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Aether [Gebundene Ausgabe]

Ian R. MacLeod , Barbara Slawig
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 509 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 1. (August 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608937722
  • ISBN-13: 978-3608937725
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 386.719 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Klappentext

Der Aether hat England reich gemacht. Mit ihm lassen sich Brükken bauen, die ohne ihn einstürzen, und Dampfmaschinen, die explodieren würden - nur ein Zauberspruch ist nötig! Doch diese magische Macht wird von den Gilden eifersüchtig gehütet. Robert Borrows weiß schon als Kind, daß er bald in den Aetherfabriken arbeiten wird, daß ihm dasselbe eintönige Leben bevorsteht wie seinem Vater und wie allen Menschen in Bracebridge. Als seine Mutter sich nach einer Aethervergiftung in einen Wechselbalg verwandelt und einen grauenvollen Tod stirbt, kehrt er seiner Heimatstadt den Rücken. In London entdeckt er eine neue, glanzvolle Welt voller Widersprüche: Die Menschen aus den hohen Gilden leben im Reichtum, die gildenlosen Armen in tiefem Elend. Auf einem Fest der sorglosen Reichen begegnet Robert einer jungen Frau, die er aus seiner Kindheit kennt. Für ihn war sie immer ein Zauberwesen ... Ian MacLeods England könnte aus einem Roman von Charles Dickens stammen - und doch ist es völlig anders. In diesem England ist alles vom Aether geprägt: eine Welt der Zauberflüche, Trolle und magischen Zusammenhänge. Stimmen zum Buch »Ein tolles Buch, ein magisches Buch.« Gene Wolfe »Zwingend und lebendig geschrieben – dieses Buch erfüllt die Straßen Londons mit einer Magie, die der Leser nicht wieder vergessen wird.« Tim Powers »Eine brillante Geschichte, die sich mit Pullmans ›Der goldene Kompass‹ und Miévilles ›Perdido Street Station‹ messen kann.« Michael Moorcock

Über den Autor

Ian R. MacLeod wurde 1956 in der Nähe von Birmingham geboren. Nach dem Jurastudium arbeitete er einige Jahre im öffentlichen Dienst, widmete sich aber immer stärker dem Schreiben. Gleich seine ersten Erzählungen fanden bei Lesern wie Presse großen Anklang. Seine Geschichten sind eine höchst eigenwillige Mischung aus Fantasy, Science-fiction und Phantastik. Bereits zweimal wurde er mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet.Barbara Slawig, geb. 1956 in Braunschweig, lebt in Berlin. Sie hat Biologie studiert und eine Doktorarbeit über Meningitis-Epidemien in Afrika geschrieben, bevor sie der Wissenschaft den Rücken kehrte. Seit 1990 übersetzt sie englischsprachige Belletristik. Sie schreibt Erzählungen und Romane, häufig mit phantastischem Einschlag.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bizarre Reise durch ein phantastisches England 8. September 2005
Kann man ein Buch als Fantasy bezeichnen, das im spätviktorianischen England spielt? Eigentlich nicht. Aber dieses Buch ist anders. Und auch das England, das hier beschrieben wird ist anders. Statt durch Dampfmaschinen wird in diesem Buch die Welt von einer geheimnisvollen Substanz beherrscht, die sich Äther nennt und in Bergwerken abgebaut wird. Der Äther besitzt magische Kräfte und man kann mit seiner Hilfe die phantastischsten Dinge herstellen. Allerdings ist er auch nicht ganz ungefährlich. Menschen, die mit reinem Äther in Berührung kommen, verwandeln sich in Ungeheuer, die aus der Gesellschaft ausgestoßen werden. Die Mutter des Jungen Robert macht nach einem Unfall in einem Ätherbergwerk diese schreckliche Verwandlung durch. Robert versucht daraufhin herauszufinden, wie es zu dem Unfall kommen konnte und macht dabei eine überraschende und grauenvolle Entdeckung. Eine wunderschöne, poetische Geschichte in einer bizarren Alternativwelt und eine wirklich romantische Liebesgeschichte. Allen, die gerne einmal ein phantastisches Buch jenseits der ausgetretenen Tolkien-Klischees lesen, kann ich dieses Buch unbedingt empfehlen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es fehlt der Schwung. 29. März 2007
Aether ist ein gutes Buch. Eine Mischung aus Science-Fiction und Phantastik. Aber irgendwie fehlt dem Buch der richtige Kick. Gewiss, der Schreibstil von Ian R. MacLeod ist gut und die Übersetzung von Barbara Slawig ebenfalls. Aber es fiel mir schwer, in MacLeods Welt vollends einzutauchen, oder mit den Charaktern mitzufühlen. Das ganze dümpelt emotionslos bis zum Ende hin. Der Hauptkonflikt des Buches, nähmlich der Kampf gegen die allmächtigen Gilden, ist meiner Meinung nach zu uninteressant ausgearbeitet. Es kam bei mir nie so richtig das Los-Macht-Die-Gilden-Fertig-Gefühl auf. Das liegt nicht etwa daran, dass der Konflikt etwa blutleer wäre - das ist er nähmlich an ein oder zwei Stellen durchaus nicht, wobei natürlich viel fließendes Blut noch nie ein Garant für eine gute Story war.

Nein, ganz einfach ausgedrückt war ich nicht in der Lage die Gilden zu hassen und die Hauptcharaktere zu lieben. Es fehlt etwas, dass das alternative England in meinem Kopfkino zu vollem Leben erwachen lässt. Etwas das die Welt, sei sie auch noch so dreckig und unsymphatisch, zu einem imaginären Ort macht, an dem ich mich gern aufhielt und den ich irgendwann mal wieder besuchen will. Und etwas, dass die Charaktere von Aether zu Personen macht, die ich nach dem Umblättern der allerletzten Buchseite vermissen werde - egal ob die Helden oder die Schurken. Das "Etwas" fehlt Aether in meinen Augen.

Aber aus einer anderen Perspektive gesehen ist Aether auch wieder sehr interessant. Ich persönlich interpretiere die magische Substanz, um die es sich im Buch dreht und ihm den Titel gibt - den Aether, als eine Allegorie zum Öl in unserer Welt. Die Gilden wiederum, die sich den Aether gierig unter den Nagel gerissen haben, könnten für soviele Dinge in unserer Welt stehen: Politiker, Großkonzerne, Lobby's und Logen oder allgemein für die Gier nach Macht. Ich möchte dem Autor da selbstverständlich keine beabsichtigten Paralellen unterstellen. Das alles kann ja sowieso jeder Interpretieren, wie es ihm beliebt. Aber getreu nach dem Motto: "Willst du die Wahrheit aussprechen, dann kleide sie in eine Geschichte." scheint hier MacLeod offen Kritik an unserem wirschaftlichen System zu üben. Was ich für eine gute Sache halte.

Alles in allem kann man sagen, dass Aether durchaus lesenswert ist, dass die Welt von MacLeod aber nicht dazu geeignet ist, sich darin zu verlieren, um den Alltag mal für ein paar Buchseiten sausen zu lassen. Diese Magie hat das Buch leider nicht.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch 11. November 2010
Von Meister
Robert Borrows weiß schon als Kind, dass er bald in den Aetherfabriken arbeiten wird, dass ihm dasselbe eintönige Leben bevorsteht wie seinem Vater und wie allen Menschen in Bracebridge. Doch er träumt von einer größeren, einer freieren Welt. Als seine Mutter sich nach einer Aethervergiftung in einen Wechselbalg verwandelt und einen grauenvollen Tod stirbt, kehrt er seiner Heimatstadt den Rücken. In London entdeckt er eine neue, glanzvolle Welt voller Widersprüche...
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