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am 9. Juni 2016
Ein gutes Buch zweifellos eines Adorno- Kenners. Hatte allerdings eine höhere Erwartungshaltung und fand es am Ende insgesamt auch nicht wirklich herausragend, um nun eine höhere Wertung abzugeben. Eine passable Wertung für ein solides Buch, wie ich finde. Wer mehr von Adorno erfahren möchte, der tätigt mit dem Kauf keine Fehlinvestition! Wer ohnehin eher am Theoriegebilde Adorno's interessiert war und ist, wird wie ich, möglicherweise ein wenig enttäuscht werden.
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Im September 1925 ist Adorno zusammen mit Siegfried Kracauer nach Neapel gefahren. Das ist die Ausgangssituation. Jedoch trifft der Leser auf noch mehr dieser "Gespenster, Bohemiens und Zwischenexistenzen" (Zitat Siegfried Kracauer). Brecht war auch dort (zu einem anderen Zeitpunkt!), dessen Aufenthalt wird hier aber nur am Rande erwähnt.

Neapel, Capri und Positano sind die Orte dieses Buchs von Martin Mittelmeier (das eine Dissertation ist, was aber im Klappentext zum Buch nicht gesagt wird), das nicht nur von südlicher Sonne und Meer durchzogen wird, sondern auch von Dämonen und Gespenstern und vom Verfall. Positano an der Amalfiküste, ein Ort der Gespenster: "Die Düsternis hat zur Folge, dass in vielen Reiseberichten zu Positano das Unheimliche einen breiten Raum einnimmt. Gespenstergeschichten werden erzählt, man weidet sich am Spuk. Ein üblicher Vorgang, wenn ein `intellektuelles Wanderproletariat mit einer eingesessenen primitiven Bevölkerung zusammen trifft` ", schreibt Martin Mittelmeier auf Seite 71, und zitiert aus Walter Benjamins Rezension zu Jacob Jobs "Neapel, Reisebiler und Skizzen".

Das Buch verlangt Vorwissen und die Möglichkeit in den Schriften von Adorno und Kracauer nachlesen zu können; hilfreich ist es, den Briefwechsel der beiden "DER RIß DER WELT GEHT AUCH DURCH MICH - BRIEFWECHSEL 1923 - 1966" (Suhrkamp Verlag, 2008) zur Hand zu haben, um sich die persönliche Situation der beiden verdeutlichen zu können. Der Rezensent der SZ bezeichnete sie als "Paar in der Krise" (SZ, 23.09.2013).

Das letzte schwarz-weiß Foto des Bandes, ein rauchender Capri-Fischer vor dem Meer posierend, zwanziger Jahre. Fast ein Dämon.

Wie die Dissertation bewertet wurde, erfährt der Leser nicht.

( J. Fromholzer )
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