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TOP 500 REZENSENTam 8. November 2012
Huckleberry Finn, Tom Sayers Freund und Sohn eines Stadtbekannten Säufers, wurde von der Witwe Douglas aufgenommen, die aus ihm einen zivilisierten Menschen machen will. Das geht Huck, der seine Freiheit gewohnt war, natürlich gewaltig gegen den Strich.
Als nun sein versoffener Vater wieder auftaucht und ihn zwingt mit ihm zu kommen, um in einer einsamen Hütte fernab der zivilisierten Leute zu leben, findet Huck das zunächst eigentlich ganz nett. Abhängen, nichts tun, so lässt es sich leben, wäre da nur nicht sein Vater oder dessen Alkoholproblem. Hucks Vater schlägt ihn, sperrt ihn tagelang alleine ein, und Huck sieht keine andere Möglichkeit, als erneut wegzulaufen. Da der Mississippi gerade Hochwasser hat, schwemmt es allerhand nützliche Dinge an Land, darunter auch ein Kanu. Huck täuscht also seinen Tod vor und zieht sich auf die Jackson Insel im Mississippi zurück, wo er den entlaufenen Sklaven Jim trifft. Da man Jim schon bald des Mordes an Huck verdächtigt, laufen die beiden gemeinsam weg und lassen sich auf einem Floß, dass das Hochwasser angeschwemmt hat, den großen Fluss entlangtreiben und lernen dabei allerhand interessante Leute kennen, darunter auch zwei Hochstapler, die ihnen eine Menge Ärger bereiten werden und sie mehr als einmal in Gefahr bringen.

Nachdem Mark Twain 1876 im seines Roman Tom Sawyer mit folgenden Worten beendete:

„So endeth this chronicle. It being strictly a history of a BOY, it must stop here; the story could not go much further without becoming the history of a MAN. When one writes a novel about grown people, he knows exactly where to stop—that is, with a marriage; but when he writes of juveniles, he must stop where he best can."

entschied er sich dann doch 1885 eine Fortsetzung unter dem Titel „The Adventures of Huckleberry Finn" zu veröffentlichen. Diesmal wird die Geschichte von Huck erzählt und ist durchgehend in diversen amerikanischen Dialekten geschrieben, für die man solide Englischkenntnisse mitbringen sollte. Einerseits eine klassische Abenteuergeschichte. Andererseits eine Geschichte, in der Twain gegen die Sklaverei anschreibt. Auf seiner Reise mit Jim wird Huck, entgegen der vorherrschenden Meinung, immer mehr klar, dass Sklaverei falsch ist. Dass Jim im Inneren weißer ist, als die beiden Betrüger, mit denen er reist und dass Schwarze vor allem Menschen mit Familien und Gefühlen sind, die auch rechte haben. Diese Erkenntnisreise wird aufgelockert durch die Betrügereien, die der König und der Graf an jedem Halt aushecken.
Ein wenig gewollt wirkt es schon, wie Twain die Kurve bekommt, um Huck wieder heim zu bekommen. Auch dass Jim Huck verschweigt, wer der Tote im schwimmenden Haus war, erscheint mir unglaubwürdig. Insgesamt herrscht in diesem Roman, anders als im ersten Band oft das typische Wildwest Klischee vor mit Schießereien am helllichten Tag, um die sich keiner schert und da werden Betrüger geteert und gefedert und auf Balken durch den Ort getragen, wie man das aus Lucky Luke kennt.

Fazit: Ein Kinderbuchklassiker mit einigen Schwächen, aber lustig und unterhaltsam zu lesen.
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am 13. Mai 2016
Vordergründig wirkt es wie ein Jungs-Abenteuer-Buch, wie eine Tom-Sawyer-Fortsetzung: Verwahrloster Dorfjunge und entlaufener Sklave hausen auf einer unbewohnten Mississippi-Insel und reisen wochenlang per Floß flussabwärts, treffen Banditen, überstehen Schießereien. Doch Twain erzählt so plastisch und detailliert – er war selbst Mississippi-Lotse gewesen – dass es manchmal wie ein realistischer Expeditionsbericht klingt. Außerdem bringt Twain interessante Dialoge, Abläufe und Gewissenskonflikte, mehrfach wird es arg spannend. Themen wie Rassismus und Moral klingen an.

Und manchmal klingen diese Themen zu deutlich durch, dann wirkt der Roman wie eine Besinnungsgeschichte. Mitunter schreibt Twain auch zu viel Nebensächliches, offenbar, um humoristisch mehr Anekdoten, Mundartliches und Sophistereien unterzubringen, auf Kosten der Stringenz. Einmal erzählt der Sklave Jim eineinhalb Seiten am Stück – ein Fremdkörper in der Erzählung, aber Twain musste die kuriosen Beispiele für Aberglauben wohl unbedingt geballt platzieren. (Eine gut 12seitige Passage, die nichts zur Handlung beiträgt, flog in der Fahnenkorrektur noch ganz heraus; sie bringt nur Episoden aus dem Mund anderer und endet lahm; diesen Abschnitt entfernte Twain laut Peter Coveney aus Platzgründen, sie erscheint in meiner Penguin Classic-Ausgabe als Outtake).

Ansonsten ist Huckleberry Finn der Ich-Erzähler. Er redet im englischen Original einen breiten Südstaatendialekt mit deftigen Analogien; fast alle Vergangenheitsformen erscheinen amüsant falsch, einschließlich falscher Unregelmäßigkeiten ("clumb" statt "climbed") (ich hatte das englische Original). Eine Weile unterhält Finns mundartliches Schwadronieren, auf Dauer ermüdet es. Huckleberry Finns Slang lässt sich aber noch einigermaßen verstehen, während ich die Worte des Sklaven Jim nur mit Mühe dechiffrieren konnte. (Ich sah eine deutsche Übersetzung, in der die Akteure eine Art derbes Schwäbisch oder Fränkisch reden, schwer erträglich.)

Für sein Alter und seine Entwicklung klingt Ich-Erzähler Finn weit zu reflektiert – in restringiertem Code moralisiert er äußerst elaboriert. Er wird noch übertroffen vom gleichaltrigen Tom Sawyer, der an den Rändern des Romans auftaucht und wie ein wandelndes Lexikon für arme Leute schwafelt.

Huckleberry Finn gilt als "Great American Novel" zumindest des 19. Jahrhunderts und erhielt höchstes Lob u.a. von T.S. Eliot und Hemingway. Der allerdings empfahl auch, wie so viele Kritiker und Gelehrte, die Lektüre nach Kapitel 16 abzubrechen – also nach 103 von 320 Romanseiten in meiner Ausgabe.

Nach Kapitel 16 hatte Twain die Arbeit am Roman für viele Monate eingestellt. Und ab Kapitel 17 spielt die Geschichte weniger auf dem Fluss und in wilder Natur, sondern öfter unter Leuten am Flussufer, es gibt mehr Schießereien, Trickbetrüger und Wildwest-Klamauk – teils reinen Bauernstadl, in den Worten der US-Kritiker eine "Minstrel-Show", Realismus adé. Mehrere Kapitel gegen Ende beschreiben, wie Huck und Tom ihr Ziel nach komplizierten Mustern aus alten Romanen erreichen wollen, statt eine naheliegende Lösung zu wählen – für ein Problem, das letztlich gar nicht besteht.
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am 31. Juli 2013
Die Story an sich ist gut, leider gekürzt. Für Anfänger finde ich es ein wenig zu schwierig, dort liebe die deutsche Übersetzung. Wer es dennoch versuchen will sollte genügend Geduld haben um sich dort reinzufuchsen
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am 16. Januar 2015
Was soll man hierzu noch schreiben.
Ein Klassiker den man kennen sollte.
Ich war der Meinung das auch mein Kind Huckleberry kennen lernen sollte und war überrascht das es so gut ankam.
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am 12. August 2014
Mark Twain im Original zu lesen ist ein großes Erlebnis - zu Anfang tut man sich etwas schwer, aber man findet sich schnell in der Sprache zurecht. Empfehlenswert!
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am 15. November 2014
Mark Twain is a magic writer. You are inside your personal film. Colorful and exciting. Huck Finn is a very intelligent and reflecting kind of young man.
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am 24. März 2014
Unterhaltsam, spannend. Und natürlich interessant zu lesen, wie sich das Leben zu dieser Zeit abgespielt hat. Ein Rückblick in vergangene Zeiten.
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am 3. Dezember 2012
gut für meinen Sohn, da auf English also in seiner Mutter (Vatersprache) ... und noch dazu umsonst ;-) ! Nur zu empfehlen"
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am 13. Juni 2013
In deutsch gefällt mir dieses Buch, kann es aber leider so nicht bewerten, da ich nicht so gutvenglusch kann, hatte beim runterladen übersehen das es englisch ist
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am 1. Juli 2013
Lieferung hat super geklappt. Produkt entspricht voll den Erwartungen!
Warum muss so einen Einschätzung so lang sein? Halte ich für Blödsinn!
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