Eine Dampflok mit Flügeln, geht denn so etwas - nun ja im Märchen sicherlich und wenn ein Märchenschreiber so einem Ding begegnet, dann ist es wohl in Ordnung. In „Adrian und Lavendel" von Albert Wendt, trifft Adrian tatsächlich auf eine kleine schnaufende Dampflok mit Flügeln und hier beginnt auch schon das Abenteuer...
Es ist 1987, in Leipzig, als dem Märchenschreiber Adrian eine Dampflok mit Flügeln in den Garten fällt und damit beginnt auch schon die Geschichte von Albert Wendt „Adrian und Lavendel". Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Vetrauen für kleine Zuhörer ab 6 Jahren.
Was Adrian und Lavendel erleben und andere mit Ihnen ist alltäglich und nicht alltäglich. Spaziergänge, Verwandlungen und Maskerade ebenso wie auch Ordnungssucht, Geburtstage und Egoismus. Die Dampfwalze wie auch Adrian haben ihre Fehler, Lavendel ist Egoistisch, Adrian manchmal etwas herrisch, das führt zu Spannungen, doch die können gelöst werden.
Diese Geschichte zeigt einem au, wie wichtig Freundschaft ist, was es heißt miteinander zu laben und Spaß zu haben, das man aufeinander hören sollte und Toleranz walten lassen sollte. Albert Wendt zeigt in „Adrian und Lavendel" auf, daß es viel kosten kann, wenn man sich nicht beherrscht und das Freundschaft doch das höchste Gut von allen ist.
Das moderne Märchen ist wunderbar umgesetzt und zeichnet sich durch besonders gefühlvolle Szenen aus, die zum Nachdenken und träumen anregen. Umsetzung und Ausstattung, sowie die musikalische Begleitung mittels der Jazz-Fiedlers machen diese CD zu einem schönen Geschenk oder Mitbringsel.