die erste Scheibe der Schwaben ein absolutes Highlight des symphonischen Progrocks.
Ausufernde Instrumentalpassagen mit überraschenden Tempi - und Rhythmuswechseln
sowie tollen Gesangs - und Chorarrangements sorgen dafür, dass keine Sekunde
Langeweile aufkommt.
Auf dieser wie auch auf der Nachfolgescheibe wird noch in Englisch gesungen.
Ich sage mal, dass man eine super Mischung zwischen "Eloy", "Novalis",
"Pink Floyd" und "Genesis" auf die Ohren bekommt, jedoch immer in eigener Note.
Wäre die Platte nicht zu Hochzeiten von New Wave und Pub/Punkrock erschienen,
wäre sie mit Sicherheit zu höheren Meriten gekommen.
Die Mitglieder von A.D. waren später sehr gefragte Musiker unter anderem bei
Westernhagen oder Heinz-Rudolf Kunze.
Überragend auf dieser Platte ist das Titelstück "Adonis" 24:16 als
Progsymphonie schlechthin aber auch die anderen Songs stehen in nichts nach
und es gibt zwei Live-Bonustracks sowie ein Studio-Video.
Es wird Zeit, dass diese klasse Scheibe endlich entsprechend gewürdigt wird.
Ein "Muss" für alle Progis.
Harald Bareth - Vocals, Bass
Kono Konopik - Drums
Uwe Karpa - Guitars
Matthias Ulmer - Keyboards