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Ein Tag im Leben von Afrika. 100 berühmte Fotografen porträtieren einen Kontinent
 
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Ein Tag im Leben von Afrika. 100 berühmte Fotografen porträtieren einen Kontinent [Gebundene Ausgabe]

David E. Cohen
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 260 Seiten
  • Verlag: Gruner & Jahr (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 357019373X
  • ISBN-13: 978-3570193730
  • Größe und/oder Gewicht: 32,6 x 26,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 975.768 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am 28. Februar 2002 verbeugte man sich auf ganz besondere Art vor Afrika: 95 weltweit führende Fotojournalisten, darunter 20 aus Afrika, machten sich auf, an einem einzigen Tag den ganzen Kontinent zu porträtieren. Das Ergebnis kann auf fast 300 Seiten eines außergewöhnlichen Bildbandes betrachtet werden.

Durch atemberaubende Naturkulissen, vorbei am puderig-weichen Rotsand der Namib-Wüste, am Tosen der Viktoria-Fälle, treten wir ein in den afrikanischen Alltag mit all den Sonnen- und Schattenseiten seiner eine Milliarde Bewohner. Die sechsjährige Kazungu räkelt sich verschlafen im Türrahmen, eine Gruppe von kenianischen Langstreckenläufern joggt im Morgendunst, während die Kinder einer Johannesburger Familie sich in der perfekt gestylten Küche für die Schule stärken. Ein einsamer Wanderer auf den Zugschienen in der Wüste Mauretaniens. Eritreische Polizistinnen bei der abendlichen Patrouille. Irgendwo wird ein über und über mit Bananen beladenes Fahrrad durch den Staub geschoben und die berühmte Sängerin Cesaria Evora macht eine Zigarettenpause. Farbenprächtige quirlige Momentaufnahmen wechseln ab mit Schwarz-Weiß-Fotos.

Neben der zerklüfteten, schneebedeckten Bergwelt Marokkos das Bild des Chunga-Friedhofs in Lusaka, der sich -- bei täglich mehr als 50 Toten -- immer mehr in eine Mondlandschaft verwandelt. Traurig-bizarre Realität der Aids-Epidemie in Sambia. Alltägliche Tragödien und Verzweiflung spiegelt dieser Bildband ebenso wider wie Zuversicht, Fortschritt und Lebensfreude. Wer diesen Kontinent und die Würde seiner Bewohner verstehen will, erhält hier auf eindringliche Weise die Gelegenheit. Ein Bildband (im Format zirka 33 x 27 cm), der auch in der Geschichte des Fotojournalismus herausragt: Zum ersten Mal ist ein Projekt dieser Größe ausschließlich mit Digitalkameras entstanden. Ein Teil des Erlöses wird dem Africa Aids Education Fund zugeführt. --Anne Hauschild

Kurzbeschreibung

Sie waren aus 25 Nationen angereist, um eine Verabredung zu treffen: In den 24 Stunden des 28. Februars 2002 sollte ein neues Bild von Afrika entstehen. Ein Bild vom Alltagsleben zwischen Alexandria und Johannesburg. Und so zogen sie los, 95 Fotografen in 53 afrikanischen Länder, um einen Augenblick im Leben von einer Milliarde Menschen Festzuhalten. Zufälliges und Bleibendes. Schönheit und Tragik. Wirklichkeit und Traum. Ergebnis ist dieses Buch

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich habe noch nie einen Bildband über Afrika in Händen gehalten wie dieses Meisterwerk. Da spürt man auf jeder Seite dass hier die ausgelesensten Profis am Werk waren. Denn Afrika ist mehr als nur Safari, Kapstadt, Kairo und Kilimanjaro, mehr als Serengeti, Massai, Zebras, Elefanten und Pyramiden. Die 100 Starfotografen bieten hier nicht einfach die üblichen, schönen Aufnahmen von Tieren, Landschaft und Bewohnern des schwarzen Kontinents, nein, diese Bilder sind anders, bewegender, tiefgründiger, zum Teil erschütternd, zum Teil faszinierend. Hier geht es ins Detail! Schlafzimmer, Küchen, Fitness-Studios, Entbindungsstationen, Standesämter, Friseursalons, Bars, Militärlager, Fabriken, Friedhöfe (auth. Zusammenbruch/Weinkrampf einer Mutter vor geöffnetem Kindersarg), Predigten, Sportplätze, Schulen und jegliche erdenkbare Transportmittel bilden die emotionalen Kulissen dieser Porträts.

Foto-Beispiel: Ein süßes Schulmädchen überquert die Strasse, auf ihrem Bücherranzen lacht den Betrachter eine bunte, majaähnliche Biene lustig an, während auf der anderen Strassenseite ein von tausenden Gewehr-Einschüssen zerfallenes Amtsgebäude den überwältigenden Hintergrund bildet, ein nun unbewohnter Bau, dessen weisse Ziersäulen und Torbögen die ehemalige Pracht erahnen lassen. Ein nachdenklich stimmendes Bild, in Afrika gehört es zum Alltag - EIN TAG IM LEBEN VON AFRIKA!

Dieses Meisterwerk sollte in jedem Bücherregal von Afrika-Liebhabern das i-Tüpfelchen sein.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Bilderbuch. Ein schönes Bilderbuch, aus dem schwarze Gesichter den Betrachter anblicken, in dem die Pyramiden genauso als Postkartenmotiv glänzen wie der Kilimandscharo, die Victoriafälle oder die Wüste Namib - so der erste Eindruck beim flüchtigen Blättern.
Doch der Band hat mehr zu sagen. Darauf deuten schon die beiden Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu und Kofi Annan hin, die als Verfasser des Vorworts und der Einleitung gewonnen werden konnten. Nach intensiver und langer Vorbereitung waren international renommierte Fotografen in fast alle Länder Afrikas ausgeschwärmt, um dort am 28. Februar 2002 Bilder des Kontinents zu schießen, von denen 250 Eingang in das Buch gefunden haben.
Natürlich ist es unmöglich, so die Wirklichkeit abdecken zu wollen. Aber Blitzlichtern gleich halten die Aufnahmen Momente fest, die sich zu einem Puzzle vervollständigen, das einen Eindruck vermittelt, was Afrika alles sein kann: ein überfüllter Vorortzug in Kinshasa, ein Kinderheim in Kenia, Tomatenverkauf auf einem Markt im Tschad, Fußballfans in Algier. Zum Alltag zählen aber auch die Folgen des Bürgerkriegs in Angola, Opfer der zur Erblindung führenden Trachom-Krankheit in Tansania oder Bürgerkriegsflüchtlinge aus Sierra Leone, die ausgerechnet im von Krisen geschüttelten Nachbarland Liberia Unterkunft gefunden haben.
Die Vielfalt der Themen dient dazu, auf ein Problem aufmerksam zu machen, das besonders die Länder südlich der Sahara eint: HIV und Aids. Bis zum Tag der Aufnahmen waren bereits 15 Millionen Afrikaner an Aids gestorben, weitere 25 Millionen waren wohl mit HIV infiziert. Ein Teil des Erlöses aus dem Buchverkauf geht an den Aids-Aufklärungs-Fonds.
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