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Afrika - dunkel lockende Welt Gebundene Ausgabe – 1990


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 482 Seiten
  • Verlag: Manesse-Verlag; Auflage: 22. (1990)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 371751718X
  • ISBN-13: 978-3717517184
  • Originaltitel: Out of Africa
  • Größe und/oder Gewicht: 15 x 9,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.060 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Die Dänin Tania Blixen, 1885 in Rungstedlund bei Kopenhagen geboren, wanderte nach dem Studium der Malerei in Kopenhagen, Paris und Rom mit ihrem Ehemann, dem schwedischen Baron Blixen-Finecke, 1914 nach Kenia aus, wo sie zu schreiben begann. Die gemeinsame Kaffeeplantage führte sie nach der Scheidung alleine weiter, bis sie wegen der Weltwirtschaftskrise und nach dem tödlichen Unfall ihres Geliebten 1931 gezwungen war, in ihre Heimat zurückzukehren. Für «ihre» Kikuyus hatte sie ein Bleiberecht auf der Farm erwirkt. Der Vorort von Nairobi, in dem die Hütten standen, trägt noch heute ihren Namen. 1962 starb sie in Rungstedlund. Mit ihrem autobiografischen Roman, der unter den Titeln «Afrika – dunkel lockende Welt» und «Jenseits von Afrika» erschienen ist, wurde Blixen weltberühmt. Sie zählt heute zu den populärsten Schriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von libri1902 am 1. Oktober 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Wer etwas über Afrika (hier Kenia) Anfang des 20. Jahrhunderts erfahren will, dem sei dieses Buch empfohlen. Das Land und die Landschaft werden sehr einfühlsam beschrieben. Ich habe schon lange nicht mehr so wundervolle Natur- und Tierbeschreibungen gelesen. In anderen Büchern sind solche Beschreibungen oft zu langatmig, aber hier findet Tania Blixen eine Sprache, die Lust macht auf mehr. Sie hat eine unheimlich Beobachtungsgabe, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren und der Naturlandschaft. Außerdem beschreibt sie das Leben auf einer Kaffeeplantage Anfang des 20. Jahrhunderts. Man kann sich hier in eine andere vergangene Welt hineinlesen und nachempfinden, wie das Leben damals wohl war. Beim Lesen des Buches hat man das Gefühl, an den Geschehnissen teilzuhaben und richtige Bilder vor den Augen zu sehen. Es ist so, als wäre man selbst an den Orten des Geschehens gewesen. Da ich selbst noch nie in Afrika war ein sehr spannendes Buch. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Zudem handelt es sich bei der Ausgabe von Manesse um eine wirklich schöne Ausgabe in Leinen mit Schutzumschlag und Lesebändchen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Manuel Müller am 28. Mai 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Für diejenigen, die hinter Tania Blixens Klassiker die Geschichte aus Out of Africa" suchen, ist das Buch nicht unbedingt zu empfehlen. Der Bericht über ihre Erlebnisse als Aussteigerin auf einer Kaffeeplantage in Afrika geht mehr auf die Landschaft und die Eingeborenen, auf das Wetter und die Tierwelt in Afrika ein, als auf die weltbekannte Liebesgeschichte aus dem Film, die im Buch nicht beschrieben wird.

Ich habe das Buch gern gelesen, da mich neben den Ansichten dieser für damalige Verhältnisse sicherlich sehr emanzipierten Frau auch der schöne, bildhafte Stil dieser Schriftstellerin erfreut hat. Das Buch ist kurzweilig und regt doch zum Nachdenken an. Die Figuren, die in diesem Tagebuch auftauchen sind ebenfalls mit grosser Liebe zum Detail beschrieben, so dass man sie bald zu kennen glaubt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Code am 8. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Es gibt Bücher, die gehen verschollen, bedürfen der Neuentdeckung. Der Run auf Tania Blixen nach dem Hollywoodstreifen Jenseits von Afrika war immens, fast so als würde der Kontinent neu entdeckt. Der erste Satz: "Ich hatte einmal eine Farm am Fuße der Ngongberge." ging um die Welt. Dabei handelte es sich nicht einmal um einen Afrika-Schmöker, der von der guten alten Zeit schwärmte. Detailreich schildert Tania Blixens autobiographisch Erzählung die Härte des Überlebenskampfes, eine kolonialisierte Welt, in der die weiße Oberschicht, es sich gut gehen läßt. Gleichzeitig jedoch ist es die Geschichte von einer Frau, die Mut besitzt, ohne die klassische Männerwelt auskommt, versucht sich durchzusetzen und erscheint gegen Ende trotz ihres Scheiterns und ihrer Rückkehr nach Europa wie eine Siegerin. Sie hat sich bewiesen, dass sie es kann, dass sie selbst in einer widern Welt die Stirn hebt. Nicht zuletzt ist es die Geschichte einer großen Liebe, die auf der Leinwand ausgeschlachtet und mit prächtigen Bildern ausgestattet wurde. Afrika, Tania Blixens Welt lebt jedoch vor allem von den inneren Bildern, der Sprache, die die Autorin längst wieder in Europa für ihr versunkenes Paradies gefunden hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von E. Saletros am 27. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ich habe dieses Buch in meinen Jugendjahren gelesen - ja natürlich wegen dem Film "Jenseits von Afrika" :)
Schnell war natürlich klar, dass es hier um etwas ganz anderes geht - weit weit weg vom Film.
Und doch bewegte sie mich bereits damals, ihre Geschichte, ihre Erlebnisse, ihre Sicht der Dinge.
Heute mit erwachsenen Augen gewinne ich ganz andere Tiefen und Einsichten - ein wahrlich zeitloses Werk.
In einem überaus würdigen und passenden Gewand vom Manesse Verlag - schön dass es sowas heute noch gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Leseratte Jokunigel am 18. April 2009
Format: Gebundene Ausgabe
Tanja Blixen entführt uns hinein in die Welt Afrikas und verzaubert uns. Man vergißt alles um sich herum und lebt mit diesem Buch wie in einem Film. Ich sehe und spüre, was da ganz wunderbar geschrieben steht, ja ich rieche förmlich diese fremde Land - ausgezeichnet übersetzt!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 6. November 2009
Format: Gebundene Ausgabe
17 Jahre lang hat die dänische Schriftstellerin und (angeheiratete) Baronin Karen Christence von Blixen-Finecke unter oft sehr widrigen Umständen ihre Kaffeeplantage in Kenia in der Nähe von Nairobi geführt, 1913-1931. Nach mehreren Missernten - die Plantage lag für die Kaffeesorte zu hoch, und für eine Umwandlung fehlte das Geld - musste sie schließlich verkaufen.

Der Schreibstil ist berauschend, und die Bilder gewaltig. Blixen beschreibt Land und Leute, Wildnis und Zivilisation, Weiße und Schwarze, Naturkatastrophen, Großwildjagd und vielerlei Begebenheiten auf der Farm. Ich lese naturgemäß recht schnell, aber dieses Buch habe ich Zeile für Zeile aufgesogen. Blixen war eine hochinteressante, gebildete Frau, die über viele Dinge des Lebens philosophiert hat.

Ein tiefer Drang nach Freiheit und Wildkeit durchzieht dieses Buch, was allerldings zu relativieren ist, betrachtet man etwa die feudalen Verhältnisse in der Kolonie und die Unterdrückung der Eingeborenen, die das halbe Jahr Zwangsarbeit für die Grundbesitzer leisten mussten. Blixen trauert einmal zwei Giraffen nach, die in einen deutschen Zoo sollen, schießt aber selbst laufend Großwild und zwingt wilde Bullen zu Arbeitsochsen. Ihr Untergang am Ende sind letztlich die Schulden, denn selbst im tiefen Afrika konnte die Aussteigerin der Schuldsklaverei nicht entkommen.

Erst im Nachwort wurden mir gewisse Dinge bewusst, denn Blixen hat Dinge ausgelassen und einiges geschönt. Ihr Mann, mit dem sie die Farm gegründet hat, wird praktisch nicht erwähnt, die Biografie beginnt erst nach der Scheidung 1920.
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