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Neben gewohnten Pagan-Elementen und jeder Menge purem Heavy Metal strotzt dieses Album vor ungewöhnlichen Momenten und mutigen Passagen. Bestes Beispiel ist der Mittelpart von Stone Cold Metal, bei dem mit Piano, Mandoline und Pfeifen eine regelrechte Django Western Stimmung aufkommt. Kann man sich nicht vorstellen? Funktioniert aber genauso einwandfrei auf FROM AFAR wie der grandiose, von mehreren Sängerinnen (!) vorgetragene Chorpart in Twilight Tavern oder die orchestralen Passagen und traditionellen Chöre im zweiteiligen Herzstück des Album, dem Opus Heathen Throne und The Longest Journey (Heathen Throne Part II).
Die limited Edition erscheint in edlem Digi Pack und enthält mit "Vandraren" einen Bonus Track!
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ensiferum bombastisch-episch wie nie !,
Rezension bezieht sich auf: From Afar (Audio CD)
Ich hatte das Glück, eine Promoversion des Albums zu hören, und Ensieferum zeigen mit "from Afar" eine deutliche Weiterentwicklung und eröffnen ein ungeahntes Feuerwerk an stilistischen Mitteln, Präzision und Elementen, wie man es auf den vorherigen Werken noch nicht kannte.Die mächtige Basis der Musik bilden natürlich immer noch die altbekannten Ensiferum-Merkmale: sehr melodiöser, stark Leadgitarren orientierter, schneller Viking-Metal. Jedoch finden sich in diesem neuen Meisterwerk ebenso starke Einflüsse von symphonisch-orchestralen Elementen a la Nightwish, walzendem Melo-Death Marke Wintersun sowie einer guten Portion Turisas-Fanfaren-Bombast. Selbstverständlich existieren die markanten Folk-Parts mit klassischen finnischen Instrumenten, Flöten oder Akustikgitarren, die Ensiferum schon auf dem Vorgänger "Victory Songs" perfekt und sehr gezielt eingesetzt haben. Allgemein lässt sich sagen, dass sich Ensiferum zum einen weiterentwickeln konnten, andererseits auch unvergleichlich die melodiöse Härte der früheren Zeit mit dem folkloristischen Vorgänger-Silberling verbinden. "By the dividing Stream" ist das knapp 4 minütige Intro dieser Wahnsinnsplatte und eröffnet dem Hörer sofort wo die nächste Dreiviertelstunde hingeht. Einer der beiden Marathon-Tracks ist das 11 minütige "Heathen Throne", dass mit Elementen, Riffs, Stil- und Tempowechseln so reich bestückt ist, dass es für drei oder vier Songs gereicht hätte. Es erinnert stark an das Material von Moonsorrows "Kivenkantaja". "Twilight Tavern" zeigt uns erstmal genau, was eine Leadgitarre ist. Bassdrumgewalze, Gitarrenfeuerwerke bei 240bpm und ein perfeckter Mitgröl-Refrain Marke "Lai Lai Hei" oder "Ahti". Jetzt schon Kult ist der instrumentale Mittelteil des Songs "Stone Cold Metal". Fast nicht in Worte zu fassen mischen Ensiferum eine Mixtur aus Klavier, sanften Chören, Akustischen Gitarren, Mandolinen, Flöten, einsamem Prärie-Sound und einem dezenten Hall zusammen, dass etwas an den "Iron" Opener "Ferrum Aeternum" erinnert. Gänsehaut pur und unfassbar episch. "Elusive Reaches" könnte man als Mischung aus "Windrider" und "Blood is the Price of Glory" beschreiben: schnell, kurzweilig, fantastisch. Zum Schluss möchte ich noch "Smoking Ruins" erwähnen, dass meiner Meinung nach eines der schönsten Gitarren/Folk Intros dieses Genres enthält. Vergleichbar mit dem Gitarrenzusammenspiel bei Blind Guardians "bard's Song", nur schneller. "From Afar" ist bombastisch, episch, und einfach ein unglaublich dichtes, eindringliches Werk. Die Band fegt meiner Meinung nach mit ihrem neuen Album die Kunkurrenz so richtig aus dem Weg und walzt ein riesige Schneise in die nordischen Wälder. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Schwertträger dieses Mal noch epischer,
Von Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: From Afar (Audio CD)
Juhu, die Kitscharmee aus Finnland ist wieder da: Ensiferum! Und wie ihr Bandname (dt. Schwertträger) schon sagt, wird auch auf From afar wieder kräftig eiskaltes Metall geschwungen. Als sich der Fünfer an die Aufnahmen zu seinem vierten Album gemacht hat, kann die Devise nur "mehr = mehr" gelautet haben. Denn ganz so klingt es auch. Größer, voller, atmosphärischer und immer mit dem Gefühl im Ohr, dass hier eine Band am Werk ist, die noch weiter nach oben will. Vor allem eine erneute Steigerung des Bombastanteils ist auf From afar zu verzeichnen.Gleich nach dem üblichen (und etwas zu langen), folkigen Instrumentalintro "By the dividing stream" geht es mit dem Titeltrack "From afar" in die Vollen: Ein bis zum Boden durchgedrücktes Gaspedal, zackige Powermetal-Riffs, eine orchestrale Unterlage aus der Herr der Ringe-Soundtrackkiste, harscher Gesang in der Strophe, viel Getöse und ein klarer, kämpferischer Refrain. Ein ziemlich starker Auftakt und der Stoff aus dem die Träume eines Ensiferum-Fans sind. Das schunkelige "Twilight tavern" macht nicht weniger Spaß, aber man muss doch eingestehen, dass die Halali-Leads und der süffisante Refrain auf den alten Alben doch etwas spannender geklungen hat und sich diese Art von Musik langsam aber sicher ziemlich abnützt. Das scheinen Ensiferum auch langsam etwas erkannt zu haben. Deswegen präsentierten sie mit dem zweigeteilten Epos "Heathen throne" so richtig ihren Hang zu überlangen Schlachtfeldzenarien mit jeder Menge Pathos. Damit beweisen sie auch, dass sie ihren Epigonen, welche die Metalszene in letzter Zeit regelrecht und nicht selten mit zweifelhaften Ergebnissen überschwemmen, immer noch eine Nasenlänge voraus sind. Die Mischung klassische Metalriffs und 80er Jahre Gitarrensoli, harsches Gekeife und klare Gesangspassagen, Streicherbombast und folkloristische Passagen funktioniert hier nach wie vor und erzeugt Bilder im Kopf, bei denen der beste Fantasyfilm nicht mehr mithalten kann. Klassischer Ensiferum-Stoff wie das schnelle und simple "Elusive reaches" oder das mit einem etwas größerem Folkanteil versehene "Smoking ruins" können dem in dieser Hinsicht nicht ganz das Wasser reichen. Besonders erwähnenswert ist noch "Stone cold metal". Dort trifft Django auf Gollum. Hier wird mit Trompete, Pfeifen und Banjo ein regelrechtes Westernfeeling verbreitet, was zuerst etwas ungewöhnlich klingt, aber ziemlich schnell ein Grinsen in das Gesicht des Zuhörers zaubert. Insgesamt ist Ensiferum ein weiteres Mal ein recht angenehmes Werk gelungen. Durch kleine Tuningmaßnahmen im Sound haben die Finnen gewährleistet, dass sie glücklicherweise (noch) nicht in der Bedeutungslosigkeit versunken sind. Denn mit der Zeit klingt dieser Folk-/Pagan Metal doch reichlich ausgelutscht, da er nicht allzu viel Möglichkeit zu Variationen lässt. Aber noch sind Ensiferum da und kampfeslustig. Aber trotzdem wird diese Hinwendung zu ausladenderen Kompositionen sicherlich nicht überall auf Gegenliebe stoßen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Die Schwertträger dieses Mal noch epischer,
Von Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: From Afar (ltd. Edition im Digipack incl. 1 Bonustrack) (Audio CD)
Juhu, die Kitscharmee aus Finnland ist wieder da: Ensiferum! Und wie ihr Bandname (dt. Schwertträger) schon sagt, wird auch auf From afar wieder kräftig eiskaltes Metall geschwungen. Als sich der Fünfer an die Aufnahmen zu seinem vierten Album gemacht hat, kann die Devise nur "mehr = mehr" gelautet haben. Denn ganz so klingt es auch. Größer, voller, atmosphärischer und immer mit dem Gefühl im Ohr, dass hier eine Band am Werk ist, die noch weiter nach oben will. Vor allem eine erneute Steigerung des Bombastanteils ist auf From afar zu verzeichnen.Gleich nach dem üblichen (und etwas zu langen), folkigen Instrumentalintro "By the dividing stream" geht es mit dem Titeltrack "From afar" in die Vollen: Ein bis zum Boden durchgedrücktes Gaspedal, zackige Powermetal-Riffs, eine orchestrale Unterlage aus der Herr der Ringe-Soundtrackkiste, harscher Gesang in der Strophe, viel Getöse und ein klarer, kämpferischer Refrain. Ein ziemlich starker Auftakt und der Stoff aus dem die Träume eines Ensiferum-Fans sind. Das schunkelige "Twilight tavern" macht nicht weniger Spaß, aber man muss doch eingestehen, dass die Halali-Leads und der süffisante Refrain auf den alten Alben doch etwas spannender geklungen hat und sich diese Art von Musik langsam aber sicher ziemlich abnützt. Das scheinen Ensiferum auch langsam etwas erkannt zu haben. Deswegen präsentierten sie mit dem zweigeteilten Epos "Heathen throne" so richtig ihren Hang zu überlangen Schlachtfeldzenarien mit jeder Menge Pathos. Damit beweisen sie auch, dass sie ihren Epigonen, welche die Metalszene in letzter Zeit regelrecht und nicht selten mit zweifelhaften Ergebnissen überschwemmen, immer noch eine Nasenlänge voraus sind. Die Mischung klassische Metalriffs und 80er Jahre Gitarrensoli, harsches Gekeife und klare Gesangspassagen, Streicherbombast und folkloristische Passagen funktioniert hier nach wie vor und erzeugt Bilder im Kopf, bei denen der beste Fantasyfilm nicht mehr mithalten kann. Klassischer Ensiferum-Stoff wie das schnelle und simple "Elusive reaches" oder das mit einem etwas größerem Folkanteil versehene "Smoking ruins" können dem in dieser Hinsicht nicht ganz das Wasser reichen. Besonders erwähnenswert ist noch "Stone cold metal". Dort trifft Django auf Gollum. Hier wird mit Trompete, Pfeifen und Banjo ein regelrechtes Westernfeeling verbreitet, was zuerst etwas ungewöhnlich klingt, aber ziemlich schnell ein Grinsen in das Gesicht des Zuhörers zaubert. Insgesamt ist Ensiferum ein weiteres Mal ein recht angenehmes Werk gelungen. Durch kleine Tuningmaßnahmen im Sound haben die Finnen gewährleistet, dass sie glücklicherweise (noch) nicht in der Bedeutungslosigkeit versunken sind. Denn mit der Zeit klingt dieser Folk-/Pagan Metal doch reichlich ausgelutscht, da er nicht allzu viel Möglichkeit zu Variationen lässt. Aber noch sind Ensiferum da und kampfeslustig. Aber trotzdem wird diese Hinwendung zu ausladenderen Kompositionen sicherlich nicht überall auf Gegenliebe stoßen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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