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Africa Overland: 60000 Kilometer Abenteuer Gebundene Ausgabe – 12. März 2013

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Bangert, geb. 1978, studierte Fotografie an der Fachhochschule Dortmund und am International Center of Photography in New York. Als freier Fotograf berichtete er unter anderem aus dem Irak, Afghanistan, Pakistan, Darfur, Libanon und dem Gazastreifen für den Stern, Time, F.A.Z., Neue Zürcher Zeitung und die New York Times. Weitere Bücher: „Travel Notes“ (2007) und „Irak: Schweigendes Land“ (2008).

Chiho Bangert, geb. 1975, studierte Grafikdesign an der Tokyo University of Art and Design und Fotografie am International Center of Photography in New York. Sie hat in der Werbebranche gearbeitet und gestaltet heute Websites und Bücher.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jojo am 6. November 2013
Ja ja, ich weiß, dass kritische Rezensionen gern als "nicht hilfreich" gesehen werden und eigentlich liegt es mir auch nicht, den Spielverderber zu geben, aber wie kann man diesem leichtgewichtigen Buch ausnahmslos fünf Sterne geben?
Wer sich als Reisender jemals näher auf Afrika eingelassen hat, wird schwer enttäuscht sein. Neben den üblichen Abenteuergeschicht(ch)en, die in der einen oder anderen Form jeder in Afrika erlebt, gibt es ein bisschen Lovestory (na gut, wen's interessiert) und viele Knippsfotos aus dem Auto. Und darum ging es den Autoren letztlich auch (eigentlich dürfte es nur der Autor heißen, aber Frau Chiho musste wohl der Liebe wegen mit ins Boot): Man nehme einen Landrover, eine Kamera und eine Kreditkarte und fahre los. Ein Abenteuer eben, aber kein besonderes. Was fehlt, ist die Liebe zum afrikanischen Kontinent, Kenntnisse und Erkenntnisse. Wie kann man nur von Norden kommend durch Namibia fahren und die Himba links liegen lassen? Als PROFIFOTOGRAF! Unglaublich. Das hätte auch den mehrfach angeführten Kulturschock gemildert. Ebenso Äthiopien. Wo sind die kulturell bedrohten Mursi, Surma, Karo...? Diese Menschen lässt sich kein Afrika-Fotograf entgehen, wenn er auch nur halbwegs in deren Nähe kommt. Aber, Chance vertan!
Was ich dem Buch zugute halte, sind Ausstattung und Layout. Und: Bangert langweilt uns nicht mit irgendwelchen Safari-Fotos, die man schon tausend mal gesehen hat. Aber sonst, na ja, Durchschnittsware im besten Fall. Aber ich will niemandem den Spaß verderben und wenn die fünf Sterne wirklich alle von glücklichen Lesern sind, dann hat das Buch offenbar einen bestimmten Nerv getroffen. Nur lasst euch sagen: Afrika ist so viel mehr!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Fliegenpilz am 28. März 2013
*Africa Overland* ist ein eigenwilliges Buch und verlangt, dass man sich auf seine Struktur und Machart einstellt. Die Route ist wie folgt: Deutschland – Spanien – weitestgehend die afrikanische Küste entlang, Türkei, Deutschland.

Es setzt den üblichen Reiseberichten, die sich hauptsächlich damit aufhalten, das Land zu schildern eine sehr individuelle und persönliche Note entgegen. In den Tagebucheinträgen geht es natürlich auch um die Menschen Afrikas, um ihre Lebensbedienungen, Sorgen und Nöte. Wer die Bilder aus Simbabwe gesehen hat, wo einfach nur leere Regale gezeigt werden oder sich die Cola für 26 Millionen ZIM-Dollar / Flasche türmt, begreift das Elend der dortigen Bevölkerung eindrücklicher, als es ein Text könnte. Immer wieder berichtet der Autor, wie unterschiedlich die Länder sind, wie ihn fast der Schlag trifft, als er aus dem armen Kongo in das reiche Namibia kommt und dort in einem Supermarkt steht.

Dies könnte in jedem NG-Taschenbuch stehen und so ist es das individuelle, welches das Buch so besonders macht: Neue und alte Postkarten, Visumstempel, Geldscheine, handschriftliche Notizen eines Gebetes, Bieraufkleber und – ein Barilla-Pappdeckel. Dazu kommt, dass der Hintergrund nie gleich ist, immer tauchen andere Muster aus, mal wähnt man sich in einem Collegeblock, dann wurde wieder versucht, das Land farblich einzufangen .Auch die Präsentation der Fotos folgt nicht den üblichen Klischees von Doppelseiten, sondern es wurde versucht, das Besondere Afrikas einzufangen, wie z.B. ein überfahrener Esel. Auch die Anordnung ist durchaus außergewöhnlich, oft gibt es auch mal ganze Bildfolgen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Lehmann-Pape am 9. April 2013
Neben den Touristenhochburgen, den geführten und mit allem Komfort ausgestatteten Safaris und neben den im Chaos versinkenden Kriegsgebieten ist und bleibt Afrika „ganz anders“. Ein Kontinent voller Gegensätze, von der Moderne bis hin zu archaischen Lebenssituationen, von pulsierenden und wirtschaftskräftigen Städten bis hin zu endlosen, fast unberührten Landschaften.

Christoph und Chiho Bangert haben sich über 60.000 Kilometer hin aufgemacht, die vielfachen Facetten Afrikas vor allem in Bildform dem Leser vor Augen zu führen. Von Marokko und dem Senegal über Niger und Ghana, Kongo, Namibia und Südafrika, Tansania, Äthopien und Sudan bis hin zu Jordanien und Syrien führt die Route, vornehmlich an den Küsten Afrikas entlang. Das „Innere Kernland“ wird nur hier und da einmal gestreift, Algerien, Niger, Tschad sowie die zentralafrikanische Republik spielen keine große Rolle im Buch.

Mit jeweils knappen, aber durchaus informativen Texten bildet aber das, was die Autoren in Wort und Bild im Buch zusammenfassen, dennoch einen reichen, differenzierten und breiten Einblick in die Wirklichkeit Afrikas.

Badende Kinder in Lambarene und Portraits von zerklüfteten Nonnengesichtern zeigen auf, dass sich hier kaum etwas verändert hat, seit Albert Schweitzer vor nunmehr gut 100 Jahren dort wirkte. Doch immerhin mit Wasser und belebter Flora und Fauna bildet Lambarene einen intensiven Gegensatz zur Wüste Namib, deren abgestorbene Baumreste und endlose Sandweiten ebenso nachhaltig ihren Niederschlag in Fotografien des Buches finden, wie die Bilder, die den Autoren jenseits aller Klischees von den Tieren Afrikas, Giraffe und Elefant und vielen anderen gelungen sind.
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