oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Afghanistan, jetzt weiß ich erst...: Gedanken aus meiner Zeit als Kommandeur des Provincial Reconstruction Team FEYZABAD
 
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Afghanistan, jetzt weiß ich erst...: Gedanken aus meiner Zeit als Kommandeur des Provincial Reconstruction Team FEYZABAD [Broschiert]

Artur Schwitalla
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 24,80 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 3 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Dienstag, 5. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Wird oft zusammen gekauft

Kunden kaufen diesen Artikel zusammen mit Generation Einsatz: Fallschirmjäger berichten ihre Erfahrungen aus Afghanistan EUR 24,80

Afghanistan, jetzt weiß ich erst...: Gedanken aus meiner Zeit als Kommandeur des Provincial Reconstruction Team FEYZABAD + Generation Einsatz: Fallschirmjäger berichten ihre Erfahrungen aus Afghanistan
Preis für beide: EUR 49,60

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Broschiert: 268 Seiten
  • Verlag: Miles-Verlag (März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3937885218
  • ISBN-13: 978-3937885216
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 17 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 412.652 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Inhaltsverzeichnis | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 
(3)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Stimmen der Soldaten, die sich über ihren Einsatz in Afghanistan äußern, mehren sich. In den vergangenen Jahren waren es vor allem ehemalige Soldaten, die sich durchaus kritisch mit den politischen Rahmenbedingungen und der militärischen Durchführung des Einsatzes der Bundeswehr äußerten. Mit dem von aktiven Offizieren herausgegebenen Sammelband "Generation Einsatz. Fallschirmjäger berichten ihre Erfahrungen aus Afghanistan" liegt nun ein authentischer, sehr ehrlich geschriebener Bericht vor, mit dem vor allem Unteroffiziere und Mannschaften des Fallschirmjägerbataillons 313 aus Seedorf ihre Erfahrungen an Andere weitergeben wollen.
Der Autor des Buches "Afghanistan, jetzt weiß ich erst..." ist in der militärischen Hierarchie weit oben. Als Oberst war er im Jahre 2007 Kommandeur des PRT FEYZABAD im Nordosten Afghanistans. Auch sein Buch ist eine wahre Fundgrube an Erkenntnissen, die jeder für einen Einsatz in Afghanistan vorgesehene Angehörige der Bundeswehr, der Polizei oder von Minsiterien lesen sollte. Der Titel bringt das Dilemma zum Ausdruck: Dann, wenn man recht erfahren ist mit dem Land,verlässt man es auch schon wieder. Aber gerade deshalb ist es so wichtig, dass Schwitallas Buch gelesen wird.
Was den Leser sicherlich wundern wird, ist die Ehrlichkeit, mit der ein hoher deutscher Offizier über seine Emotionen, seine Gedankenwelt, seinen Umgang mit Stress, aber auch über seine Bewertung des Einsatzes beschreibt. Vielleicht ist dies für viele eine wichtige Erkenntnis: Auch der Oberst, gewissermaßen ein Halbgott in Flecktarn, hat so seine Sorgen und Nöte.
Besonders beeindruckend sind die Darstellung eines Attentatsversuchs auf den Autor sowie die vielen Farbbilder, die teilweise schockieren, aber auch einen guten Eindruck in die Arbeitswelt eines Kommandeurs geben. Fazit: Wer wissen will, wie im Einsatz geführt wird, der kommt an Schwitallas Buch nicht vorbei. Es sollte Pflichtlektüre für jeden Soldaten sein. Aber auch dem Leser, der einfach nur wissen will, womit deutsche Soldaten im Einsatz zu kämpfen haben und wie sie sich tagtäglich behelfen, sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Siegfried Stahl TOP 500 REZENSENT
Zunächst einmal muss man anmerken, dass der Autor bei seinem Engagement in Afghanistan mit viel Herzblut bei der Sache war. Das merkt man recht deutlich bei der Lektüre des Buches und es muss ihm natürlich zugutegehalten werden. Leider gilt dies nicht für das Lektorat, falls es denn überhaupt eines gab. Das Buch (hier bereits die 8. Auflage !!!) strotzt vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern, die einem beim Lesen die Haare zu Berge stehen lassen, zumal dies nicht nur einfach Tippfehler sind. Weiterhin wird auch fachlich einiges arg durcheinander gewirbelt. Da diente auf einmal die Einrichtung des Wakhan-Korridors der Trennung von China und dem British Empire oder die damalige Jammer-Technologie seines Geländewagens löst neuerdings funkferngesteuerte Sprengsätze aus, anstatt sie nur zu stören. Besonders albern ist der Versuch durch Änderung der Namen seiner afghanischen Partner in Politik und Sicherheitskreisen deren Identität zu verschleiern. Nach wenigen Klicks durch die "Afghan-Bios" weiß man, über wen hier gerade gelästert wird. Grundsätzlich zieht sich leider durch das gesamte Buch der fade Beigeschmack von Arroganz und Überheblichkeit des Autors. Die Selbstdarstellung als gottgleiches Wesen im Hinblick auf die Führung seiner eigenen Soldaten und seinem Wirken in der Provinz Badakshan klingen immer wieder unangenehm durch. Der Autor vergisst zuweilen, dass er es mit Leuten zu tun hat, die sich in einem brutal hierarischen System durchgesetzt haben, welches seit fast 30 Jahren nichts anderes als Krieg kennt. Da kann man bei Fällen von Korruption und dem Aussitzen von Angelegenheiten durchaus auch einmal zu anderen Bewertungen gelangen, als dies mit dem Gebrauch westeuropäischer Maßstäbe der Fall ist. Zudem ist ein gesundes Maß an kritischer Selbstreflektion nie schädlich, auch wenn der Autor selbstverständlich zu dem Schluss kommt, alles vollkommen richtig gemacht zu haben. So kann man ihm wenigstens attestieren, dass es eine weise Entscheidung war, den einflussreichsten Local Power Broker nicht durch Spezialkräfte ausschalten zu lassen, obwohl ihm das natürlich jederzeit "per Fingerschnippen" möglich gewesen wäre. Er war halt weise und gnädig, auch dann wenn man ihm ständig nach dem Leben getrachtet hatte. Man kann es aber hinsichtlich der "zahllosen" Anschlagsversuche auf den Autor auch kurz zusammenfassen: "Außer Spesen nix gewesen." Es lief immer wie folgt ab:

1. Seine "Nachrichtenleute" haben von Informanten etwas über einen geplanten Anschlag auf den Autor durch die "Talibanvertretung" in Badakshan erfahren.
2. Der Autor plant eine raffinierte Falle für die "Talibanvertretung"
3. Trotz intensiver Planung auf beiden Seiten passiert rein gar nichts.
4. Seine "Nachrichtenleute" bekommen kurze Zeit später von Informanten eine groteske Begründung dafür, warum nichts passiert ist, aber dass die Planungen durch die "Talibanvertretung" weitergehen.
5. Der Autor plant weiterhin raffinierte Fallen.
6. Etwas später erfahren die "Nachrichtenleute" von den Informanten, dass die "Talibanvertretung" die Pläne vorerst auf Eis gelegt hat.
6. Kurze Zeit später sind wir wieder bei Punkt 1 angelangt.

Die einzige Frage die sich mir hier stellt, ist die Größe der Summe, welche die Informanten für solche Geschichten von den "Nachrichtenleuten" bekommen haben.

Was liefert uns das Buch im Endeffekt? Jedenfalls keine Erkenntnisse, welche auf andere Bereiche Afghanistans übertragbar wären. Badakshan ist eine ethnisch weitestgehend homogen strukturierte Provinz, welche deutlich mehr durch Tadschikistan als durch Pakistan geprägt wird, auch wenn es zu beiden Ländern eine lange Grenze hat. Einzig der Konflikt zwischen der usbekischen und tadschikischen Ethnie beinhaltet wie schon im Bürgerkrieg gewaltige Sprengkraft, zumal die Grenze der Siedlungsräume direkt durch das PRT verläuft. Daneben bietet der Waffen-, Drogen- und Alkoholschmuggel die einzig vernünftige Einnahmequelle, zumal aufgrund der Grenze zu Tadschikistan die hohen Margen bei Grenzübertritt erzielbar sind. Ob der Autor nun einen Kindergarten gebaut hat oder nicht ändert rein gar nichts. Ob es nun eine weltliche Schule mehr oder weniger gibt ändert rein gar nichts und es ist einfach verdammt naiv, wenn der Autor behauptet, dass er hier erstmals Fortschritte für eine blühende Zukunft Afghanistans sieht und er daran seinen Anteil hat. Vielleicht sollte er sich mal Fotos aus den 60/70iger Jahren anschauen, wo unverschleierte Frauen in Betrieben arbeiten, in Röcken und schicken Blusen an den Universitäten des Landes studieren oder Kraftwerke leiten. Es gibt einen anderen Grund warum in Afghanistan seit 30 Jahren Krieg herrscht und dass ist die Zukunftsvision des Autors.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hochinteressant 24. November 2010
Oberst Artur Schwitalla war vom 6. Dezember 2006 bis 12. Juli 2007 als Kommandeur des PRT (Provincial Reconstruction Team) FEYZABAD in Afghanistan eingesetzt.

Bei diesem Buch ist der Titel Programm. Dachte ich vor dem Lesen, dass ich doch recht gut über den Sinn und Zweck des Einsatzes der Bundeswehr am Hindukusch informiert sei - schließlich habe ich doch einiges an Reportagen gesehen - so wird mir schon während der Lektüre klar, wie wenig ich doch wusste.

Erwartet habe ich ein Buch eines Oberst der Bundeswehr, gelesen habe ich das Buch eines Menschen, der mit großer Verantwortung und Augenmaß einen Job erledigt, an dem "normale" Menschen wie ich zerbrechen würden.
Das zentrale Thema des Buches liegt nicht bei medial populären Kampfhandlungen, Überfällen oder Hinterhalten, sondern bei den Menschen, die in Afghanistan ihren Dienst tun oder dort als Landeseinwohner leben. Dem Leser wird die Mentalität dieser Landesbewohner nahegebracht, vorhandene Hierarchien erklärt, Abhängigkeiten erläutert - jedoch ohne ins Klischeehafte zu verfallen.
Auch wird klar, welche Leistung jeder einzelne Soldat dort vollbringt, was ihm abgefordert wird und wie sich - hier geschildert am Beispiel des PRT Feyzabad - der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit der aus verschiedenen Nationen bestehenden Truppe in vielen Situationen darstellt.

Das wichtigste aber ist - ich habe eine befriedigende Antwort auf die Frage aller Fragen gefunden. Nämlich die, warum wir "unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen".
Das tun wir nicht, sondern wir zeigen Verantwortung, die eine Exportnation mit dem Wunsch auf einen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat nun mal hat. Wir leisten in erster Linie humanitäre Hilfe - somit also Hilfe zur Stabilisierung des Landes Afghanistan. Unsere Soldaten wollen nicht kämpfen, sie wollen die Hilfe für Afghanistan helfen zu sichern und zu fördern.

Was durch dieses Buch sehr deutlich wird ist, dass Übergriffe auf die UN-Schutztruppe nichts damit zu tun haben, dass diese Truppen im Land und bei den Afghanen nicht wohl gelitten wären. Sie sind vielmehr auf kriminelle Organisationen, die Taliban und temporäre Zweckbündnisse zurückzuführen.

Der einfache Afghane lebt in so großer Not, dass er für jegliche Hilfe dankbar ist.
Die Errichtung von Schulen und Kindergärten zeigen schon erste Früchte. Stammesälteste schicken ihre Kinder in Schulen - vermehrt werden sogar Töchter. So wird es kommen, dass in einigen Jahren die Kinder über mehr Bildung verfügen als die Erwachsenen. Das wissen viele Afghanen - und freuen sich, weil ihnen auch klar ist dass Bildung ein erheblicher Anteil am Weg aus der Not ist.

Insgesamt hat sich mein Bild über den Einsatz unserer Truppe in Afghanistan gehörig geändert. War ich vorher eher skeptisch, bin ich nun mächtig stolz auf unsere Jungs, die in Afghanistan erhebliches leisten.
War diese Rezension für Sie hilfreich?

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:




Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de