Handlung:
James freut sich nach betandenem College auf eine Europa-Reise und auf die Universität. Als aber sein Vater seinen Job verliert platzen seine Träume, da seine Eltern sich das nun nicht mehr leisten können. Als obendrein seine Freundin Schluß macht beschließt James sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und heuert im skurrilen Freizeitpark "Adventureland" an.....
Kritik:
Vom Trailer bis zur BluRay-Hülle wird dem Film das Prädikat "Von den Machern von Superbad" aufgedrückt, der Trailer gaukelt dem geneigtem Publikum vor, der Film sei auch wie Superbad. Ist er aber nicht, ob er es sein wollte sei mal dahingestellt. Für mich wirkt es jedenfalls rückwirkend, als ob da jemand Butter als fettarm anpreisen wollte.
Dabei müsste das nicht sein. Der Film funktioniert an sich ganz gut ohne diese Vortäuschung falscher Tatsachen. Er ist eine ganz nette Coming-of-Age-Geschichte, angesiedelt in den 80er-Jahren mit pragmatischen, farblosen, permanent zugekifften und abwechselnd destruktiven oder oberflächlichen Jugendlichen. Jeder Mitte der Siebziger geborene und in den Achtzigern Pubertierende wird vieles wiedererkennen. Vom The Cure/Falco/David Bowie-Soundtrack bis zur Kleidung und zum 80er-Jahre-Slang ist der Film hier sehr authentisch.
Gut gespielt ist er allemal, keine Frage, er ist auch sher gut gecasted worden, allen voran Jesse Eisenberg.
Was bleibt ist aber eine große Portion Unentschlossenheit des Films. Für eine Komödie ist er oft zu ernst, für ein Drama oft zu albern, für eine Tragikomödie ist er wieder nicht tragisch genug. Daher weiß ich nicht wirklich was ich von dem film halten soll. Für 3 Sterne langt es aber, ich denke der film wird vielen sogar 4 Sterne wert sein.