Eines möchte ich vorwegnehmen, ich bin ein Mensch, der sich gerne begeistern lässt. Auch wenn es für meine Mitmenschen völlig aberwitzige Ideen sind.
Eine Reise wie sie Karl Heinz Dienstl hier beschreibt, ist bisher immer noch ein nicht wahrgewordener Kindheitstraum für mich. Umso mehr habe ich dieses Buch förmlich verschlungen. Sein Talent, mit intelligenten Wortwitz lustige, wie auch gefährliche Situationen zu umschreiben, ist sicherlich einer der Gründe, warum sich" 'Afrika pur: 500 Tage Abenteuer und Erlebnisse aus 30 Ländern auf dem Schwarzen Kontinent'" so gut liest. Dieses Buch ist ein Einblick in das, was er erlebt und durchlebt hat. Mir gefällt die komprimierte Form, denn sie hat genau das bewirkt, was ich erhofft habe. Nämlich: mich zu begeistern. Auch hat das Buch dazu beigetragen, meine Idee von einer Afrikadurchquerung nicht mehr nur als "fixe Idee" zu betrachten.
Stellenweise hatte ich das Gefühl, dabei zu sein ' und den dringlichen Wunsch mehr zu erfahren über Land und Leute.
Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch den Afrikanischen Kontinent, ohne dabei in Nebensächliches abzudriften. Vielmehr gelingt es ihm der Spagat zwischen geschichtlichem Hintergrund und Begebenheiten, die er und seine Hündin Vega gemeinsam durchlebt haben, in eine spannende Erzählweise zu packen, die von Anfang bis Ende begeistert.