Viele Fachbuchverlage verlangen heute von den Autoren die Lieferung fertig layouteter Manuskripte für die Druckvorstufe. Als Buchautor führt dabei für mich bis heute kein Weg an Adobe Acrobat vorbei. Ich kenne kein anderes Programm zum Erstellen von PDF-Dokumenten, das in der Lage ist, professionelle Layouts in eine saubere Druckvorstufe in der von Verlagen geforderten Qualität zu überführen. Nach sieben Jahren bin ich jetzt von Acrobat 6 (never touch a running system) auf Acrobat 9 umgestiegen. Der Grund war eigentlich nur der Umstieg auf Windows 7, unter dem ältere Acrobat-Versionen nicht laufen. Unabhängig davon bietet die Version 9 aber auch neue Funktionen, für die sich der Umstieg lohnen kann. Besonders nützlich, wenngleich auch weniger für Publikationen, sind die neuen Möglichkeiten zur Erstellung interaktiver Formulare. Während manche Softwareanbieter dazu neigen, mit fortschreitenden Versionen die Bedienoberflächen zum Nachteil des Nutzers mit immer mehr Elementen zu überladen, besteht die große Stärke von Adobe insbesondere auch darin, die Weiterentwicklung der Bedienoberflächen konsequent auf Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit auszurichten, wozu auch gehört, auf bewährten Menüstrukturen aufzubauen. Selbst wenn man mehrere Versionen übersprungen hat, findet man sich sofort ohne zeitraubende Einarbeitung zurecht. Kurzum, auch die Version 9 ist wieder ein durchweg gelungenes Programm für den professionellen Anwender.