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Tatsache ist: "Afro Harping" stellte den gezielten Versuch von Cadet Records dar, die hochbegabte Jazz-Harfistin Dorothy Ashby - nach reinen Jazz-Alben, und einem Ausflug in Ethno/Free-Bereiche ("The Rubayiat...") - eventuell einem etwas breiteren Publikum 'auszusetzten', indem sie sich auch einmal im Soul-Jazz Bereich versuchen kann.
Und das ist mehr als gelungen.
Wie viele Cadet-Alben der späten 60er Jahre von Haus-Producer Richard Evans toll arangiert und fett produziert, ist Afro Harping weit mehr als ein "kommerzielles Soul-Jazz Album" (auch wenn es ein paar genre-typische Coverversionen gibt).
Ms. Ashby hat einen dermassen eigenen Stil (u.v.a. Sound) auf der Harfe - das allein ist schon interessant genug. Gepaart mit frischen Arrangements und sehr groovy Rhythmusgruppe, erdiger Hammond etc. macht das durchaus ein tolles Album - das insgesamt heute weit weniger "dated" klingt, als z.B. obengenannte "The Rubayat of D. Ashby" (die aber auch ihre Momente hat).
Von daher ist der in der untenstehenden Kritik angestrengte Vergleich zu Alice Coltrane ohnehin hinfällig.
Ich vergleiche ja auch nicht Äpfel mit Birnen.
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