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Afghanistan Dragon
 
 

Afghanistan Dragon [Kindle Edition]

Norbert F. Schaaf
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Schweizer UN-Drogenbeauftragte Professor Beat Hodler reist im UN-Auftrag an den Hindukusch, um den missbräuchlichen Mohnbau und Opiumabsatz in Afghanistan zu erforschen. Schon am Ausgangspunkt seiner Eruierungen in Kabul trifft er auf extreme Widersprüche, die zu entschlüsseln den Mediziner reizt, da die Behauptungen eines reichen Teppichseidenfabrikanten sinnfällig und bitter, doch dabei zugleich höchst seltsam klingen. Der Prof entschließt sich zu einem riskanten Unternehmen, gegen erhebliche Widerstände: Er zieht ins Hochgebirge nahe der Grenze zu Tadschikistan. Dort oben im äußersten Nordosten in einem kleinen Dorf lernt Hodler die Faktoren für den Mohnanbau sowie den Opiumabsatz in diesen Gebieten kennen, derweil der Dorfälteste gleichzeitig in einem Kabuler Gefängnis darüber grübelt, wer in der Hauptstadt ausgerechnet an seiner Verhaftung interessiert sein könnte. Der Prof trifft den kreativen, innovationsfreudigen Agraringenieur Khaled und dessen uneigennützige Geliebte Sanaubar, die ihren Lebensunterhalt mit dem Ritzen der Mohnkapseln verdient und sich um Shanzai kümmert, eine jugendliche Versehrte, die aufgrund eines Selbstmordattentats ihre Arme und ein Bein verloren hat, jedoch nicht ihren heiteren Lebensmut und unersättlichen Wissensdurst. Wiederholt gerät der Prof in Lebensgefahr und überlebt knapp einen Anschlag, da er argen Dunkelmännern verschiedenster Couleur begegnet, so Marodeuren, Söldnertrupps, al-Qaida-Terroristen, War Lords, Drogenbaronen, aber auch in Opiumgeschäfte verwickelten Diplomaten und Geheimdienstlern wie dem berüchtigten, sagenhaften US-Agent, der als der „weiße Ibrahim“ bekannt ist. Ein Drogenthriller erster Güte.

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Format:Kindle Edition
Nach 'Afghanistan Horsegirl' war ich schon gespannt, ob und was von diesem Autor nachkommen würde. In diesem Drogenthriller nun forscht Professor Beat Hodler aus der Schweiz als Wissenschaftler und Mitglied einer UNO-Kommission für die Bekämpfung des Rauschgifthandels nach der Herkunft der gigantischen Opium- und Heroinmengen (volle 90 Prozent der Weltproduktion), die Jahr für Jahr Afghanistans Grenzen über dunkle Kanäle verlassen ...
Seine lebensgefährliche Reise führt Hodler von Kabul zum berüchtigten 'Goldenen Halbmond' im Norden des Hindukusch, einem der Ursprungsgebiete der Drogen. Als Prof. Hodler die Hintergründe des schmutzigen Geschäfts entdeckt, wird er sowohl für die einheimischen Drogenbarone, als auch für fremdländische Heroindealer zu einem bedrohlichen Risiko und gerät rasch in eine lebensbedrohliche Notlage...
In diesem packenden Thriller wird nicht nur das höchsten Gewinn bringende Drogengeschäft Afghanistans geschildert, sondern auch lebensnah die verzweifelte Lage der tief verarmten Landbevölkerung, für die der verbotene Schlafmohnanbau einzige Überlebenschance ist.
Aus zehn Kilo Rohopium wird ein Kilo Heroin gewonnen, das auch mal im Diplomatengepäck außer Landes geschleust wird. Die fremden Truppen im Land unterbinden nicht nur keineswegs den Opiumanbau, sondern sie bewachen sogar den Anbau und behindern die Opium- und Heroingewinnung durchaus nicht ' was keine Unterstellung ist, sondern aktenkundig, öffentlich gewordene und dokumentierte Realität. An der sich bis heute leider nichts geändert hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition
Nach über einem Jahrzehnt hat sich das Thema Afghanistan offenbar nicht abgenutzt, der Konflikt am Hindukusch ist und bleibt Aktualität. Und zwar höchste Aktualität. Das wird man sich nochmal so richtig bewusst, wenn man das Buch liest über die Droge Opium Marke "Afghanistan Dragon" anno 2011. Dabei ist Afghanistan für den deutschen Literaturbetrieb längst noch Stiefkind. Gleichwohl man nicht genug davon lesen kann, wie ich meine.
Es ist das zweite spannende E-Book des Autors nach "Afghanistan Horsegirl". Er lässt seine Protagonisten in ihren Rollen agieren mitten in der Jetztzeit mit ihren Militärkonflikten und Finanzkrisen. Der Thriller-Plot beginnt in Kabul, und bald hat der Protagonist, ein Schweizer Professor, das Gespinst durchschaut, hinter dem Schlafmohn angebaut und Rohopium geschmuggelt wird, und ebenso rasch hat sich der Prof heikle Aufmerksamkeit verschafft und in äußerste Todesgefahr gebracht. Dabei hat Schaaf ein Näschen bewiesen für die Verflechtungen und Vernetzungen zwischen seinem Protagonisten und dessen Gegenspieler. Der Gute muss sich mit dem Bösen auf diffizile Weise auseinandersetzen, Alltäglichkeiten und Sachzwänge sind irgendwie miteinander verbandelt. Und da sitzen Geheimdienstler, Polizisten und Dunkelmänner keineswegs nur tatenlos auf ihren Posten, da wird natürlich emsig erkundet und erörtert und vor allem agiert. An Action fehlt es jedenfalls nicht.
Schaaf schafft einen ziemlich stringenten Plot, schlägt den Spannungsbogen vom Mohnfeld zur Hauptstadt Kabul und zurück zu dem kleinen Dorf im Hochgebirge, und blickt seinen Figuren über die Schulter bei dem, was sie tun. Dem Agraringenieur und seinen nordafghanischen Landsleuten. Dem mächtigen Geheimagent, der "weißer Ibrahim" genannt wird und schon in Roger Willemsens Afghanischer Reise Erwähnung findet und der aus einem klassischen Agenten-Thriller stammen könnte. Dem gewitzten Professor, der wohl eher ein Held aus einem Abenteuer-Epos ist. Schaaf zeigt belletristisch und nachvollziehbar auf, was hinter den Medienberichten über Afghanistan steckt. Menschen. Stämme. Völker.
Der Autor wusste das Farbenspiel Afghanistans anschaulich zu inszenieren, hier und da richtig üppig, jedoch immer äußerst spannend. Textliche Kapitelbenennungen wären wirklich nicht schlecht gewesen: wer oder was, wann oder wo. Was passen würde zu diesem unübersichtlichen, zerklüfteten Land, wo alle einmal Sieger werden wollen und niemand Verlierer werden darf - oder gar sein Gesicht verlieren. Wo indessen die Droge "Afghanistan Dragon" abbleibt, das Opium bzw. das Heroin (90 Prozent der Weltproduktion), kann man wissen oder zumindest ahnen, und was es für die afghanische Landbevölkerung alternativ zum einträglichen Schlafmohn anzubauen lohnt, ist eigentlich durchaus bekannt - nicht nur edles Rosenöl. Fazit: Ein durchweg überzeugender Prickel-Thriller. (Eine Leseprobe übrigens siehe: www.romane-im-internet.de)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Kindle Edition
Dieser spannende Drogenthriller beschäftigt sich mit der hochbrisanten Thematik Opium. Der Schweizer Professor Beat Hodler reist im Auftrag der UN in die Konfliktregion mit höchster Aktualität am Hindukusch, um den illegalen Drogenanbau zu untersuchen und Alternativen zur Anpflanzung aufzuzeigen. Dabei trifft er auf Dunkelmänner verschiedener Art: Rauschgiftschmuggler, Drogenbarone, Warlords und auch den berüchtigten, sagenhaften US-Agent, bekannt als der "weiße Ibrahim" und schon in Roger Willemsens Afghanischer Reise erwähnt. Der beliebteste, profundeste Berichterstatter in Sachen Afghanistan ist Pierre Scholl-Latour, auch ihn zitiert der Autor. Und zeigt belletristisch und nachvollziehbar auf, was hinter den Medienberichten über Afghanistan steckt. Völker. Stämme. Menschen. In diesem unübersichtlichen, zerklüfteten Land am Hindukusch, wo alle einmal Sieger werden wollen und niemand Verlierer werden darf - geschweige denn sein Gesicht verlieren. Schaaf zeigt den Weg der Droge "Afghanistan Dragon" auf - vom Schlafmohnanbau, der Rohopiumproduktion bis hin zur Heroinherstellung. Und erarbeitet mit einem jungen Agraringenieur Alternativen für die afghanische Landbevölkerung zum Opium wie z. B. das edle Rosenöl. In diesem Buch hat der Autor einen brisanten Stoff verarbeitet mit Fakten, Sichtweisen und Meinungen, die freilich dem Mainstream der Obrigkeiten nicht immer gefallen wollen.
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