Die Rote Armee befindet sich bereits auf dem Rückzug aus Afghanistan. Dadurch werden die noch vorhandenen Kräfte ein leichtes Ziel für die Übergriffe der Mujaheddin. Deren Führer Nadil handelt mit dem sowjetischen Kommandanten einen latenten Waffenstillstand aus. Dieser wird von einer rivalisierenden Mujaheddingruppe, die Nadil stürzen will, gebrochen. Als Vergeltung wird von den Sowjets Nadils Dorf angegriffen und vernichtet.
Im Lager der Sowjets herrschen Spannungen. Der Abzug aus Afghanistan steckt in allen Köpfen und die Menschen sind auf der Suche nach einer neuen Zukunft. Die Geliebte des Oberst weis, das dieser zuhause zu seiner Frau und seinen Kindern zurück kehren wird. Ein Soldat, der dieses Leben mag, überlegt an welchem Krieg er demnächst teilnehmen kann.
Dazwischen immer wieder Einzelschicksale wie der afghanische Vermittler, der mit seiner Familie zu überleben versucht und zwischen Nadil und den Sowjets Botschaften und Materialien austauscht. Der Sohn eines hohen sowjetischen Politikers soll noch schnell zu Ruhm und Ehre kommen, wird aber Opfer eines Scharmützels.
Die Unfähigkeit einer modernen Armee in einem Land ohne staatlichen Überbau und Infrastruktur kann nicht besser gezeigt werden. Die Technik und militärische Ausbildung versagt an einem nicht ebenbürtigen Gegner, der nicht als Einheit auftritt und keine langfristigen Ziele verfolgt. Zeitweise wirkt der Film sehr authentisch, fast schon dokumentarisch.