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Kundenrezensionen

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am 15. Januar 2014
Ich habe den Jot Script in der Evernote Edition seit ca. 6 Wochen. Da er in Deutschland lange nicht verfügbar war, habe ich ihn aus Taiwan importiert. Das ging problemlos. Der Preis entsprach in etwa dem, der jetzt bei Amazon angeboten wird. Also nicht ganz billig. Die Batterie musste ich kürzlich, nach 6 Wochen, zum ersten Mal tauschen. Das finde ich OK. Ich arbeite mit Notability als Schreib-App am iPad, diese wird vom Stift nicht "offiziell" unterstützt. Er funktioniert aber trotzdem sehr gut. Penultimate ist grauenhaft, es gibt aber noch ca. 20 Apps die auch Wrist Protection und weiteren Schnick-Schnack unterstützen.

Bisherige Einsatzgebiete:

Malen: Meine Tochter (4) malt gerne auf dem iPad. Das funktioniert mit dem Stift ganz gut. Manchmal fragt sie danach, manchmal "matscht" sie mit den Fingern. Ihr gefällt es jedenfalls.

Schreiben: Mitschriften in Sitzungen, bei Telefonkonferenzen, in Besprechungen oder Schulungen. Klappt hervorragend. Besser als mit anderen Stiften, die ich vorher hatte. Lediglich wenn es sehr still ist, ist das Geräusch etwas laut. Ich schreibe immer in Druckschrift, daher tippe ich oft auf die Glasoberfläche, das hört man dann natürlich. Kratzer gibt es übrigens keine. Ich benutze keine Schutzfolie.

Befragung an der frischen Luft: Wir haben im Ort letztens eine Befragung durchgeführt, weil wir einen Glasfaser Anbieter haben und 40% zusammenbekommen mussten, damit der anfängt zu bauen. Dabei sind wir von Haus zu Haus gegangen und ich habe Notizen gemacht. Hat nicht so toll funktioniert. Ich glaube aber, dass es daran lag, dass die Batterie leer war. Es könnte aber auch an der Kälte gelegen haben, 5 Grad Celsius und Regen mögen weder iPad noch Stift besonders gerne. Ich denke für Notizen z.B. auf Baustellen oder eben solche Befragungen sollte der Stift bei voller Batterie auch gut funktionieren. Er wird natürlich schnell kalt, denn er ist ja aus Metall.

Unterricht: Ich arbeite freiberuflich als Trainer und hauptberuflich als Ausbilder. Auch hier habe ich den Stift schon in vielen Situationen eingesetzt. Zeichnungen in Notability, Prozessdarstellungen in OmniGraffle für iPad, annotieren von Bildern in Skitch. Zeichnen oder zeigen in Explain Everything. Das funktioniert wirklich sehr gut.

Lesen und annotieren von Dokumenten: Mache ich meistens in Notability oder in GoodReader. Klappt mit beiden Apps sehr gut.

Mein Fazit: Ich habe bisher viele Stifte ausprobiert. Der Jot Script ist bisher der Beste! Man muss sich natürlich auch passende Apps suchen. Gut ist, dass auch Apps funktionieren, die nicht offiziell unterstützt werden. Der Preis ist natürlich hoch aber durchaus angemessen. Man kann so aber wirklich papierlose Arbeiten. Die Spitze erinnert mehr an einen Fineliner, man kann sehr präzise arbeiten.
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am 11. Juni 2014
Ich habe natürlich vorher viele Bewertungen von Amazon-Kunden und auch in sonstigen Foren gelesen. So eine richtige Meinung konnte ich mir damit aber nicht bilden, also habe ich den Stift probehalber bestellt, da ich weiß, dass ich bei Amazon bei Nichtgefallen kein Problem mit der Rückgabe haben würde. Ich werde den Stift aus Überzeugung behalten, weil es der Beste ist, den ich bisher gefunden habe. Die "alten" Adonit-Stifte mit dem "Teflon-Teller" an der Spitze waren schon sehr gut, aber leider eben auch empfindlich. Ich hatte mit der aktuellen Evernote-Edition keine Probleme mit Nichterkennung der Schrifteingabe am Rand des iPAD-Displays oder mit Versetzungen zwischen dem Aufsetzpunkt des Stifts und dem aktuellen Schriftbild auf dem iPAD. Arbeiten mit Penultimate oder Noteshelf funktioniert bestens. Ich persönlich bevorzuge Noteshelf, da es mehr Auswahl an Stiften und Farben gibt. Markierungen und Notizen in iAnnotate PDF funktionieren auch prima. Man kann in dem PDF wie auf Papier schreiben. Ich kann den Stift nur empfehlen - ein Schritt näher zum papierlosen Office.
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am 10. Januar 2014
Ich habe den Stift gekauft, um endlich meine Studienunterlagen (PDF's) am iPad effektiv bearbeiten zu können.

Zunächst zum Stift:

Er liegt sehr schön in der Hand, ergibt durch Gewicht und Haptik den Eindruck als habe man tatsächlich einen Kugelschreiber in der Hand.
Je nach App wird die Handballenauflage erkannt und unterbunden. Ich habe nun die ersten Vorlesungen ebenfalls mitgeschrieben und habe hier keine Probleme gehabt.

Sollte, wie in einer anderen Rezension beschrieben der Stift plötzlich eine bewegliche Spitze aufweisen und die Erkennung nicht mehr funktionieren, dann liegt das an der Einfassung der Spitze. Diese kann man mit der Hand wieder festdrehen und dann funktioniert der Stift auch wieder. Diese Einfassung löst sich nicht beim Schreiben, sondern meist beim Batteriewechsel.

Durch die dünne Spitze ist das Schreibgefühl sehr schön, ich hatte zuvor einen anderen Jot allerdings hatte mich hier der Teller gestört zumal sich unter dem Teller Staub festsetzen kann, der dann zu Microkratzern führt. Beim Jot Script hat man keinen Teller und unter der dünnen Spitze kann sich nichts festsetzen.

Ich habe nach der sehr intensiven Benutzung, mehrere Seiten beschrieben, keinerlei Kratzer im Display.

Zur App:

Der Jot mag wohl für Penultimate entwickelt worden zu sein, allerdings gibt es (wie immer) für jeden Anlass eine andere App.
Ich kommentiere gerne meine PDF's und bearbeite Aufgaben direkt im Dokument. Weiterhin schreibe ich während Vorlesungen mit, hier hat Penultimate leider einige schwächen.
Ich benutze meist GoodNotes(4.0). Hier wird der Stift automatisch erkannt und selbst das schnelle Mitschreiben von viel Text ist kein Problem. Die App kann klar zwischen Handballen und Stift unterscheiden und ermöglicht in einem Durchgang einen Fließtext zu verfassen, ohne dass man immer die Zeile manuell wechseln muss oder sich an die vorgegebene Schreibgeschwindigkeit halten muss.
In bestehenden PDF's kann man zusätzliche Seiten für Kommentare einfügen oder den Text direkt mit dem Jot kommentieren.

Ich würde den Jot Script jederzeit wieder kaufen und kann ihn nur weiterempfehlen. Die Probleme mit der Erkennung die manchmal beschrieben werden liegen zumeist an der lockeren Spitzeneinfassung (war bei mir und einem Bekannten der Fall).
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am 2. April 2014
Ich verwendete einen €10 Touchpen mit dicker, weicher Spitze zum Mitschreiben in der Uni, in Tagungen und im Krankenhaus. Ich erwartete mir, dass ich durch diesen Stift, dank kleinerer Spitze, kleinere Buchstaben schreiben (benutzte App: Good Notes 4) und dadurch mehr Text in eine Bildschirmbreite am iPad Mini unterbringen können würde. Für diesen Preis erwartete ich mir die versprochene erhöhte Genauigkeit im Vergleich zur dicken Spitze.

Leider enttäuschte der Stift schon beim ersten Vergleich:

- etwas bessere Genauigkeit, die ich aber mittlerweile dank Übung mit dem alten Stift auch so erreiche. Somit war das Hauptkriterium nicht erfüllt worden.

- harte Spitze erlaubt kein schnelles Antippen des Bildschirmes, da man ansonsten das Gefühl hat, man beschädigt das Display. Es hält natürlich, aber man versucht es dennoch instinktiv zu vermeiden. Es ist außerdem noch dazu sehr laut (ich dachte, das wäre kein Problem, da dies andere auch schon erwähnten, aber es ist wirklich sehr störend. Besonders in Tagungen, wenn permanent alle zu dir sehen und sich fragen, was genau der Student da eigentlich tut...)

- verglichen mit weicher Spitze langsame Schreibgeschwindigkeit. Ich habe keine Ahnung warum, aber man kann einfach nicht so schnell schreiben. Es ist auch das natürlich sehr subjektiv, aber so war es bei mir.

- bei kleineren Buchstaben sehr eckige Schrift. Wie gesagt, kann ich auch durch etwas Übung mit der fast fingerdicken Spitze gleiche Schriftgröße erzielen und das mit einem wesentlich schöneren Schriftbild.

Ich versuchte auch die Hausmarke von Evernote, Penultimate. Ich mag die App nicht sonderlich, da es im Gegensatz zu Good Notes keine Lupenfunktion gibt, sondern das gezoomte Papier automatisch mit der Schrift mitläuft (und das viel zu schnell). In dieser App wird der Stift etwas besser erkannt, aber der Unterschied ist minimal und die App etwas seltsam zu verwenden, daher hilft mir auch das nicht sonderlich.

Die benötigte Batterie ist bloß ein weiterer Nachteil im Vergleich zum günstigen Touchpen. Durch Bluetooth Kopplung leidet auch der Akku des iPads etwas (vernachlässigbar).

Fazit: guter Stift, gute Erkennung und es ist eindeutig möglich, mit ihm zu arbeiten. Leider ist der Preis sehr hoch und die harte Spitze sehr laut am Display. Vergleicht man den Stift mit einem günstigen Pen ohne Batterie mit dicker Spitze, so rechtfertigt er den hohen Preis nicht. Mit etwas Übung und der richtigen App ist es absolut möglich, auch mit solch einem Stift seine Notizen zu machen. Bücher schreiben wird man weder mit dem einen, noch mit dem anderen.
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am 28. April 2014
Grundsätzlich super Idee, den Touchscreen des iPad so "auszutricksen".
Allerdings wird der Pen bei Detailaufgaben sehr ungenau und tut nicht, was er soll. Schreiben wird so ziemlich erschwert.
Diagonale Linien werden Wellenförmig, wenn man sie nicht besonders schnell zieht. Kippt man den Stift, gibt es einen Versatz/Verschiebung der Linie zum Stift von bis zu ca. 1 cm.

Positiv:
- Handballenablage in App GoodNotes
- Dünne Spitze -> tolles Schreib/Zeichengefühl

Negativ:
- ungenauigkeit
- nicht zum präzisen Schreiben verwendbar
- verschiebung bei Kippen
- diagonale Linien wellig
- VIEL ZU TEUER FÜR DIE MIESE LEISTUNG
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am 15. April 2014
Ich nehme mit extra die Zeit eine Rezension zu verfassen, obwohl ich das immer nur selten tue.

Ich habe einen Eingabestift gesucht, um in Vorlesungen mitzuschreiben. Also nichts komplexes aber ich wollte schon genau damit schreiben können.
Zuerst habe ich mir also einen 0815-Stift gekauft für 5€ und muss zugeben, der war gar nicht schlecht! Konnte damit nach ein paar Tagen schon wirklich gut umgehen und hat Spaß gemacht. Besonders gefiel mir an der Gummi-Spitze, dass man kein Tippen hörte.

Und so dachte ich mir, wenn der schon so gut funktioniert, dann muss der Jot Script ja der Hammer sein, mit Bluetooth super präzise. Hab lange hin und her überlegt. Zum Kauf überzeugt haben mich die ganzen positiven Rezensionen hier auf Amazon und die Videos auf Youtube, wo der Stift ganz gut funktionierte.

Also bestellt und kam auch super schnell an!
Ausgepackt, angemacht und verbunden! Alles schnell, einfach wunderbar.
Dann mit Penultimate die ersten Versuche.. das Resultat war ernüchternd. Ständig hat sich mein iPad durch das auflegen meines Handballens gestört gefühlt. Und schreiben, ging einfach mal gar nicht. Die Linie war ca. 2 cm neben der Spitze und ich musste immer versetzt ansetzen. Das nervigste aber war, dass der Stift nicht erkennen wollte, wenn ich diesen abgesetzt habe und so sah meine Schrift verschmiert aus.

Okay, vielleicht liegt das auch einfach am Programm dachte ich mir.
GoodNotes also gestartet, hier auch die Verbindung sofort da - alles kein Problem. Schreiben? Katastrophal.
Auch hier das gleiche, zwar wurden die Finger ignoriert, aber man konnte nicht anständig damit schreiben.

Das aller schlimmste und bitte unterschätzt das nicht! ist das klacken. Ich konnte mir nicht vorstellen im Hörsaal zu sitzen und ernsthaft mitzuschreiben, ohne das mich alle im Umkreis von 5 Meter mich genervt angucken, weil ich fleißig rumklacker.
Es ist so störend, dass es sogar mich schon nervt.
Ernüchternd war auch die Tatsache, dass ich mit dem Stift sogar schlechter schreiben konnte, als mit dem 5€ Stift.

Ich habe dann auch überlegt, vielleicht lag es an meiner Schutzfolie, dass der Jot Script so Probleme hatte. Aber wieso meine teuere Schutzfolie abziehen? Das darf eigentlich nicht sein, der 5€ Stift hat die Probleme ja auch nicht.

Das Ergebnis also: Hab den Stift heute wieder zurück geschickt. Probiere jetzt den Adonis V3 aus und bin gespannt wie dieser funktioniert. Solange macht mich der 5€ Stift glücklich.

Also absolut keine! Kaufempfehlung. Für das Geld sollten solche Fehler nicht vorhanden sein.
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am 9. Juli 2015
...bis ich es mit eigenen Augen gesehen habe. Ich bin ein technik-affiner Mensch, arbeite selbst in der IT, und konnte mir nicht vorstellen, dass der Stift derart schlecht sein kann. Doch bereits beim auspacken ahnte ich böses. Ein Produkt mit 3 Warehouse Deal Aufkleber und Resten von ebenso viel Tesafilm drauf, ist kein gutes Zeichen. Dennoch ging ich hochmotiviert und geduldig an die Sache ran. Test mit iPad Mini Retina (2er).
- erster Eindruck/Handling: ordentlich verarbeitet. Spitze federt aber beim Schreiben nach innen, das hatte ich nicht erwartet.
Getestet habe ich schließlich in den folgenden Apps jeweils die Leistung in Sachen Konnektivität, gerade Linie, Wellenlinie, Form und Schrift:
- Noteshelf: Verbindung problemlos, doch Probleme mit der Handballen-Ignorierung, die sonst hier sehr gut funktioniert. Hier gibt es zwei Einstellungen diese zu deaktivieren. Ein Mal im Stiftmenü und ein Mal in der Hauptmenüleiste. Nach mehrmaligem hin und her hat sich schließlich empfohlen diese im Hauptmenü aus- und im Stiftmenü einzuschalten.
Gerade Linien, Wellenlinien und Formen kein Problem aber wirklich sauber schreiben ging nicht. Der Stift reißt bei Schleifen, Anfang und Ende eines Wortes leicht aus, was zu einer verzerrten Schrift führt.
- Procreate: Verbindung problemlos, doch Stiftanwendung absolut unbrauchbar. Weder Linien, noch Formen konnten damit gemalt werden. Der Stift spuckt nur verrückte Linien aus.
- SketchBook: Verbindung problemlos, erste gerade Linie und Formen zunächst erfolgreich, doch beim vierten/fünften Aufsetzen dann auch nur verrückte Linien.
Ich habe jeweils mit Engelsgeduld alle Einstellunge durchforstet, neu verbunden, neue Batterie in den Stift - erfolglos.
- ArtRage: ArtRage hat eigentlich gar keine Stiftunterstützung, hat diesen aber spannenderweise trotzdem erkannt. Gerade Linien gingen sogar ganz gut, doch Wellen, Kreise oder gar Formen gar nicht. Der Stift setzte auch manchmal aus.
- Penultimate nutze ich normal nicht, doch mein letztes Fünkchen Hoffnung trieb mich zum Download. Echt witzig, die App, die eigentlich für den Stift gemacht ist hat die größten Probleme bereitet. Verbindung zunächst erfolgreich, doch zwei Sekunden später schaltet sich der Stief (mit neuer Batterie drin) einfach aus. Zweiter versuch, wieder zwei Sekunden, dann plötzlich Verbindungsabbruch, obwohl ich den Stift extra die ersten paar Sekunden ruhig hielt. Beim dritten Anlauf klappte es dann endlich, doch Schreiben war absolut unmöglich. Ich ging alle Einstlelungen durch, das beste Ergebnis war eine krakelige Schrift. Auch in dieser App "reißt der Stift aus" obwohl ich ihn wirklich ruhig gehalten habe.
Ich war bei jedem Verbinden und jeder Verbindungseinstellung sehr geduldig, habe nicht wild mit dem Stift herumgewirbelt oder ähnliches, und trotzdem war da nichts zu machen. Meine Ergebnisse sahen so aus, wie die Fotos des Android-Kunden die ich hier gesehen habe. Schade.
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am 11. September 2014
Ich war zugegebenermaßen hin und her gerissen in Anbetracht der Rezensionen, habe mich dann aber doch für den Kauf entschieden.

Der Stift sieht toll aus, liegt gut in der Hand, wirkt wertig. Aber das ist ja leider nicht alles.
Habe ihn mit meinem iPad Air zu benutzen versucht. Ich wollte ihn geschäftlich nutzen, sowohl für Korrektorate von unterwegs, als auch fürs Promotionsstudium, um unterwegs bequem Fachliteratur bearbeiten zu können.

Zunächst habe ich ihn mit Penultimate ausprobiert. Solange ich ungefähr viermal so groß schreibe, wie ich es im Normalfall tue, ist alles in Ordnung, dennoch hat die Handschrift auf dem iPad wenig Ähnlichkeit mit dem Original. Schreibe ich annähernd in normaler Größe, ist von meiner Schrift nur noch eine ineinander geflossene Buchstabensuppe übrig.

In Good Reader, was ich vorrangig zum Bearbeiten von Literatur nutze, ist der Stylus nicht zu gebrauchen.Sobald der Handballen den Bildschirm berührt, ist Schluss mit lustig und der Stift schreibt gar nicht mehr. Handballen hochhalten ist zum Schreiben für mich keine Option.

Habe dann aus lauter Verzweiflung auch noch Good Notes heruntergeladen. Zwar unterstützt die App den Stylus und auch die Handballenauflage, aber normales Schreiben ist nicht denkbar. Die Schrift wird vollkommen verzerrt und ähnelt nur noch einem kaum entzifferbaren Gekrakel. Zusätzliches Problem stellen die ständigen Verbindungsabbrüche dar. Selbst Hieroglyphen sind besser lesbar.

Alles in allem bin ich mehr als enttäuscht von dem Jot Script. Er ist für mich absolut nicht zu gebrauchen und sein Geld - auch wenn ich ihn über Warehouse Deals für "nur" 50€ erstanden habe - absolut nicht wert. Was nützt mir ein Stylus, der mir "Handschriftfeeling" verleihen soll, aber meine Handschrift überhaupt nicht vernünftigt darstellen kann, in keiner App vernünftig funktioniert und es mir trotz aller technischen Finessen gar nicht möglich macht, meine Texte annähernd wie mit Papier und Stift zu bearbeiten?

Ich habe keineswegs erwartet, dass ich mit dem Jot Script schreiben kann, wie mit meinem Lieblingskuli auf Papier. Habe mich sogar auf das besondere Schreibfeeling gefreut, aber nicht mal das macht mit dem Jot Script Spaß. Schade.

Er geht heute noch zurück an Amazon.
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am 13. April 2014
Ich habe den Stift so getestet, wie man es tut, wenn man ihn behalten "will". Er hat einen starken "haben-wollen" Effekt - die dünne Spitze, die Funktion, dass dank Bluetooth nur noch der Stift zünd nicht mehr der Finger schreibt (also weniger Fehler etc..)

Aber er funktioniert(e) mit gleich 2 getesteten iPad minis nicht zuverlässig - nach einer Weile fängt er an zu stocken, bringt nur noch Fragmente/Pixel auf den Screen oder verschluckt gleich ganze Buchstaben. Dann sofort auf einem iPhone 5s weitergeschrieben geht es problemlos - weswegen ich denke, dass man den Stift besser mit einem A7 Prozessor (iPad mini retina, iPad Air) einsetzen sollte. Der Stift zieht sonst tatsächlich auch nach - ist also langsamer, als man normalerweise schreibt. Die "Linie" liegt zudem je nach Schräge deutlich NEBEN der Spitze, was auch recht verwirrend ist und ungenaue Schrift verursacht - die Schrift ist krakeliger als sie sein müsste.

Mein Fazit im vergleich mit dem schon lange im Einsatz befindlichen Jot Pro (der mit dem kleinen "Teller"):
- zu teuer / zu hoher Aufpreis zum Jot Pro
- Jot Pro erkennt sogar schneller und ist genauer
- Lithium-Batterie Verbrauch ist recht hoch -> die Dinger sind teuer! = Folgekosten
- nur ausreichend performant mit Apple A7 Chip - also die ganz neue Version der Produkte erforderlich.
- durch die harte Spitze sehr laut (in ruhigen Räumen wird man zum "Hingucker")

+ das Prinzip ist vielversprechend - weniger Fehler und höhere Genauigkeit durch Berührung UND Bluetooth - funktioniert nur noch nicht so wie es soll...
+ superdünne Spitze = Schreibgefühl wie mit einem Kuli - dafür dicker als ein normaler Kuli
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am 24. Dezember 2013
Dieser sehr teure Stift hält nicht ganz, was ich mir davon versprochen habe.

Positiv:
+Hochwertige Verarbeitung
+Liegt gut in der Hand
+Wird in Penultimate sofort erkannt

Negativ:
-Zu langsam. Erkennung hält mit meiner Schreibgeschwindigkeit nicht schritt
-Von innen nach außen lässt die Erkennung nach, da der Winkel der Hand sich naturgemäß verändert. Dann werden Buchstaben plötzlich nicht mehr erkannt
-Keine der 6 Handhaltungen in Penultimate führt bei mir (Linkshänder) zu einem durchgängig flüssigem Schreiben, ohne das ich neu ansetzen muss
-Daher hohes Krampfpotential

Auf einem Ipad mini ist so wenig Schreibfläche, da sollte es flotter und zuverlässiger gehen.

Ich teste den Stift über Weihnachten und wenn es nicht besser wird, geht er zurück, denn bei 90,-€ erwarte ich Perfektion, damit ich das Gerät beruflich nutzen kann. Es muss weit mehr sein als ein Gimmik.
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