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  • Aenima
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Kundenrezensionen

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am 20. März 2011
Ich kenne Tool schon lange, gehöre zu der Generation, die mit Rage against the Machine, Deftones, Clawfinger, Korn und eben Tool die frühe Entwicklung einer Musikrichtung erlebt hat, die man Mitte bis Ende der 90er nicht wirklich namentlich erfassen konnte. Das war alles irgendwie neu, noch nicht da gewesen. Tool hatte ich mal gehört, klar, Sober und später Schism kannte man, aber das war es irgendwie auch für mich. Ansonsten kannte ich eine Band namens Tool, mehr nicht.

....und dann kam der 02.06.2006, an dem sich alles ändern sollte. Für immer.
An diesem Freitag startete das Rock-am-Ring Festival. Wir schlenderten über den Campus und schickten uns an, zum Zeltplatz zu marschieren, als ein Kumpel (und das werde ich ihm niemals vergessen) meinte, wir könnten uns doch noch eben Tool angucken.
Ja.
Und was dann passierte war etwas, was man nur schwerlich beschreiben kann.
Der erste Titel war "Stinkfist", vom eben hier rezensierten Album Aenima. Und es war um mich geschehen.
Ich habe die Bühne angestarrt wie ein Blinder, der die Bedeutung des Wortes "rot" erkennt. Der Musik gelauscht wie ein Tauber, der noch nicht wusste, was Musik ist. Sie aufgesogen wie jemand, der kurz vor dem Verdursten einen Brunnen findet.
Es hat mich vollkommen...umgehauen, ich war sprachlos, nicht fähig zu artikulieren was da gerade geschah.
Ich konnte eine Stunde lang nur mit offenem Mund da stehen und erkennen, dass ich bis dahin bereits mehr als 10 Jahre ohne diese Band gelebt hatte.
Was für verlorene Jahre!
Ich kaufte mir bereits am folgenden Montag alle Alben von Tool und war wochenlang wie in Trance. Ich konnte keine Minute ohne diese Musik, sie umgab mich überall, und konnte ich sie mal nicht hören, konnte ich es nicht abwarten, bis sich die nächste Möglichkeit ergab.
Aenima ist unglaublich. Mir fehlt entweder der Intellekt oder die Kreativität zu beschreiben, was dieses Album mit mir macht, wenn ich es höre. Der 02.06.2006 hat mein Leben verändert, das ist nicht pathetisch, sondern die reine Wahrheit.
Ich bin dankbar dafür, diese Band und dieses Album entdeckt zu haben. Mein Leben wäre ärmer ohne diese Erfahrung.
Kaufen. Anhören. Darin versinken, untergehen.
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am 3. März 2001
Dieses Album ist seit drei Jahren das wichtigste Stück Plastik in meiner Wohnung. Vom Vorgänger "Undertow" schon begeistert, bescherte mir das erste Anhören von "Aenima" Herzrasen. Und gute Platten steigern sich bekanntermaßen bei jeder Hörung. Drums, 4- und 6-Saiter greifen so genial ineinander, Spannungsbögen wie in "Pushit" oder "Eulogy" reißen einen mit Gewalt in Tagträume und mit dieser Stimme, erzeugt diese Scheibe bei geschloßenen Augen Bilder. Bei dem emotionalem Stück "H." ertappte ich mich zum ersten male beim Musik hören mit Tränen in den Augen. Einfach so. Ich drehe jetzt nicht durch! Auch wenn es schwer fällt hierbei sachlich zu bleiben! Jeder einzelne Track ist eine Symphonie in Rock einer neuen Art. Wenn es Sinn hätte, würde ich mir "Aenima" noch 10 oder 100 mal kaufen. Bleibt nur noch meiner Angst vor dem Nachfolgeralbum Ausdruck zu verleihen. Denn noch besser kann man Musik als solche nicht machen. Aber wenn das trotzdem der Fall ist, drehe ich vieleicht doch durch! KAUFEN! AM BESTEN MEHRFACH!
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am 19. August 2006
Tool ist eine der wenigen Bands, die mich bei jedem Durchhören eines Albums aufs Neue beeindrucken. Zugegeben, es ist nicht einfach, den Zugang zu dieser Musik zu finden. Ich habe mit Lateralus angefangen, und schon da brauchte ich an die drei Durchläufe, bevor das Ganze anfing, halbwegs Sinn zu machen. Sofort eingängige Melodien und Aussagen, die einem geradezu auf die Stirn gedrückt werden, darf man hier nicht erwarten. Setzt man sich allerdings ein wenig mit der Musik auseinander, kann man sie schnell ins Herz schließen. Die Songs sind allesamt sensationell komponiert und weisen eine Vielseitigkeit und Dynamik auf, die man sonst allenfalls aus der klassischen Musik kennt. Das komplexe Drumming ist ein seltenes Highlight. Unnötigerweise komprimierte und allein auf maximale Lautstärke ausgerichtete Tracks findet man hier wohltuenderweise nicht. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie man durch die musikalische Leistung von Tool in den Bann gerissen werden kann. Dies ist hervorragend durchdachte Musik, die geradezu mit dem Zuhörer spielt, Spannung aufbaut (!), entlädt, Erwartungen weckt und belohnt. Ein wahres Meisterwerk, dass ich nur selten anders als von vorne bis hinten höre.
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am 2. Dezember 2005
Der Bandname "Tool" weist darauf hin: Die vier Musiker verstehen sich als Werkzeuge einer Musik, die ohnehin schon da ist. In unseren Seelen, in unseren Abgründen, in unseren Gehirnwindungen. Daher sind Tool- und somit auch die Scheibe "Aenima" auch eher als Medium zu betrachten denn als Band. Als Medium, dass uns die dem Menschen innewohnende Musik- ein Ereignis "klingt nach", man findet etwas "unerhört", etwas ruft "Resonanz" in uns hervor- übersetzt in Klänge, die mit vier Instrumenten erzeugt werden und diese Innenwelten so gut abbilden, dass das Album als eine Art "Spiegel" dienen kann. Jedwede Kategorisierung in "Alternative", "Progressive" oder ähnlich muss zwangsläufig entfallen und kann allenfalls als Behelf herangezogen werden- niemals aber als Beschreibung dessen, was da vor sich geht, wenn Tool musizieren. Ich sprach eben von vier Instrumenten und tat das ganz bewusst, denn Keenans Stimme ist im Gegensatz zu vielen Stimmen in Bands ebenfalls eher zurückhaltendes "Instrument" im Sinne eines Mediums, das stellvertretend für den Hörer sehr zurückhaltend kryptische Texte singt, ja, teilweise eher haucht. Sich niemals aufdrängt, sondern anbietet. Keenan gelingt es, seine eigene Stimme zur Stimme aller derer zu machen, die sich in die Musik versenken, die Tool abzubilden versuchen. Kein Ego steht im Weg, kein Geltungsdrang, die Stimme ist zunächst so unscheinbar, dass man meint, sie ginge unter um Klanggefüge der Band. Dem aber ist nicht so, denn hier präsentiert sich eine Einheit aus vier Musikern, die sich nunmal der klassischen Rockbandanordnung bemächtigen, um der Durchleuchtung unserer seelischen Abgründe einen Soundtrack zu liefern.
Und das schaffen eben nur Tool in dieser Form. Ein zeitloses Jahrhundertalbum, das noch sehr lange in den Playern- vor allem aber in den Köpfen und Seelen- der Hörer nach"klingt". Und da haben wir wieder die Metapher vom Medium einer ohnehin vorhandenen, aber nie kanalisierten musikalischen Energie in uns.
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am 16. März 2006
Ich höre diese Platte seit 1996. Es gibt Phasen, da höre ich mal was anderes, aber nach spätestens 6 Wochen, höre ich wieder TOOL. Im Zeitalter der MP3-Player habe ich jetzt das große Glück, daß ich neben der Aenima auch alles andere von TOOL hören kann, ohne eine Scheibe wechseln zu müssen und das mache ich jetzt schon wieder seit einem halben Jahr.
Trotz der Lateralus oder auch der Salival ist Aenima das bewegendste, was moderne Musik zu bieten hat. Egal ob einzelne Songs oder die ganze Scheibe in einem Stück, das Ergebnis ist immer ein absolutes Hochgefühl und ich habe (leider oder auch zum Glück) noch keine andere Band gefunden, die so etwas bewerkstelligen konnte. Auch Perfect Circle ist nicht annähernd in der gleichen Liga, da es nicht nur die Stimme von Maynard ist, sondern auch gerade die anderen Instrumente sind, die einem diesen Trip ermöglichen.
Ich würde es mir eigentlich sogar wünschen, wenn es diese Scheibe in einer instrumentalen Version geben würde, dann hätte man die 2 genialsten Alben aller Zeiten und hätte mal ein bißchen Abwechslung ;)
Ich könnte auch jetzt noch auf die einzelnen Bandmitglieder eingehen, aber das haben andere schon getan, daher spar ich mir das Getippe.
Eins möchte ich aber gerne noch allen Jungfräulichen mit auf den Weg geben: Es ist kein Heavy Metal. Wenn überhaupt, ist es progressiver Rock wie ihn Led Zeppelin u.a. vor 35 Jahren zelebriert haben, nur heben TOOL den ProgRock auf das nächste Level und damit auch ins 21. Jahrhundert.

THINK FOR YOURSELF, QUESTION AUTHORITY

Update Sommer 2015: Es ist immer noch das beste Album aller Zeiten und ich höre es immer noch. Nichts kommt auch nur in die Nähe von Aenima, nicht mal Tool selbst mit der Lateralus oder 10.000 Days. Auch befinden wir uns in Jahr 7 nach dem letzten Album und ich persönlich bezweifle stark, dass das neue Album meine Meinung ändern wird. Aber ich lasse mich gerne vom gegenteil überzeugen und hätte nichts dagegen endlich mal wieder (nach fast 20 Jahren) vom Stuhl gehauen zu werden.
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am 5. September 2007
"Learn to swim, learn to swim, learn to swim!!"

Verstörend. Beängstigend. Nachdenklich. Progressiv. Es gibt nicht genug Adjektive um die Musik dieser Truppe zu beschreiben. Und wenn eines ihrer Alben so typisch Tool ist, wie kein anderes, dann ist es dieses.
Aenima. Seelenreinigung.

Tool-Fans haben schon gemerkt, dass jedes Album sein eigenes Gesicht hat. Seinen Charakter. Undertow ist wütend aber leider auch oft unausgegoren. Lateralus ist die spirituelle Seite der Band. 10.000 Days ist der vom Sound er "trockene" Bruder von Lateralus. Und Aenima? Wenn Undertow der Hass ist, ist Aenima die Angst und der Abgrund der Seele.

Aber nun zur CD selber.
Wie meine Vorredner schon schrieben, vom Sound hat sich einiges getan. Die Gitarre klingt jetzt im wahrstensinne des Wortes "fetter" und raumausfüllender, im Gegensatz zu Undertow, wo es recht dünn und wie eine "gewöhnliche Metal-Gitarre" klang. Synthies und Soundeffekte werden schon weitaus öfters eingesetzt und die Zwischensequenzen (z.b. Useful Idiot, Ions) erleben hier ihre Premiere. Maynards Stimme klingt voller und kräftiger. Der Bassist ist sowieso eine absolute Bereicherung.
Also, wir fassen zusammen: Auf Aenima ist der Sound von Tool festgelegt worden. Eine düstere Mischung aus Grunge, Progmetal und Psychedelic.

Auch bei den Texten wurde herumgefeilt: Die Wut und die Kritik gegen die Intoleranz der Menschen wird hier weitaus subtiler in Worte gefasst, bestes Beispiel hierfür ist der Titel Aenema: "Try and read between the lines!". Das sagt schon alles. Außerdem kommt auf diesem Album, speziell bei Third Eye, die Spiritualität bereits zum Vorschein, welche auf Lateralus schließlich in Perfektion dargeboten wird.

Außerdem gibt es so gut wie keinen Aussetzer. Sei es der "eingängige" Opener Stinkfist, das komplexe Eulogy, der düstere Song Jimmy, die Tool-Hymne Aenema oder das Opus Third Eye, jeder Track ist ein Treffer. Für manche könnte der dunkle Trip trotzdem etwas anstrengend werden, denn das vertackte Pushit oder der letzte Track machen es einem nicht leicht. Textlich und Musikalisch. Hinzu kommen noch die verwirrenden Interludien, welche meist nur aus Rauschen bestehen (Useful Idiot), aus Soundeffekten (Ions) oder gar ein kleines Hörspiel (Eier von Satan) umfassen.
Aber genau diese Komplexität ist es, was Fans so sehr schätzen. So kann man immer etwas neues entdecken...

Also für alle Tool Fans, die Aenima noch nicht besitzten: Kaufpflicht!

Wem das jetzt alles nichts sagt, weil er mit diesem Album in Tool einsteigen will, möchte ich diesen Absatz meiner Rezension widmen:

Sie lieben Metal? Sie sind Fan von Nirvana? Kaufen Sie diese Scheibe!
Sie sind Anhänger des ProgRocks? Sie mögen verschachtelte und komplexe Musik? Kaufen!
Sie möchten mal etwas anderes als Manowar, Slayer oder Metallica erleben? Steigen Sie mit diesem Album ein!

Tauchen Sie mit Aenima, der Seelenreinigung im wahrstensinne des Wortes, in ein völlig neues Klangerlebnis ein. Düster, dreckig, aufwühlend und beängstigend, verstörend und einzigartig!

(PS: Das war eine etwas ungewöhnliche Rezi...^^)
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am 4. Februar 2004
... war ich als Aenima zum allerersten Mal meinen Gehörgang erreichte. Doch nach einiger verstrichenen Zeit wich dieser Ausdruck einem breiten Glücksgefühl. Jetzt seit ich schon unzählige Male Aenima in mich aufgesogen habe, steht für mich fest das diese Meisterleistung der Musikgeschichte schwerlich überboten werden kann. Danny Carey, für mich seit spätestens Lateralus(2000) der beste Schlagzeuger auf Erden ist, dazu die perfekte Arbeit von Bass und Gitarre von Justin Chancellor und Adam Jones und nicht zuletzt der unglaublich facettenreiche Gesang von Maynard James Keenan, der auch A Perfect Circle seinen unglaublichen Klang gibt, schaffen die Vollendung. Ich schreibe wirklich nicht übertrieben gut, sondern versuche nur zu beschreiben wie glaubwürdig und echt jede beabsichtigte Nuance eines Gefühls in nahezu jedem Tool-werk zur Geltung kommt.
Aenima ist etwas eingäniger als Lateralus das sich gegen Ende ziemlich vertrakt zeigt, jedoch werden die meisten Menschen auch eine längere Anlaufzeit benötigen, werden dann aber vollends mit der Musik entlohnt werden. In den letzten beiden Werken von Tool (Aenima, Lateralus) verzeichnet sich eine Spannungskurve in nahezu jedem Lied, die sich bis zu fünf Minuten aufbauen kann (bei Third Eye sogar bis zu 9(!) Minuten) um dann unnachamlich zusammenzubrechen und allen Gefühlen freien Lauf lässt.
Diese Musik ist nur aufmerksam zu Hören.
TOOL MACHT MUSIK FÜR DIE EWIGKEIT !!! amen.
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am 22. Januar 2007
... denn Tool zeigen auf "AEnima" wie moderner Metal/Rock auszusehen hat. Wenn man die CD einlegt, glaubt man gar nicht, dass diese Musik wirklich in den 90ern geschrieben und komponiert wurde, denn sie klingt wie aus einer fernen Postapocalyptischen Epoche, so rein und genial komponiert komtm dieses Soundungetüm aus den Boxen.

Ganz klar zu sagen ist, dass auf AEnima niemals zu viel und niemals zu wenig zu hören ist. Die Band überlädt ihre Stücke nicht, wie es zum Beispiel The Mars Volta gerne tun, sondern sie wissen welcher Ton wo hingehört und warum.

Die Texte sind emotional und geradeaus, man glaubt Maynard James Keenan jedes Wort das er singt. Jedes Instrument untermalt das andere. So sind die Gitarrengewitter ebenso rhythmisch wie melodisch und das Drumming einfach nur einfühlsam und dynamisch. Diese CD hat einfach keine Durchhänger. Jeder Song ist perfekt und eingängig, wenn auch zugleich natürlich schwer zugänglich, was will man von Tool auch erwarten.

Diese CD hat Rockgeschichte geschrieben, alles andere wäre Lüge.

Wer sie noch nicht hat ist selbst Schuld...
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am 11. Februar 2004
Beim ersten reinhören war ich über den Stil dieser Musik irgendwie überascht,ich kannte Tool nur vom hörensagen.Mein Schlagzeuglehrer
riet mir dazu,nannte es einem Geheimtip.Das ist keine Musik für die breite Masse den sog. Mainstream.Musikalisch auf verdammt hohen
Niveau,für "nebenbei" Musikhörer kaum zu begreifen.Mit jedem hören
stieg meine Faszination für diese Platte.Ohne weiteres kommt mir
keine Band in den Sinn die auch nur annähernd in der Lage wäre das
zu Überbieten.Wenn man bereit ist sich auf diese Musik voll und
ganz einzulassen kann man förmlich darin Aufgehen.
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am 4. Dezember 2006
Was soll ich sagen, Tool’s zweites Album ist ein wahrer Klangbatzen, läutete schon der Vorgänger “Undertow” ein neues Zeitalter des anspruchsvollen Heavy Metal ein, so setzen Tool mit dem bedrohlichen “Aenima” Maßstäbe in diesem Genre!

Das Album beginnt mit kalten industriellen Klängen und dann bricht die Hölle herein, “Aenima” fesselt einen von der ersten Minute und lässt nicht wieder los.

Man taucht ein in die Tiefe der menschlichen Seele und erlebt Schmerzen, Angst und Tot, doch sieht man immer wieder ein Licht im Dunkeln das einen Hoffnung schenkt.

Die Musik von Tool ist schwer in Worte zu fassen, und man sollte sich selber von dieser begnadeten Band überzeugen, denn im Moment gibt es im gesamten Heavy Bereich kaum eine bessere Band die so tief berührt und so eigenständig tönt!

Aenima ist eines der besten Heavy Alben der 90iger und in seiner Intensität nicht zu übertreffen. Musikalisch geht es sehr abwechslungsreich und düster zur Sache, vergleichen kann man diese Band aber mit nix anderem deswegen ist es wie schon gesagt, sehr schwierig einen zu erklären wie Tool klingen.

Die Band selber nennt immer wieder King Crimson als Haupteinfluss, was man so in etwa stehen lassen kann, vielleicht sind Tool ja die King Crimson des Heavy Metals, womit man eine kleine Vorstellung von der Musik von Tool hat, jedoch kann man die Musik nicht einfach als Heavy Metal beschreiben, denn dafür ist sie nicht typisch genug. Wenige Bands in diesem Genre haben einen eigenen Sound, Tool hingegen haben gleich eine eigene Klangwelt wo auch nie eine andere Band diese betreten wird! Die 3 Instrumentalisten erzeugen einen so dicken Klangteppich das man sich fragt ob das überhaupt noch menschliche Wesen sind und der Gesang berührt einen sofort, ob er nun zu einen flüstert, schreit oder glasklar singt man ist einfach überwältigt! Die Gitarrenriffs sind sehr eigenständig und drücken perfekt die dunkle Gesamtstimmung des Albums aus, immer hart gespielt aber dennoch verträumt und immer wieder mit einer großen Melodie versehen, fast schon psychedelisch kommen sie daher und vernebeln einen die Sinne. Der Bass brummt böse nebenher und hält alles zusammen, wobei er auch als “zweite” Gitarre dient! Das Schlagzeugspiel ist sehr anspruchsvoll und druckvoll und verleit der Musik einen ganz eigenen Drive!

Die Produktion ist eine der besten der 90iger in diesem Genre, die auch erlaubt das man JEDES Instrument einzeln raushören kann, was auch sehr wichtig ist, denn die Band spielt so perfekt zusammen das man Angst bekommt und unter Kopfhörer ist dieses Soundinferno ein wahres Highlight!

Tool haben der Heavy Szene neue Impulse gegeben, ihre Musikvideos setzten ebenfalls Maßstäbe und mit ihren dritten Album “Lateralus” beweißen Tool das sie immer wieder neue Maßstäbe setzen!

Ein klanglich düsteres Meisterwerk!
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