Kurzbeschreibung
Auf der ersten CD, die die JAD Singles von 1966-1972 umfasst, finden sich seine frühen Werke wie "Soul Shakedown Party", "Concrete Jungle", "Stir It Up" uvm., sowie als exklusiven Bonus den Track "Stand Up Jamrock" in einem atemberaubenden Remix von Ashley Beedle!
Die Jahre 1973 bis 1981, als Bob bei Island unter Vertrag war, finden sich auf der zweiten CD. Neben Klassikern wie "I Shot The Sheriff", "Jamming", "Could You Be Loved" und "Buffalo Soldier" enthält auch diese CD weiteres, unveröffentlichtes Material. In einem Streifzug durch das Familienarchiv entdeckte Ziggy Marley im Jahr 2004 mehrere Skizzen und Ideen für Songs, die Bob Marley 1979 nur als Rohversion aufgenommen hatte. "Slogans" bestach durch seine Zeitlosigkeit nicht nur Ziggy, sondern auch Eric Clapton, der als Reaggae-Fan für diese Single zur Gitarre griff. Die Radio-Single"Slogans" ist zusammen mit dem Remix von Will.i.am (Black Eyed Peas) einer von drei neuen Songs, die dieses Best Of Album von Bob Marley zu etwas ganz besonderem machen.
Die Zeitlosigkeit und einzigartige Klarheit der Texte und des Sounds, sowie Marleys Freiheits-Message und seine Hoffnungs-Hymnen, berühren auch heute noch unglaublich viele Menschen. Auch eine Hörerschaft, die noch gar nicht geboren war, als Bob Marley 1981 starb, trägt dazu bei, das die Legende Bob Marley weiter wächst und gedeiht!
Der Künstler über die CD
Chris Blackwell, der einstige Chef von Island Records, der maßgeblich an Marleys internationalem Durchbruch beteiligt war zur Single "Slogans": Chris Blackwell, der einstige Chef von Island Records, der maßgeblich an Marleys internationalem Durchbruch beteiligt war
Biographie der Mitwirkenden
Ein knappes Vierteljahrhundert nach seinem überraschenden Ableben wächst und gedeiht die Legende von Bob Marley noch immer; sein unfassbarer Back-Katalog schafft es auch heute noch, Menschen aller Nationen zu bewegen und zu inspirieren.
Die Geschichte, die davon handelt, wie die Rhythmen einer kleinen Karibik-Insel es geschafft haben, die ganze Welt zu umrunden und zu erobern, ist auch heute noch eine der beeindruckendsten in der gesamten Entwicklung der Pop-Kultur. Auch wenn es sicherlich eine Reihe von talentierten Sängern und Musikern auf Jamaika gab und gibt es waren Bob Marley and The Wailers, die den globalen Durchbruch jenes Musikstils angeführt haben, den er selbst gern Roots Rock Reggae nannte.
Heute ist es nahezu unmöglich, sich auch nur einen Tag lang durch die Welt zu bewegen und nicht seinem Gesicht oder einem seiner Songs zu begegnen, behauptet Chris Blackwell, der einstige Chef von Island Records, der maßgeblich an Marleys internationalem Durchbruch beteiligt war und eine Vielzahl seiner besten Aufnahmen produziert hat.
In einer ländlichen Gegend Jamaikas im Jahr 1945 geboren und dann im harten Ghetto von Kingstons Trenchtown aufgewachsen, wird Marley oftmals als der erste Superstar aus der so genannten Dritten Welt bezeichnet. Und doch ist das auffallendste Merkmal von Marleys Musik, dass sie sämtliche Grenzen sei es nun Rasse, Geschlecht, soziale Position , die Menschen errichten, transzendiert und, wie Blackwell erzählt, mit ihrer einzigartigen Klarheit jedermann, egal wann und wo anspricht und berührt.
Besonders angesprochen von seiner Rebel Music fühlen sich stets diejenigen, die sich auch selber im Kampf gegen eine Art von Unterdrückung befinden. Und doch muss man keinesfalls Teil einer unterdrückten Gruppe sein, um Marleys Freiheits-Messages bzw. seine Hoffnungs-Hymen mitfühlen zu können.
Auch heute noch entdeckt eine Hörerschaft, die noch gar nicht geboren war als Marley im Jahr 1981 als 36Jähriger an Krebs starb, immer wieder seine Songs von Neuem.
Er protestiert immer noch und spricht für die Menschen die unterdrückt werden, nicht gehört werden und täglich mit Missständen konfrontiert sind kommentiert Rita Marley, Bobs Witwe, die Textzeilen von `Slogans´.
Bob Marley hätte es wahrscheinlich verabscheut, wie sehr er nach seinem Tod zu einer Ikone geworden ist. Na klar hat auch er seinen Erfolg bis zu einem gewissen Punkt genossen, schließlich hatte er auch hart dafür gearbeitet. Doch während seine Musik eine ganz deutliche spirituelle Seite beinhaltet, war er letztlich eine Person, die durch ihre Menschlichkeit auffiel. Seine Fähigkeit, andere mitzuziehen, aufzubauen, andere Menschen zu inspirieren, basierte nicht auf Angeberei oder Wichtigtuerei sie kam dadurch zustande, dass er sich dazu bereit erklärte, mit Blut, Schweiß und Tränen bei der Sache zu sein. Chris Blackwell sagt daher schlichtweg, dass Marley real war. Und genau diese Realness, diese Authentizität, war es wohl auch, die ihn zur Legende gemacht hat.