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Adolf H. Zwei Leben: Roman Gebundene Ausgabe – 12. Februar 2008


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Ammann; Auflage: 1., Aufl. (12. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3250601071
  • ISBN-13: 978-3250601074
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,4 x 4,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (20 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 311.558 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als Theaterautor erregte Eric-Emmanuel Schmitt zunächst mit "Der Besucher" Aufsehen. Schnell wurde das Stück, in dem Sigmund Freud und (möglicherweise) Gott aufeinandertreffen, ein Klassiker, der international regelmäßig auf die Bühnen gebracht wird. Weitere Stücke folgten, außerdem Erzählungen, Kurzgeschichten und Romane. Zu den bekanntesten Titeln gehören "Schule der Egoisten", "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" und "Mein Leben mit Mozart". Auch als Regisseur machte sich Eric-Emmanuel Schmitt einen Namen, indem er "Odette Toulemonde" und "Oskar und die Dame in Rosa" fürs Kino adaptierte. Schmitt besuchte eine Pariser Eliteschule und promovierte in Philosophie. Er wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der "Kölner Theaterpreis" (2000) und der "Deutsche Bücherpreis" (2004).

Produktbeschreibungen

Werbetext

»Was wäre geschehen, wenn die Kunstakademie Adolf Hitler aufgenommen hätte?« -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Eric-Emmanuel Schmitt, 1960 in St.-Foy-les Lyons geboren, studierte Philosophie in Paris. Als Romancier, Dramatiker und Autor für Film und Fernsehen lebt er heute in Brüssel. In Frankreich gehört er zu den bedeutendsten Theaterautoren seiner Generation und hat auch international Erfolg. Für "Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran" wurde er mit dem Deutschen Bücherpreis 2004 in der Kategorie "Publikumsliebling des Jahres" ausgezeichnet. Und ebenfalls im Jahr 2004 mit dem Quadriga-Preis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Schon andere haben es vor dem französischen Autor Eric-Emmanuel Schmitt versucht, die kontrafaktische Annahme "was wäre wenn ...?" auf den deutschen Diktator Adolf Hitler zu beziehen. So hat etwas Stephen Fry in seinem Buch "Geschichte machen", die Frage ventiliert, was sich historisch ereignet hätte, wenn Hitlers Mutter durch einen Zufall nicht schwanger geworden wäre.

Eric- Emmanuel Schmitt wählt für sein Buch eine andere Versuchsanordnung: er fragt sich, was geschehen wäre, wenn Hitler, der ein miserabler Zeichner war und zeitweise seinen Lebensunterhalt durch den Verkauf von kolorierten Wiener Stadtansichten bestritt, im Jahr 1908 die Aufnahme an der Kunstakademie in Wien geschafft hätte. Seine Idee dabei ist, dass seiner künstlerischen Annahme nach das Leben Adolf Hitler anders verlaufen wäre, wäre er nicht durch diese Prüfung gefallen.

Nachdem Schmitt 2005 mit "Das Evangelium nach Pilatus" ein beeindruckendes Buch über Jesus von Nazareth vorgelegt hatte, der Inkarnation des Guten, wollte er, wie er in einer Werkchronik am Ende des neuen Buches schreibt, sich mit vollem Risiko der Inkarnation des Bösen stellen, dem deutschen Diktator Adolf Hitler. Seine Freunde haben ihm dringend davon abgeraten, etliche auch, nachdem er sich nicht überzeugen ließ, den Kontakt mit ihm abgebrochen. Zu sehr hat wohl Schmitts Versuch, literarisch der Frage nachzugehen, ob aus dem jungen Hitler auch ein anderer Mensch hätte werden können, die political correctness" verletzt. Man muss kein Prophet sein, wenn man glaubt, dass diese Verletzung auch die Debatte um dieses Buch bestimmen wird.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Elisabeth Volkmer am 18. Februar 2011
Format: Taschenbuch
Dieses Buch befasst sich mit dem realen Leben Hitlers, wie es tatsächlich passierte, und mit dem, wie es laufen hätte können, wenn Hitler damals an der Kunstakademie aufgenommen worden wäre.
Man muss von Anfang an erwähnen, dass dieses Buch keine leichte Lektüre für Romanzenliebende ist (Zitat, Nachwort: Mir ist völlig klar, dass ich an einen anspruchsvollen Leser appeliere, der in meiner Gesellschaft manchmal unangenehme Überlegungen anstellen wird). Es ist auf einem literarisch, meiner Meinung nach, sehr hohem Niveau verfasst, und hinterleuchtet Hitlers Psyche auf ungewohnte Weise. Auch muss man sich für die Deutsche Geschichte interessieren, da diese aus dem Buch nicht wegzudenken ist. Das Buch sucht Gründe warum Hitler zu der Person geworden ist, die er letztendlich war, indem ein mögliches Leben kontrastiert wird. So werden zum Beispiel Gründe dafür gefunden, warum Adolf Hitler zum Vertreter des Antisemitismus und "Frauenverachter" wurde. Das alles wird auf historischen Belegen begründet, wie das Nachwort, welches nicht nur empfehlenswert ist zu lesen, sondern ein Muss, hervorhebt. Man bekommt einen ganz neuen Einblick in das Leben Hitlers und Erich Emmanuel Schmitt betont, dass Hitler ein ganz normaler Mensch sein hätte können, doch dass bestimmte äußere Einflüsse ihn in eine bestimmte Richtung lenkten. (Zitat, Nachwort: Ein Mensch ist durch Umstände gemacht, und er hat die Wahl, sich zu entscheiden. Niemand hat die Macht über die Umstände, doch jeder hat die Wahl, wie er sich entscheidet.)

In gewisser Weise war ich froh, als ich das Buch beendete, da es nicht nur mit Lesen getan war.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Adler am 28. Februar 2011
Format: Gebundene Ausgabe
"Indem ich zeige, dass Hitler ein anderer hätte werden können, als der er geworden ist, werde ich jeden Leser spüren lassen, dass auch er hätte Hitler werden können", schreibt Schmitt in seinen Nachbemerkungen - er möchte gegen eine Haltung anschreiben, mit der man Hitler ins Reich der "Monster" abschiebt, um sich ganz beruhigt vergewissern zu können, dass man ja selbst ein Mensch ist, einer von den Guten.

Selbst wenn einem dieser Gedanke - nämlich dass jeder Mensch von seinen Umständen geprägt wird - durchaus bekannt ist, hätte aus der Idee von "Adolf H. - Zwei Leben" durchaus ein großer Roman werden können. Es ist ja auch in der Tat ein faszinierender Gedanke, dass dieser kaltherzige Diktator und der mondäne Künstler bis zu einem entscheidenen Gabelpunkt die gleiche Person waren. Doch es entlarvt den Roman, dass dieser Gedanke während der Lektüre nur sporadisch aufblitzt - es zeigt nämlich, dass es Schmitt nicht gelungen ist, die Entwicklung dieser beiden Personen kontinuierlich aufzuzeigen. Einige plakative Momente determinieren die beiden Adolfs -- die wirkliche Entwicklung dieser Menschen wird aber dann übersprungen, und die Handlung setzt sich erst dann wieder fort, als aus dem einen längst ein rassistischer Egomane und aus dem anderen ein über die Theodizee sinnierender Surrealist geworden ist. Der Roman ist daher enttäuschend platt, er gibt keinerlei Einblicke darauf, in welch komplexem Prozess "Persönlichkeit" letztendlich zustandekommt. Stattdessen scheint die Botschaft zu sein: Eine Behandlung bei Freud und ein Erfolgserlebnis bei den Frauen, und alles wäre anders gekommen...
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