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Features:
Die meisten Neuerungen gibt es für Fotografen. Sie können nun beispielsweise Farbschemen von einem Bild auf ein anderes übertragen. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit gleichzeitig das Histogramm eines Bildes parallel zum eigentlichen Bild zu öffnen und Veränderungen direkt zu kontrollieren. Freuen werden sich Viele auch über die neu hinzugekommene automatische Panorama-Funktion, die es erlaubt, mehrere Bilder zu einem Breitbild zu kombinieren. Wenngleich man die unterschiedlichen Belichtungsunterschiede der Einzelbilder oft noch nacharbeiten muss, ist es dennoch ein praktisches Modul.
Man kann auch mehrere Fotos gleichzeitig einscannen, diese dann einzeln freistellen und als je eigene Datei abspeichern, was ebenfalls eine zeitsparende Erleichterung ist. Und wer sich damit auskennt, kann nun auch die RAW-Dateien direkt und ohne eigenes Programm bearbeiten.
Web-Gestalter können nun leichter Ebenen als eigene Dateien für die Verwendung in Flash exportieren oder auch mehrere Objekte leichter gruppieren und hierarchisch organisieren.
Und auch Grafiker finden neue Möglichkeiten, wie die, verschiedene Design-Varianten als Ebenenkompositionen in einer einzigen Datei zu vereinen oder Text auf einen Pfad oder in eine Form einfließen zu lassen.
Neulinge freuen sich über das umfangreiche Hilfsprogramm, geübte Anwender hingegen über frei definierbare Tastaturkürzel und so praktische Möglichkeiten, wie die, Fotos ohne vorheriges Öffnen zu verwalten oder auch mehrere Bilder gleichzeitig zu bearbeiten. Auch die neue Filtergalerie gefällt durch ihren erweiterten Umfang mit 18 Kreativfiltern und die deutlich verbesserte Vorschau. Profis sind sicher über die Protokollierbarkeit sämtlicher Arbeitsschritte dankbar, die eine Rechnungsstellung deutlich erleichtert, da die am Bild verbrachte Verarbeitungszeit präzise festgehalten werden kann.
Photoshop CS erfreut also mit vielen sinnvollen Details und Neuerungen wieder alle, die sich am Bildschirm mit Fotogestaltung und -bearbeitung befassen und ist - wie immer - trotz des hohen Preises uneingeschränkt zu empfehlen. © 12/2004 Uli Geißler, Fürth/Bay.
Endlich kann der Nutzer Montagen und Kontrast-Einstellungen in 16 bit durchführen. Das Einlesen unverfälschte RAW-Dateien vieler Digicams ist nun direkt möglich. Unterstützt werden die Kameramodelle der üblichen drei Verdächtigen, Canon, Nikon, Minolta, sowie einzelne andere Kameramodelle anderer Produzenten; warum fehlen nur Modelle anderer wichtiger Hersteller, z.B. Kodak oder Sony ? Tip: vorher ggfs. unterstützte Digicams bei Adobe auf deren Homepage checken.
Besonders bedeutsam sind die folgenden für Digital-Fotographen wichtigen neuen Funktionen:
- Kontrast-Automatik, Tiefen-Lichter-Korrektur, die dunkle, unterbelichtete Bildbereiche vor hellen, z. B. Personen vor hellem Himmel (Aufhell-Blitz reichte / passte nicht) sauber korrigiert und dabei die Bildbalance beibehält,
- Farb-Stimmungs-Angleich: mit einem Mausklick wird die Farbstimmung eines Bildes (warm, kühl, Farb-Temperatur) auf ein anderes übertragen,
- übersichtliche Filtergalerie, die auch Kombinationen mehrerer Filter anzeigt
- Web-Präsentationen deutlich vereinfacht, z.B. Bilder-Gallerien mit e-mail-Integration,
sowie bereits aus Photoshop Elements 2.0 bekannte Funktionen, wie z.B. die automatische Diashow mit Export ins plattform-unabhängige PDF-Format.
Leider wurden nicht alle Defizite gründlich ausgeräumt: aus unerfindlichen Gründen ist weiterhin ein eigenes Programm notwendig, um Bilder mit vernünftigem Workflow in Webformate zu exportieren.
Fazit: upgraden, zumal auch das Preis-/Leistungsverhätnis stimmt.
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