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Adolf Teil 2: Äch bin schon wieder da!
 
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Adolf Teil 2: Äch bin schon wieder da! [Taschenbuch]

Walter Moers
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  


Produktinformation

  • Taschenbuch: 120 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 2 (Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492243703
  • ISBN-13: 978-3492243704
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 18,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 441.955 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Walter Moers
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Adolf hat Kennedy erschossen, die Titanic versenkt, ist verantwortlich für das Ende der Grunge-Musik und entdeckt, dass Monica Lewinsky in Wirklichkeit Dr. Mengele ist, der Hermine entführt hat, um eine neue Superrasse zu züchten. Alles klar? Ach, egal...". So fasst Walter Moers selbst Teile der "Handlung" dieser zweiten Strip-Sammlung über Adolf Hitler zusammen. Er hat recht, es ist wirklich ziemlich egal, wie da eine auf die andere der zehn Katastrophen folgt. Mit seinem Zeitreise-Helm ist der lustige Diktator nach gewolltem oder ungewolltem dreimaligen Klopfen aufs Helmchen immer wieder aus dem Epizentrum des Horrors hinauszuschießen -- nur um das nächste Unheil anzurichten. Selbst Gottvater gelingt es nicht, ihn aufzuhalten. Als er am Ende mit seiner Hermine auf dem Weg nach Russland ist, weiß der Leser, dass es eine Fortsetzung geben wird.

Wieder eine "satirische Großtat", wie ein Rezensent den ersten Teil pries? Dann müsste doch etwas furchtbar Komisches in den Streifen zu finden sein, etwas, das noch dazu ein erhellendes Licht auf den Gegenstand der Satire würfe. Das sehe ich nicht. Ich sehe das Vergnügen an absurder Verwurstung bekannter Ereignisse. Was da entsteht, ist eine Art Blutwurst. Entweder man mag Blutwurst, oder man mag sie nicht. Macht man es Prof. Pickel nach und hält sein Hirn zwischen zwei Mikrowellenbeschleuniger (ersatzweise Alltagsdrogen), so mag man sein helles Vergnügen finden. Vor allem wohl daran, über ein Tabuthema lachen zu dürfen -- wo gibt es das schon noch? Nüchtern betrachtet führt ein zielloser Hitlercomic dazu, dass dem Markt der Beliebigkeiten ein weiteres Produkt geschenkt wird: "Ach do Scheiße..!" --Michael Möller -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kurzbeschreibung

Adolf hatte den von ihm angezettelten Weltkrieg überlebt und tauchte nach Jahren unversehens aus dem Untergrund auf, um die Menschheit zu retten. Das ging richtig schief, und er mußte mit Hermine nach Paraguay fliehen ... Doch es wird auch diesmal nicht leicht für Adolf: Er duelliert sich mit Sartre, verkauft Schwarzbrot unter dem Motto: »Schwarzbraun bin auch ich!«, und muß sich mit seinem mißratenen Nachwuchs herumschlagen, der partout nach Polen einmarschieren will … Walter Moers ist mit »Adolf. Äch bin schon wieder da! Teil 2« endgültig die Demontage des deutschen Dämons gelungen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Über bestimmte Themen macht man einfach keine Witze. Doch! Tabus sind schließlich dazu da, gebrochen zu werden. - Walter Moers hat deshalb schon zum zweiten Mal den Gröfaz wild in Szene gestezt. Diesmal ist Adolf der Kanalisation entsprungen und betreibt mit seiner Frau Hermine in Paraguy eine Sushi und Schwarzbrotbar. Insgesamt nicht so gelungen wie der erste, ist der zweite Band aber auf jedem Fall ein weiterer satirischer Großangriff auf die Lachmuskeln. Erschienen ist dieses Buch im Eichbornverlag. Satire wie sie sein sollte: Ironisch, übertrieben, spöttisch und immer wieder mit einem starken Augenzwinkern. Dabei ist Moers natürlich immer ganz nah an der Geschmacklosigkeit, ohne jedoch den Bogen völlig zu überspannen - Moers sei Dank. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Gelungene Fortsetzung 5. Januar 2000
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dies ist der zweite Teil der "Adolf"-Geschichte des Comiczeichners Walter Moers. Der erste Teil war zwar schon abwegig genug, aber hier setzt der Autor noch eins drauf. Adolf Hitler betreibt mit Hermine Göring ein Restaurant mit Galerie in Paraguay. Nach einem üblen Saufgelage findet sich Adolf nach dem dritten Weltkrieg wieder. Erneut sucht er sich einen Therapeuten und das Durcheinander abwegiger Begegnungen geht von vorn los. Diesmal reist Adolf mit einem Zeitreise-Helm durch verschiedene Epochen der Geschichte und hinterläßt in jedem Zeitabschnitt seine Spuren. Dabei versucht er, den Auslöser des dritten Weltkriegs zu ermitteln und den Ausbruch des Krieges zu verhindern. Die absurde Kreativität von Walter Moers hat wieder einmal einen Comic geschaffen, der hart an der grenze zur Geschmacklosigkeit abgrundtief lustig ist. Wer den ersten Teil gelesen hat, wird auch über den zweiten Teil lachen können! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein waschechter Moers! Der zweite Teil von Adolfs Wiedererwachen in der modernen Welt wird jedem Moers-Fan mit Sicherheit gefallen. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, sind die zahlreichen Verweise auf den ersten Teil. Durch die Einführung des Zeitreisehelms in Form eines alten Wehrmachtshelms (!) ist es Moers gelungen seinen "Helden" in weitere weltliche Ereignisse zu verstricken. So ist Adolf z.B. für das Attentat auf Franz Ferdinand in Sarajewo 1914 verantwortlich. Auch hier ist es nicht das böse Wesen von Adolf, das zu den tödlichen Schüssen auf den Präsidenten führt, sondern eine Verquickung von unglücklichen Umständen. Mich verwundert nach wie vor, wie es Moers gelingt als Autor pädagogisch wertvoller Literatur wie Kapitän Blaubär einen derartigen Comic vom Stapel zu lassen. Auch wenn manche Leute diesen Humor anstößig finden mögen, so ist dieses Buch für alle, die mit Moers' Humor etwas anzufangen wissen doch eine echte Bereicherung. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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