Die Globalisierung schreitet unaufhaltsam voran und für die Musikbranche ist es (künstlerisch gesehen) ein Segen. Denn ansonsten müßten wir Mitteleuropäer auf Compilations wie diese verzichten. Wie im Titel schon angedeutet, sind hier 13 Tracks zu hören, die allesamt mit Hilfe neuester Produktionstechnik auf dem aktuellen Stand der Zeit sind, aber unüberhörbar afrikanische Musiktradition transportieren. Und so sind auch die bekanntesten Vertreter des Afro - Grooves vertreten.
Tony Allen - Drummer des verstorbenen Gottvater des Afro-Sounds Fela Kuti - ("Ariya"), einem Dancefloormonster mit zwingenden Rhythmen, im typischen Scatgesang und viel Bass. Auch Femi Kuti - Sohn des o.g. Fela - der mit seinem preisgekrönten Album "Shoki Shoki" 1999 den Sound des schwarzen Kontinents wieder en vogue machte, mit einem Remix aus diesem Album ("Sorry Sorry"). Daneben gibt es noch weitere unbekannte Interpreten, die aber zu entdecken lohnen.
Dantai aus Südafrika mit "Leaving", einem R`n`B-Song mit Township Jive oder Cheika Rimitti mit seinem Rai/Blues "Nakhia". Und natürlich dürfen auch einige Afro-House-Stücke nicht fehlen. Cesaria Evora ("Carnival de Sao Vincente") im Body & Soul-Remix sowie die allgegenwärtigen Master At Work feat. Wunmi mit "Ekabo". Im übrigen lautet der Untertitel dieser CD "Future Sounds From The Motherland" - mehr ist dieser grandiosen Zusammenstellung nicht hinzu zu fügen.