hauptpersonen auf, die oft in weit entfernter Vergangenheit liegt. Immer wieder wird in Rückblenden die Handlung erklärt. Das nimmt aber keineswegs die Spannung, im Gegenteil. Es macht die Handlungsweisen verständlich und schafft eine Art innere Beziehung zu den Personen des Buches. Ein unglaublich intensiver, fesselnder und erschütternder Roman.
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29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2002
Isabel Allendes Buch ist ein anspruchsvoller Romanen, der weder Gemeinplätze bedient, noch Liebe und Schatten im engeren Sinne meint. Zwei Menschen treffen aufeinander. Sie repräsentieren verschiedene gesellschaftliche Schichten, die nebeneinander existieren, sich verändern und verändert werden. So wird auch das Leben der beiden jungen Leute durch die dramatischen Vorgänge beinflusst, in die sie immer tiefer hinein gezogen werden.
Der Roman ist eine angenehme Abwechslung zur althergebrachten Liebeslektüre. Wer gute Literatur schätzt und eine politische Note nicht scheut, der sollte ihn lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Isabel Allende ist bekanntlich eine begnadete Autorin, die durch ihren Schreibstil den Leser schnell in den Bann zieht und ihn nicht mehr losläßt. In Chile groß geworden behandelt sie in ihren Romanen immer wieder die Diktatur, auch wenn ihre Werke nicht vordergründig politisch zu sein scheinen.

Immer in Familiengeschichten verpackt werden Schicksale erzählt wie sie nur in einem unterdrückten Land geschehen können. So auch in "Von Liebe und Schatten". Der Titel ist hierfür wegweisend.

Die Liebe zwischen der aus gut situiertem Hause stammenden Journalistin Irene und dem einfachen Fotografen Francisco, der bei illegalen Aktionen gegen die Diktatur beteiligt ist, steht im Mittelpunkt der Geschichte. Aber erst das Schicksal um Evangelina, die bei ihrer Geburt vertauscht wurde und in Jugendjahren unter seltsamen epilepsieartigen Anfällen leidet, bringt die beiden einander wirklich nahe. Sie begeben sich auf die Suche nach dem Mädchen, das nach einer Militärkontrolle aus dem eigenen Haus verschleppt wird und nicht mehr wiederkehrt.

Und tatsächlich bringen sie gemeinsam in Erfahrung, was mit Evangelina geschehen ist. Dabei entdecken sie jedoch ein noch viel größeres Verbrechen. Plötzlich sehen sie sich einer Verfolgung ausgesetzt, die sie unfreiwillig ins Exil nach Europa führt. Sie können noch rechtzeitig ihr gesammeltes Material an die Presse geben, aber ihr Schicksal im eigenen Land ist vorerst besiegelt, in der Hoffnung, irgendwann wieder zurückzukehren.

Allende ist es gelungen, den Schrecken der Diktatur ganz nah an den Leser zu tragen. Die Figuren sind tief gezeichnet, jede Familie, die hier eine Rolle spielt, hat ihre ganz eigene Geschichte - arm oder reich, gebildet oder schlicht, systemtreu oder opportunistisch, realitätsfern oder weitsichtig. Und dennoch sind sie alle am Ende vereint.

Ein hochpolitisches Buch wunderbar zu lesen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ja, ein Themenmix, der bestens zu einem packenden Thriller passen würde. Doch die Leserschaft hält keinen Thriller in Händen, sondern eine Geschichte, welche die Ohnmacht des Volkes gegen die Diktatur in Chile aufzeigt. Die Autorin erzählt die Geschichte eines Liebespaares und ihrer Angehörigen, welche auf dem Weg des Widerstandes in die Fänge der Diktatur geraten. Obwohl Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit über lange Strecken diese Erzählung prägen, gelingt es der Autorin aufzuzeigen, dass einzig Liebe die Waffen der Diktatur zu besiegen vermag. Es ist die Kraft der Liebe, welches diesem Liebespaar das Überleben sichert, in die Kraft zur Flucht schenkt und sie im Glauben stärkt, eines Tages wieder den Weg in ihre Heimat anzutreten.

Es liegt nicht allein an der Geschichte von Francisco und Irene, sondern es liegt an der Sprache der Autorin, welche dieses Werk lesens- und beachtenswert macht. Es ist ihre spezielle Sprache, der es immer wieder gelingt, die Atmosphäre von Liebe und Leidenschaft, von Diktatur und Mord auf den Punkt zu bringen. Keine Frage, es ist die Sprache der Autorin, welche diese tragische Geschichte belebt und ihre diese unvergleichliche atmosphärische Dichte verleiht. Diese Sprache ist gewöhnungsbedürftig, birgt jedoch Suchtpotential, um weitere Arbeiten der Autorin zu lesen und zu geniessen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 7. September 2011
Allende erzählt die wunderbare Liebesgeschichte von Irene und Francisco, die aus verschiedenen Gesellschaftsschichten stammen und über berufliche Interessen zusammenfinden. Irene ist Reporterin für eine Zeitschrift, für die Fransisco fotografiert. Ausgehend von der Reportage über eine Heilerin, die gemeinsam mit ihren Brüdern vom Militär verschleppt wird, dringen sie immer tiefer in die Machenschaften der Militärdiktatur Pinochets ein und beginnen im Untergrund zu arbeiten. So wird die Liebe immer stärker überschattet durch menschliche Schicksale, Verschleppungen, Vertreibungen und Morde. Gleichzeitig ist es gerade der Einsatz für die Gerechtigkeit, das Engagement für die Unterdrückten, welche die beiden Liebenden immer stärker aneinander binden und ihnen die Kraft geben, auch schwierigste Situationen zu meistern. Es ist eine packende Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht, durch die Erzählweise Allendes aber immer wieder ins übersinnlich Überzeichnete hinüberspielt.
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