Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Schwertträger dieses Mal noch epischer, 6. September 2009
Juhu, die Kitscharmee aus Finnland ist wieder da: Ensiferum! Und wie ihr Bandname (dt. Schwertträger) schon sagt, wird auch auf From afar wieder kräftig eiskaltes Metall geschwungen. Als sich der Fünfer an die Aufnahmen zu seinem vierten Album gemacht hat, kann die Devise nur "mehr = mehr" gelautet haben. Denn ganz so klingt es auch. Größer, voller, atmosphärischer und immer mit dem Gefühl im Ohr, dass hier eine Band am Werk ist, die noch weiter nach oben will. Vor allem eine erneute Steigerung des Bombastanteils ist auf From afar zu verzeichnen.
Gleich nach dem üblichen (und etwas zu langen), folkigen Instrumentalintro "By the dividing stream" geht es mit dem Titeltrack "From afar" in die Vollen: Ein bis zum Boden durchgedrücktes Gaspedal, zackige Powermetal-Riffs, eine orchestrale Unterlage aus der Herr der Ringe-Soundtrackkiste, harscher Gesang in der Strophe, viel Getöse und ein klarer, kämpferischer Refrain. Ein ziemlich starker Auftakt und der Stoff aus dem die Träume eines Ensiferum-Fans sind. Das schunkelige "Twilight tavern" macht nicht weniger Spaß, aber man muss doch eingestehen, dass die Halali-Leads und der süffisante Refrain auf den alten Alben doch etwas spannender geklungen hat und sich diese Art von Musik langsam aber sicher ziemlich abnützt.
Das scheinen Ensiferum auch langsam etwas erkannt zu haben. Deswegen präsentierten sie mit dem zweigeteilten Epos "Heathen throne" so richtig ihren Hang zu überlangen Schlachtfeldzenarien mit jeder Menge Pathos. Damit beweisen sie auch, dass sie ihren Epigonen, welche die Metalszene in letzter Zeit regelrecht und nicht selten mit zweifelhaften Ergebnissen überschwemmen, immer noch eine Nasenlänge voraus sind. Die Mischung klassische Metalriffs und 80er Jahre Gitarrensoli, harsches Gekeife und klare Gesangspassagen, Streicherbombast und folkloristische Passagen funktioniert hier nach wie vor und erzeugt Bilder im Kopf, bei denen der beste Fantasyfilm nicht mehr mithalten kann. Klassischer Ensiferum-Stoff wie das schnelle und simple "Elusive reaches" oder das mit einem etwas größerem Folkanteil versehene "Smoking ruins" können dem in dieser Hinsicht nicht ganz das Wasser reichen. Besonders erwähnenswert ist noch "Stone cold metal". Dort trifft Django auf Gollum. Hier wird mit Trompete, Pfeifen und Banjo ein regelrechtes Westernfeeling verbreitet, was zuerst etwas ungewöhnlich klingt, aber ziemlich schnell ein Grinsen in das Gesicht des Zuhörers zaubert.
Insgesamt ist Ensiferum ein weiteres Mal ein recht angenehmes Werk gelungen. Durch kleine Tuningmaßnahmen im Sound haben die Finnen gewährleistet, dass sie glücklicherweise (noch) nicht in der Bedeutungslosigkeit versunken sind. Denn mit der Zeit klingt dieser Folk-/Pagan Metal doch reichlich ausgelutscht, da er nicht allzu viel Möglichkeit zu Variationen lässt. Aber noch sind Ensiferum da und kampfeslustig. Aber trotzdem wird diese Hinwendung zu ausladenderen Kompositionen sicherlich nicht überall auf Gegenliebe stoßen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Top-Album, 26. Oktober 2009
Auch auf diesem neuen Album gibt's wieder wunderbaren Heavy-Metal / Folk-Metal...wie man es von den Finnen ja auch gewohnt ist. Ich würde sogar behaupten, dass man mit diesem Album gegenüber den Vorgängern nochmals zugelegt hat. Die Songs gefallen durchweg, lediglich der Bonus-Track passt nicht 100% in das "Gesamtkunstwerk", ist aber trotzdem durchaus gut gelungen. Insgesamt ist das Konzept vielleicht ein wenig "folkiger" geworden als vergangene Alben, was aber eher positiv auffällt und durchaus überzeugt.
Die Aufnahme ist qualitatitiv hochwertig und gut abgemischt (kein auffälliges Übersteuern oder andere auffällige Klangfehler), also nicht nur gute Musik sondern auch eine gut gelungene Produktion.
Die Gesamtaufmachung des Digipacks ist gut gelungen. Das Design ist relativ schlicht in dunklen und kühlen Farben und passt gut zur Stimmung des Albums. Das Booklet, mit allen Texten (außer dem vermutlich finnischen Bonustrack) und einigen Bildern, ist in das Digipack eingeklebt. Dieses ist aus einem dickeren Karton gefertig als es in den meisten Fällen üblich ist und macht so einen ziemlich hochwertigen Eindruck.
Alles in allem gibt's von mir also eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für alle die mit dieser Musik irgend etwas anfangen können! Für Fans ein Pflichtkauf, möchte ich behaupten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Musik Top, Tonqualität "diskussionswürdig"!, 16. September 2009
Ensiferum haben - wie meine Vorredner bereits festgestellt haben - wiedermal ein Beispiel für guten Viking Metal hervorgebracht. Wer Pagan mag und Ensiferum bisher schon mochte, wird mit dem Kauf dieses Albums aus dieser Sicht nichts falsch machen.
Was ich aber leider feststellen musste ist, dass die Klangqualität leider nicht gerade gelungen ist. Sowohl auf meiner Anlage von CD, als auch als OGG Vorbis Dateien auf meinem Musikplayer, kommen die Bässe meines Erachtens ein wenig schwach rüber. Das Schlagzeug klingt weniger nach dem was es ist, als nach jemandem der mit einem Kochlöffel auf einen Kochtopf schlägt. Kein Vergleich zu den Vorgängeralben mit den gut abgestimmten und satten Tieftönen (wobei mich interessieren würde, ob nur ich das so empfinde).
Mein Fazit: Ich würde das Album jederzeit wieder kaufen. Die Musik ist toll und macht Laune! Nur an der Tonqualität hapert es ein wenig!
EDIT:
Also ich habe mir das Album jetzt schon mehrmals intensiv und in Ruhe angehört und ich muss sagen, es ist absolut Top! Die Qualität der Nordmannen ist auf gewohnt hohem Niveau. Was die Bässe angeht, bleibe ich dabei, in den Vorgängeralben wirkten die Tiefen meines Erachtens wesentlich heftiger! Da dies aber offensichtlich nur meine subjektive Meinung ist, korrigiere ich meine Bewertung auf volle fünf Sterne!
PS: Danke für eure Kommentare!
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