Die russischen Christen und auch die russischen Adventisten haben in diesem Jahrhundert etwas von der Passion Christi nacherlebt. Die Geschichte der Adventgemeinden in diesem riesigen Land ist gekennzeichnet von Opfermut, Treue und Hingabe. Schon vor der Jahrhundertwende wurden, auch durch den Einsatz deutscher Missionare, die ersten Gemeinden gegründet. Die Revolution von 1917 bedeutete zunächst für die Adventgemeinden neue Wirkungsmöglichkeiten. Die Gemeinden wuchsen. Es gab sogar in den zwanziger Jahren adventistische Kolchosen und ein von deutschen Ärzten geleitetes Gesundheitszentrum an der Wolga. Während der Herrschaft Stalins gab es keine übergeordnete Organisation, so dass die Ortsgemeinden ganz auf sich gestellt waren. Erst in den siebziger Jahren konnten die russischen Adventgemeinden wieder Kontakt mit der Weltgemeinschaft aufnehmen. Alf Lohne, bis 1985 Vizepräsident der Generalkonferenz, war maßgeblich daran beteiligt. Neben der fesselnden Darstellung des Weges der Adventgemeinden in Rußland berichtet Lohne immer wieder von seinen persönlichen Begegnungen mit den Gemeinden und ihren Menschen. So kündet dieses Buch vom Werk eines lebendigen Gottes in unserer Zeit.