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Affen in der Wildnis
 
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Affen in der Wildnis [Gebundene Ausgabe]

Ingo Arndt , Fritz Jantschke
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Frederking & Thaler (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3894056770
  • ISBN-13: 978-3894056773
  • Größe und/oder Gewicht: 29 x 28,8 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 253.648 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ingo Arndt
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der renommierte Naturfotograf Ingo Arndt hat für diesen opulenten Bildband Affen aus aller Welt in der Wildnis aufgespürt. Eindrucksvoll porträtiert er unsere nächsten Verwandten in ihrem natürlichen Lebensraum. Der Affen-Experte Fritz Jantschke erzählt von Gemeinsamkeiten und Besonderheiten. So hat man Affen noch nie gesehen ein sinnlicher und intellektueller Genuss!

Klappentext

Sie sind unsere nächsten Verwandten im Tierreich: die Affen. Ihre Eigenarten und Fähigkeiten, ihr Verhalten und ihre Rätselhaftigkeit berühren uns besonders, gleichen sie uns Menschen doch in so vieler Hinsicht. In diesem Band geht es nicht nur um die Menschenaffen, denn die Vielfalt innerhalb der Gattung ist riesig. Das zeigt sich schon allein bei der Größe: Während etwa die Zwergseidenaffen nur rund 100 Gramm auf die Waage bringen, kann ein ausgewachsener Gorilla bis zu 270 Kilo wiegen. Dieser Band führt uns einige der beeindruckendsten Affenarten vor, die stellvertretend für die faszinierende Vielfalt der Spezies stehen, darunter die intelligenten Orang-Utans, auch bekannt als Waldmenschen, oder die kultivierten Japanmakaken, die genüsslich in heißen Quellen baden; die mächtigen, doch meist friedlichen Gorillas; die erstmals ausführlich dokumentierten Roten Uakaris in den Sumpfwäldern am Oberlauf des Amazonas.

Ingo Arndts Bilder berühren durch ihre Unmittelbarkeit; eindrucksvolle Porträts, die den individuellen Charakter der Tiere betonen, wechseln mit reportageartigen Momentaufnahmen und stimmungsvollen Landschaftsbildern ab. Sämtliche Fotos wurden in freier Wildbahn aufgenommen. In seinen Bildtexten schildert Arndt, wie die Fotos entstanden sind und was er in den 10 Jahren seiner Fotoreisen zu den Affen alles erlebt hat. In den Einleitungskapiteln schöpft der Zoologe Fritz Jantschke in sachkundigen Texten aus dem reichen Erfahrungsschatz eines überwiegend mit Menschenaffen verbrachten Berufslebens.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Millionen Jahre Evolution auseinander, nur eineinhalb Prozent des Erbguts verschieden und Umgangsformen, die den seinen gleichen. Der Affe wundert sich.

Der schwedische Naturforscher Carl von Linné hat die heute übliche systematische Benennung der Tiere und Pflanzen eingeführt. Er hat jeder biologischen Art einen Art- und einen Gattungsnamen zugewiesen, also Pongo pygmaeus (Gattung Orang-Utan, die Art pygmaeus lebt auf Borneo), was auf malaysisch Waldmensch heißt; oder etwa Homo sapiens. Von der Gattung Homo ist nur eine heute noch lebende Art bekannt, diese kommt weltweit vor und lebt nicht nur im Amazonas-Regenwald, kann aber amazon(!)Rezensionen lesen. Carl von Linné soll dem Menschen die eigene Gattung Homo nur zugewiesen haben, um keinen Ärger mit dem Vatikan zu bekommen (so der renommierte Primatologe Frans de Waal in seinem Vorwort).

Da ist was dran. Die in diesem grandiosen Bildband auftretenden Wesen zu betrachten heißt auch, Wurzeln in uns selbst zu betrachten. Nicht nur, dass 98,5 Prozent unseres Erbguts mit dem der Schimpansen identisch ist. Auch einige Grundzüge unserer Verhaltensweisen dürften daraus abzuleiten sein, dass wir gemeinsame Vorfahren haben. Die Wissenschaften der Soziobiologie und der evolutionären Psychologie untersuchen solche Zusammenhänge und haben längst Nachdenkenswertes zu Tage gebracht. Wichtig ist dabei zu erkennen, dass diese evolutionären Zusammenhänge ein menschliches Verhalten erklären können. Das heißt aber noch lange nicht, dass wir ein bestimmtes Verhalten unreflektiert rechtfertigen dürfen. Sonst müssten wir uns in der Tat fragen, was wir Menschen denn eigentlich mit unseren zusätzlichen grauen Falten unter der Schädeldecke machen.

Regenwald-Knigge und Familie.

Ingo Arndt führt uns in die Bergregenwälder des Karisimbi, der Heimat der letzten Berggorillas. Berggorillamänner zwingen die Weibchen nicht, im Harem zu bleiben. Die Weibchen wählen selbst, wem sie folgen. Gorillakinder spielten "Verstecken" mit dem Fotografen, wie Menschenkinder. Im Hochgebirge Äthiopiens sehen wir Dscheladas beim Grasen. Der Nachwuchs der Dscheladas schließt sich derweil in Kindergärten zusammen, keiner beklagt den Verfall der Dscheladafamilie. Vielleicht, weil hier die Weibchen das Sagen haben. Sie wissen ihre Kinder im Hort gut aufgehoben und können derweil dem beruflichen Grasen nachgehen.

Kulturelles.

Schimpansen sind in der Lage, einfache Werkzeuge herzustellen. Hier stochern sie mit einem umgewandelten Zweig nach Termiten. Wenn Kultur als "das über den Grundbedarf hinausgehende Potential" charakterisiert wird (Wikipedia), finden wir bei manchen Affen durchaus Vertrautes. Ein cleverer Japanmakake erfindet die Salzkartoffel und gibt die neue Esskultur an die Gruppe und die Nachkommen weiter. Überhaupt, die Japanmakaken! Japanmakaken baden genüsslich im schneebedeckten Hochgebirge in einer heißen Quelle, wie Familie Schultze in Bad Irgendwo. Ja, ja, mit Salzkartoffeln und Wellness im Dampfbad lässt sich ein (Affen)leben aushalten.

Schön.

Einige Bilder sind ausgesprochen schön. Ein Orang-Utan leuchtet im Gegenlicht im gold-rötlichem Strahlenkranz, ein Hanuman-Langure betrachtet den Sonnenuntergang. Aufreizend erotisch ist das hochrote Gesicht des Uakari-Männchens - für die Uakarifrau der Traummann (bei den Uakaris ist das ästhetische Empfinden deutlich anders ausgebildet als bei Menschen). Fürs Familienalbum haben sich die Geschöpfe auch porträtieren lassen. Erinnerungen an die nostalgischen Porträts um 1900 werden wach; gut, die Tiere haben wohl auch zum ersten Mal in ihrem Leben einen Fotografen gesehen. Und händchenhaltend verewigt zu werden ist doch schön, oder?

Von 30 Gramm Mausmaki aus Madagaskar bis zu 270 Kilo Gorilla spannt sich das Affenleben. Der Bildband liegt mit 1.960 Gramm dazwischen. Damit ist es, als Buch, zweifellos gewichtig. Der Text des Menschenaffenkenners Fritz Jantschke gibt knappe Hintergrundinformationen über die gezeigten Affenarten. Die Bildlegenden bringen Ingo Arndts persönliche Note ein. Sie skizzieren die jeweilige Bildsituation oder den persönlichen Eindruck, den der Fotograf in diesem Augenblick hatte. Nicht immer ist klar, wer hier wen beobachtet. Und wir schauen uns in die Augen. Fast auf gleicher Ebene. Ingo Arndt gibt den Tieren Würde. Ein wunderbarer Bildband.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Harry L
Format:Gebundene Ausgabe
Um es auf den Punkt zu bringen: ich habe noch kein besseres Buch über Affen gesehen. Eingebunden in ein edles Layout, sprechen die Bilder des aufwendig produzierten Buches für sich. Angenehm ist auch der kurze aber informative Text. Dem Fotografen ist es gelungen, die Perfektion in der Naturfotografie auf die Spitze zu treiben. Dieses Buch ist ein Muss für jeden Naturliebhaber.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Brigitte
Format:Gebundene Ausgabe
Ich liebe Affen! Endlich mal ein Buch, in dem es nicht um eine wissenschaftliche Aufklärung geht, sondern hauptsächlich um Bilder von verschiedenen Affenarten. Die Bilder sind großzügig im Buch verteilt und nicht für unnötige Texte eingeengt worden. Die kurzen, doch sehr informativen Texte sind völlig ausreichend. Man blättert durch dieses Buch wie durch ein Familienalbum. Es macht Spaß und ist wirklich spannend! Die Tiere bekommen durch die Art, wie Herr Arndt sie fotografiert hat, eine ganz persönliche Note. Sehr interessant und völlig neu sind die Bilder dieser hässlichen" Uakaris. Es ist wirklich unglaublich was die Wildnis so alles in sich versteckt...
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