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Afro-Harping
 
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Afro-Harping [Original Recording Remastered]

Dorothy Ashby Audio CD
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (8. April 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Original Recording Remastered
  • Label: Verve (Universal)
  • ASIN: B00008LKG0
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 159.681 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Produktbeschreibungen

AFRO-HARPING LPR

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Es ist zwar richtig, daß Dorothy Ashby andere Alben veröffentlicht hat, die vom reinen Jazz-Gehalt her interessenter sind, dennoch stellt die untenstehende vernichtende Kritik von "Afro-Harping" die Dinge aus der typischen Sicht eines Jazz-Puristen sehr einseitig dar.

Tatsache ist: "Afro Harping" stellte den gezielten Versuch von Cadet Records dar, die hochbegabte Jazz-Harfistin Dorothy Ashby - nach reinen Jazz-Alben, und einem Ausflug in Ethno/Free-Bereiche ("The Rubayiat...") - eventuell einem etwas breiteren Publikum 'auszusetzten', indem sie sich auch einmal im Soul-Jazz Bereich versuchen kann.

Und das ist mehr als gelungen.

Wie viele Cadet-Alben der späten 60er Jahre von Haus-Producer Richard Evans toll arangiert und fett produziert, ist Afro Harping weit mehr als ein "kommerzielles Soul-Jazz Album" (auch wenn es ein paar genre-typische Coverversionen gibt).

Ms. Ashby hat einen dermassen eigenen Stil (u.v.a. Sound) auf der Harfe - das allein ist schon interessant genug. Gepaart mit frischen Arrangements und sehr groovy Rhythmusgruppe, erdiger Hammond etc. macht das durchaus ein tolles Album - das insgesamt heute weit weniger "dated" klingt, als z.B. obengenannte "The Rubayat of D. Ashby" (die aber auch ihre Momente hat).

Von daher ist der in der untenstehenden Kritik angestrengte Vergleich zu Alice Coltrane ohnehin hinfällig.

Ich vergleiche ja auch nicht Äpfel mit Birnen.

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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Überflüssiger Re-Release 27. August 2004
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Dorothy Ashbys be-bop-artige Improvisationen in kleinen Besetzungen waren stets geschmackvoll und präzise, orientierten sich jedoch stark an den Möglichkeiten einer elektrischen Gitarre, ohne die instrumentalen Möglichkeiten der Harfe vollständig auszuloten und sie damit als eigenständiges Jazz-Instrument zu etablieren. Obwohl sie als erste Musikerin jazzmäßig auf der Harpe improvisierte, verblasst ihr Status gegenüber des moderneren Ansatzes von Alice Coltrane oder der freien Konzeptionen der Instrumentalistinnen der New Yorker Avantgarde.
Eines ihrer bekannteren Alben, ein jahrelang gesuchtes Sammlerstück, liegt jetzt erstmals auf CD bei Verve vor. Leider verfolgt das Label mit dieser Neuauflage weiterhin konsequent seine Politik der musikalisch qualitätsarmen Promotion von Soft und Pop-Jazz-Alben. Aus heutiger Sicht weckt Afro-Harping wenig Interesse -trotz des vielzitierten Kultstatus des Albums. Die Sammlung von Soul-, Popfunk und lateinamerikanisch angehauchten Kompositionen ist mit einem Großorchester inkl. Streichern unterlegt, die den Jazzkontext von Ashbys Spiel in den Hintergrund treten lassen. Keiner der Titel, inkl. der Popfunk-Ausflüge, vermag aufzurütteln. Das Orchester unterlegt das Solospiel mit einem immer gleich klingenden Teppich, in dem auch noch die obligatorische Hammondorgel gefällig vor sich hin plätschert. Die Aufnahmen fallen noch weit hinter andere (nicht immer gelungene) Orchesterprojekte (wie z.B. Charlie Parker oder Wes Montgomery + Strings) zurück. Kurz gesagt, es handelt sich um die absolut überflüssige Wiederveröffentlichung eines typischen Spätsechziger Crossover / Fusionalbums, welches heute weder gelungener noch zeitgemäßer erscheint als zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung. Bezeichnenderweise hat sich Verve wieder einmal keine Mühe gegeben, die Besetzung des Orchesters auf dem Cover anzugeben bzw. die CD durch aktuelle Liner Notes oder Hintergrundinformationen aufzuwerten. Kenny G. Fans mögen an dieser CD Gefallen finden, Jazzfans, die Dorothy Ashbys Jazz-Potential kennenlernen möchten, sollten auf die Wiederveröffentlichung älterer Aufnahmen hoffen.
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