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Aeneis
 
 
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Aeneis [Gebundene Ausgabe]

Vergil , Johann Heinrich Voß
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Anaconda; Auflage: Neuauflage (28. Februar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866474709
  • ISBN-13: 978-3866474703
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 13 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 75.175 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Aeneis
OT Aeneis EZ ca. 29–19 v. Chr. EA ca. 1469 DE 1515Form Versepos Epoche Antike
Die Aeneis ist das Hauptwerk von Vergil sowie das bedeutendste und berühmteste Werk der lateinischen Dichtkunst. Es zeichnet sich aus durch die hohe Sprachkunst, die seelische Durchdringung der Gestalten, den ausgewogenen Aufbau und die tiefgründige theologische Geschichtsdeutung. Schon kurz nach seiner Entstehung wurde es zur Pflichtlektüre eines jeden römischen Schülers erhoben.
Entstehung: Nach intensiven Studien an R Homer und den hellenistischen Epikern sowie an Gnaeus Naevius (um 270–um 201 v. Chr.), Quintus Ennius (239–169 v. Chr.), Marcus Porcius Cato (234–149 v. Chr.) und Lukrez (97?–55 v. Chr.) begann Vergil die zuerst als Prosatext angelegte Aeneis. Die Aeneassage war zuvor von Naevius im Bellum Punicum und von Ennius in den Jahrbüchern literarisch gestaltet worden; Vergils Aeneis steht in der Nachfolge von Homer. Infolge seines frühen Todes blieb das Werk unvollendet. Das »Nationalepos« der Römer wurde sogleich nach Vergils Tod gegen seinen ausdrücklichen Willen auf Befehl des Augustus (63 v. Chr.–14 n. Chr.) veröffentlicht.
Inhalt: Vergil schildert in zwölf Büchern das Schicksal des Aeneas von der Eroberung Trojas bis hin zum Sieg über den italischen Rutulerfürsten Turnus. Die ersten sechs Bücher handeln von den Irrfahrten des Aeneas bis kurz vor der Landung in Latium, die folgenden sechs enthalten, wie die Ilias (2. Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr.) des Homer, Schilderungen von Kämpfen. Sie enden mit der Niederwerfung der Gegner, welche die Ansiedelung der Fremden vereiteln wollten; der Weg für die Gründung der Stadt Lavinium ist nun frei. Von hier aus soll die Stadt Alba Longa, dann Rom selbst gegründet werden, das unter der Regierung der julischen Familie und in der Friedensherrschaft des Aeneas Nachfolgers Augustus einem Goldenen Zeitalter entgegenschreitet; Kaiser Augustus gehörte infolge der Adoption durch Caesar zum julischen Geschlecht, das seine Abstammung auf Venus, die Mutter des Aeneas, zurückführte. An zwei Stellen bezieht sich Vergil ganz deutlich auf das Imperium Augusti: Bei dem Abstieg des Aeneas in die Unterwelt mit der Heldenschau (Buch VI) und der Schildbeschreibung (Buch VIII) wird das Reich des Prinzeps Augustus als die Erfüllung des vom Schicksal bestimmten Verlaufs der römischen Geschichte dargestellt. Die Verherrlichung des Augustus in der Aeneis ist offensichtlich und lässt das Werk weniger als Heldenepos, sondern vielmehr als ein vaterländisches, religiös-politisches Epos erscheinen, das sich an der Neuordnung des Reichs durch Augustus orientiert und auf die künftige Größe des römischen Volks hindeutet.
Wirkung: Das Werk fand schon zu Lebzeiten des Dichters höchste Bewunderung. Vergil wurde in der gesamten Antike fortan zum großen Vorbild für alle Dichtung. Die Nachwirkung Vergils reicht von der Renaissance bis in die Neuzeit. Der tragische Dido-Stoff, der die Liebe des Aeneas zur karthagischen Königin Dido thematisiert, auf die er zu Gunsten seines Schicksalsauftrags verzichtet, fand Eingang in Malerei, Oper und Drama. V. R. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

19 n. Chr. beendete der Tod Vergils Arbeit am Nationalepos der Römer: Nach der Flucht aus dem brennenden Troja verschlägt es Aeneas nach Karthago. Königin Dido verliebt sich in den Fremden, verflucht ihn aber und tötet sich selbst, als er aufbricht, um gemäß seiner Bestimmung Rom zu gründen. Die Prosaübersetzung Gerhard Finks setzt neue Maßstäbe; seine vor kurzem erschienene Horaz-Übertragung glänzt laut FAZ durch "Einfachheit, Direktheit und Genauigkeit". -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dass Volker Ebersbachs Übersetzung der Aeneis bereits in der fünften Auflage (erste Auflage 1982) erscheint, kann wohl als Zeichen der Beliebtheit seiner Übertragung gewertet werden.
Was gefällt mir an dieser Übersetzung?
Zweifellos gehen, transferriert man Dichtung in eine Prosaform, große Teile der Stilistik, an denen Vergil so unvorstellbar genau gefeilt hat, verloren. Sind wir ehrlich, so müssen wir uns eingestehen, dass es aber auch die beste Übersetzung in Versform nicht vermag, die Sprache Vergils in all ihren Nuancen wiederzugeben. Der Vorteil der Ebersbach'schen Variante liegt dafür in der unübertroffen guten Lesbarkeit. Aus den in den meisten wissenschaftlichen Bibliotheken vorhandenen Nachkriegsübersetzungen ist dies diejenige, welche mir in zwei Punkten zugesagt hat. Zum einen überzeugt sie durch die bereits genannte schnelle Lesbarkeit. Damit unterscheidet sie sich von den meisten Übersetzungen, die auf Kosten des Verständnisses krampfhaft den daktylischen Hexameter wiederzugeben versuchen. Dennoch war mir das Buch auch bei der Übersetzung, insbesondere bei der Suche nach geeigneten Formulierungen, eine gute Hilfe, da es sich doch ziemlich nahe am Text bewegt.
Weitere positive Extras:
Ebersbach nimmte durch einen 26-seitigen Aufsatz eine Einordnung des Römischen Nationalepos in die Entstehunggeschichte und -umstände vor. Für den mit der griechischen bzw. römischen Mythologie noch nicht so vertrauten Leser steht am Ende ein Namensverzeichnis zur Verfügung.
Binde- und Druckqualität:
Die stabilen und nicht durchsichtigen Seiten sind klebegebunden und in einen üblichen Paperback-Umschlag gepackt. In Anbetracht des Preises gibt es hier keinen Anlass zur Kritik. Auch die Schriftgrößte, der Zeilenabstand und die Druckschärfe sind gut. Je Seite ist oben, unten und außen ein Rand von 1,5 cm für Notizen vorhanden.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Dem Autor gelingt eine recht wortgetreue und vor allem nachvollziehbare, verständliche Übersetzung von Vergils Aeneis. Dabei verzichtet er darauf, den Inhalt in Verse zu pressen, was die Verständlichkeit des Textes erhöht. Außerdem eine sehr gute Übersetzungsmethode, da auch in der Schule stets in Prosa übersetzt wird. Gut: Index am Ende, der über die erwähnten Namen informiert.
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16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von u-re
Format:Taschenbuch
Vergil dichtete die ÄNEIS im Auftrag des Kaisers Augustus, der ihn bat, ein römisches National-Epos zu schreiben. Der Dichter kam dieser Aufgabe - trotz der überlieferten Selbstzweifel, die soweit gingen, daß er sein Werk vernichten wollte - meisterhaft nach. Vergil zog für seine Dichtung Homers ILIAS und ODYSSEE zwar heran, aber es handelt sich bei seinem Werk nicht um eine wertlose Nachbildung, sondern im Gegenteil um eine Fortsetzung der Kämpfe um Troja. Äneas selbst wird bereits in der ILIAS mehrmals erwähnt, und die ÄNEIS setzt an dem Punkt ein, wo Troja durch eine List des Odysseus (hölzernes Pferd!) eingenommen und zerstört wird, führt die ILIAS also zu Ende. Der Held ist "Äneas pius", ein trojanischer Prinz, Sohn der Göttin Venus und eines Sterblichen, der von den Göttern die Aufgabe bekommt, Rom zu gründen und diesem Auftrag beharrlich nachkommt. Er verzichtet deshalb auf seine Liebe zu der Karthagerkönigin Dido. Während Äneas mit Bedauern, aber ohne Auflehnung den Willen der Götter erfüllt, ist Dido diesem Verlust nicht gewachsen und begeht Selbstmord.* - Äneas wird in der Unterwelt von der Sybille von Cumae der Verlauf der späteren römischen Geschichte geweissagt, aber er selbst soll die Stadt nicht sehen. Der Schild passend zu der Rüstung, die für Äneas im Auftrag seiner Mutter Venus geschmiedet wird, enthält ebenfalls Episoden aus der römischen Geschichte. In diesem Zusammenhang hat Vergils Dichtung eine weiterführende Perspektive als die Dichtungen unter dem Namen Homers, weil hier die Einbindung des Einzelnen in die Gemeinschadft und die persönliche Verantwortung von Fürsten und Heerführern in den Mittelpunkt gerückt wird, nicht nur das mehr oder minder private Wollen von Mitgliedern der Oberschicht. - In der Dichtung steht Äneas hauptsächlich für die römischen Tugenden Tapferkeit, Ausdauer, Gehorsam gegenüber den Göttern und Verantwortung für sein Volk, dem auch persönliche Wünsche untergeordnet werden. Vergil ist es gelungen, Äneas und die anderen Figuren der Handlung als lebendige Menschen mit Gefühlen, mit Fehlern und Vorzügen darzustellen und so ein farbiges Epos zu schaffen.

(* Henry Purcell verarbeitete diese tragische Liebesgeschichte in seiner Oper "Dido und Äneas", und Hector Berlioz griff den Stoff in seiner Oper "Die Trojaner" auf.)
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Die neuesten Kundenrezensionen
Zusammenhang wo bist Du ????
Ich lese durchaus gerne mal etwas "anspruchsvolleres" (Candid, Apologie des sokrates usw.), aber hier hatte ich definitiv keinen Spaß. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Andreas Edelmann veröffentlicht
Klassische lyrische Übersetzung
Für die Verwendung im Rahmen des Latein-Schulunterrichtes nicht gut geeignet, eher für Liebhaber der klassischen lyrischen Übersetzung geeignet
Veröffentlicht am 16. Dezember 2009 von Beate Schirp
Gutes Hintergrundwissen
Dieses Arbeitsheft bietet nicht nur einen Großteil von Vergils Aeneis als lateinischen Text, sondern auch Übungsaufgaben, Interpretationsansätze, kompetentes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2009 von Henne
Lohnenswerte Ausgabe mit kleinen Mängeln
In zwölf Gesängen beschreibt Vergil die Irrfahrten des Aeneas auf seinem Weg von Troja nach Italien sowie die anschließenden Kämpfe gegen den Fürsten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2009 von Nocturne
Nur für Freaks
Ich lese die Aeneis aus Interesse an der (interessanten) Geschichte selbst - die Versform ist dabei mehr als nebensächlich für mich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Mac
Alte Übersetzung
Wer sich einen schnellen Überblick über das Werk verschaffen will, ist hier genau richtig. Zumal das GEBUNDENE!!! Buch auch sehr günstig ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Februar 2009 von Julius
misslungener Versuch der Nachdichtung
Die Aeneis wie auch schon deren Vorbilder Homers bedürfen für heutige Leser einer brauchbaren Übersetzung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2008 von helmut seeger
Schwer lesbar
Bei der Reclam-Übersetzung der "Äneis" handelt es sich, ganz anders als ich zunächst dachte, keineswegs um eine Prosaübersetzung, sondern um eine ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2004 von Valer Ambrus
AENEIS-ein kinoreifes Epos!
ich arbeite dieses Buch, im Zuge meines Studiums nun schon zu dritten Mal durch. Die prosaübersetzung ist durchaus gelungen und relativ nahe am Text. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Juli 2004 von O. Miller
Diese Übersetzung ist nicht sehr nahe am Originaltext
Vergils Aeneis an sich ist mehr als ein Meisterwerk. Die Reclam Übersetzung ist für das Verständnis mehr als ausreichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Januar 2002 von SchererAlex@gmx.de
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