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Die Handlung spielt im Jahre 2415, vier Jahrhunderte nachdem ein Virus die Menschheit ziemlich dezimiert hat und nur noch 5 Millionen Überlebende in einer utopischen Stadt namens Bregna leben. Aeon gehört den Monicans an, einer geheimen Widerstandsbewegung, deren Ziel es ist, das Goodchild-Regime zu zerstören, das von ihrem Namensgeber Trevor Goodchild (Martin Csokas) angeführt wird. Dieser Regent von Bregna ist ein Nachkomme des Mannes, der einst ein Heilmittel gegen das tödliche Virus entdeckte. Aeon wird vom Händler (Francis McDormand) darauf angesetzt, Goodchild zu eliminieren, aber natürlich kommen dabei dunkle Geheimnisse zu Tage und es gilt, einige Verschwörungen zu vereiteln. Dieser Plot verführt die Regisseurin Karyn Kusama (der es mit ihrem Erstlingswerk Girlfight deutlich besser erging) dazu, sich stark der Routineaction und schnell-geschnittenen Feuergefechten hinzugeben, und so kommt es, dass die schwer bestimmbaren Höhepunkte eher vom beeindruckenden Athletentum von Theron und von Costar Sophie Okonedo (als Monican-Gefährtin) bestimmt werden. die zu 100 Prozent in ihren Rollen aufgehen. Die sind dramaturgisch darum eher flach, aber physisch sehr dynamisch angelegt. Andere Höhepunkte schließen Aeons High-Tech Spielzeuge ein, einschließlich eines Augapfels, der sich als Mikroskop entpuppt, sowie das amüsante Kostüm von Peter Postlethwaite. Flux Fans könnten sich dennoch fragen, was mit der surrealen, chromglänzenden Zukunft geschehen ist, die der MTV-Reihe ihre visionäre Färbung gab. Als Real-Film ist Aeon Flux eher ein schwächerer Versuch, der aber unterhaltend genug ist, um einen kleinen Kreis von Bewunderern zu unterhalten. --Jeff Shannon
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Kein Meisterwerk,
Rezension bezieht sich auf: Aeon Flux (DVD)
aber wie soll der Film den Ansprüchen auch gerecht werden? Eine Realverfilmung eines Comic ist immer eine heikle Angelegenheit. Die einen wollen sie näher am Comic, die anderen mehr Tiefgang und Anspruch. Das ist ein Dilemma. Aber Aeon Flux findet da eigentlich ganz gut heraus.Das man die surreale, eher konfuse Handlung der Serie in ein Spielfilmkorsett gepresst hat, grenzt eigentlich an ein Wunder. Sicher bleibt da auch einiges auf der Strecke, aber im Großen und Ganzen ist das doch ganz gut geglückt. Ohne die Serie zu kennen mögen manche Gegebenheiten sehr befremdend auf den Zuschauer wirken, aber um den Film zu sehen, muss man die Serie nicht gesehen haben. Charlize Theron macht nicht nur in den hautengen Kostümen eine gute Figur, sondern überzeugt auch in der Rolle. Auch die übrigen Rollen sind ordentlich besetzt. Wer aufpasst, kann sogar Nikolai Kinski (Sohn von Klaus Kinski) entdecken. Die Ausstattung des Film ist durchaus überzeugend. Spezialeffekte bewegen sich auf der Höhe der Zeit. Die Einzel-DVD beinhaltet hauptsächlich den Film in sehr guter Bild- und Tonqualität, das ist völlig o.k. 4 Sterne für einen kurzweiligen, gut gemachten, eher action-orientierten Science-Fiction Film. Sicher kein Meinsterwerk, aber durchaus solide Unterhaltung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
na ja,....,
Von S. Erlemann "Media-Mania.de" (Good old Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 10 REZENSENT) (HALL OF FAME REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Aeon Flux (DVD)
Ein Virus vernichtet 99 Prozent der Menschheit. Die Überlebenden, gerade mal fünf Millionen Menschen, leben in Bregna. Die durch eine hohe Steinmauer vom tropischen Regenwald isolierte Stadt wurde nach einem Plan von Trevor Goodchild entworfen und gebaut. Er führt die verbleibende Menschheit in eine ungewisse Zukunft. Alle Versuche, das Virus zu besiegen, scheinen fehlzuschlagen, und die Stadt versinkt in einer Art Stasis.Im Jahre 2415, vier Jahrhunderte sind vergangen, herrscht immer noch Trevor Goodchild - ein immer wieder geklonter Nachfahre des Stadtgründers - nahezu diktatorisch über die Menschen. Eine Widerstandsbewegung hat sich herausgebildet, die Gesetze und Regeln durchbrechen will. Ursache für den heftiger werdenden Widerstand der "Monican" sind immer mehr ungeklärte Verbrechen. Junge Frauen verschwinden, andere werden grundlos ermordet. Eine der besten Untergrundkämpferinnen ist Aeon Flux. Wenige Tage, nachdem ihre Schwester ermordet wird, erhält sie den Auftrag, Trevor Goodchild zu töten und die Regierung entscheidend zu destabilisieren. Aeon gelingt es, die ausgeklügelten Sicherheitsnetze rund um Trevor zu durchbrechen und steht, die Waffe im Anschlag, vor dem Feind der Monicans. Doch Trevor scheint Aeon zu kennen, nennt sie Catherine und die Auftragskillerin zögert. Ein abendfüllender Action-Film, der auf einer MTV-Trickfilmserie basiert - kann das funktionieren? Im Dezember 2005 kommt in die Kinos, was sich die russische Regisseurin Karyn Kusama (bekannt geworden mit "Girl Fight") darunter vorstellt. Sie konnte die frisch gekürte Oscar-Preisträgerin Charlize Theron ("Monster") und Marton Csokas (unter anderem Celeborn im "Herr der Ringe") als Hauptdarsteller gewinnen. Das Ergebnis ist im Sinne der Zielgruppe perfekt. Einem überlangen Videoclip gleich, sind Bild-Ästhetik und Design, Schauplätze und Handlung eine überdrehte, rasante Mischung aus Science-Fiction und James Bond-Thriller. Nach anfänglichem Zögern und allzu vielen erklärenden Worten nimmt die Geschichte einen actionreichen Verlauf. Doch wer nun erwartet, dass sich alles im Kugelhagel verliert, der zwischenzeitlich über den Zuschauer hereinbricht, sieht sich getäuscht. Urplötzlich nimmt die Story einen völlig anderen Verlauf, sind die klaren Positionen der Hauptdarsteller, Gut und Böse, in Frage gestellt. Immer dann, wenn die Videoclip-Dramaturgie die oft hastig wirkenden Sekundenschnitte zugunsten längerer Einstellungen außer Acht lässt, immer dann, wenn der Film die Sehnsüchte und Ziele seiner Protagonisten ernst nimmt, entwickelt sich eine enorme innere Spannung. Man fühlt sich von Theron und Csokas vereinnahmt. Doch immer wieder durchbrechen sinnlos scheinende Action-Sequenzen diese Phasen der Ruhe, immer wieder lenken sinnlose und sehr überdreht wirkende durchgestylte Minuten von Handlung und Gehalt ab. Das Gefühl, einem Videoclip zuzusehen, der mit grandioser Musik reinen Unterhaltungswert unter wenige tiefgründige Szenen mischt, macht sich breit. Diese Abfolge ist System und scheint dem Zuschauer längere Konzentrationsphasen nicht zuzutrauen. Im Endergebnis wechselt der Film zu oft sein Gewand. Wie ein Chamäleon scheint sich Theron der Handlung anzupassen. Sie wechselt zwischen Verführerin, Agentin, brutaler Killerin und verletzlichem Mädchen, wechselt zwischen Action und Inbrunst. Nur dank ihrer herausragenden Leistung nimmt man ihr diese oft krassen Wechsel ab, verfällt nicht in eine reine Konsumhaltung, sondern denkt mit, rätselt mit, nimmt dem Drehbuchverfasser seine Geschichte ab. Fazit: Ein Film wie ein Videoclip. Schnell, hastig, kurze Momente zögernd, dann wieder noch schneller werdend und beinahe kreischend einem Höhepunkt zustrebend. Dank guter Schauspieler, guter Filmmusik und einer Geschichte, die zumindest streckenweise fasziniert, ist es ein guter Clip geworden - nicht mehr, aber auch nicht weniger! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Düstere Science Fiction Action,
Rezension bezieht sich auf: Aeon Flux (limited Steelbook Edition) (DVD)
Wollte mir schon ewig den Film holen, aber als ich sah, dass der bald für wenig Geld als Steelbook rauskommt, hab ich doch noch lieber kurz gewartet. Der Titel bietet gut gemachte Science Fiction Action und kommt zudem in einem stylischen Steelbook Cover. Und bei knapp 10 Euro ist das echt mehr als fair. Ein Poster ist auch noch dabei!Die Handlung erinnert ein wenig an endzeitliche Science Fiction Klassiker wie "Bladerunner", "1984" oder "Brave New World": In einer postmodernen Welt, 400 Jahre nach unserer Zeit, leidet der überlebende Rest Menschheit an einer industriellen Seuche und lebt aufgrund dessen in der hermetisch abgeriegelten Stadt Bregna. Da die Menschen sich nicht mehr vermehren können, werden gestorbene Mitglieder der Gesellschaft genetisch geklont, wenn sie sterben. Die Agentin Aeon Flux ist in der Mission unterwegs den Regierungschef dieser unheimlichen Gesellschaft zu ermorden, gerät hierbei aber zunehmend in persönliche Konflikte nachdem sie wichtige Erkenntnisse über Ihre Umwelt sammeln kann. Ab jetzt steuert der Film auf ein spannendes Ende zu, welches ich hier noch nicht verraten möchte. Die Schauspielerin Charlize Theron macht als Agentin Aeon Flux eine gute Figur. Der Film basiert übrigens auf der gleichnamigen, erfolgreichen MTV Serie, die in den 90er Jahren lief. Technisch ist der Film makellos und überzeugt durch hübsche Effekte und guten Sound. Interessant ist auch das der Film in Berlin gedreht wurde und man als Deutscher die ein oder andere bekannte Location wieder erkennen kann. Fazit: Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der Film in dieser tollen Aufmachung seinen günstigen Preis mehr als wert ist. Und die Aufmachung ist dank Steelbook Cover fantastisch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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