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Der Adler der neunten Legion
 
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Der Adler der neunten Legion

Channing Tatum , Jamie Bell , Kevin Macdonald    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (91 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Channing Tatum, Jamie Bell, Donald Sutherland
  • Regisseur(e): Kevin Macdonald
  • Komponist: Atli Örvarsson
  • Format: Dolby, DTS, PAL, Widescreen
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.35:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Concorde Video
  • Erscheinungstermin: 4. August 2011
  • Produktionsjahr: 2010
  • Spieldauer: 111 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (91 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004UJ3FW2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.039 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Die Bestimmung eines Kriegers. Die Ehre eines Sklaven. Das Schicksal eines Imperiums.

Britannien im 2. Jahrhundert nach Christus. Zwei Männer – Herr und Sklave – wagen sich über das Ende der bekannten Welt hinaus, begeben sich auf eine gefährliche und von persönlicher Obsession getriebene Suche nach dem verschollenen Adler der neunten Legion, die sie jenseits der Grenzen von Loyalität und Verrat, Freundschaft und Hass, Hinterlist und Heldenmut treiben wird.

Pressezitate: "Ein historisches Action-Spektakel" Süddeutsche Zeitung

„Bester Historienfilm seit Gladiator“ Kino & Co

„Macdonald ist ein höllisch spannender Film gelungen, der mit grandiosen Bildern begeistert und die Traditionen des Sandalenfilms gekonnt modernisiert. Keine Gnade für Rom!“ cinema.de

Der Adler der neunten Legion
Der Adler der neunten Legion
Der Adler der neunten Legion
Der Adler der neunten Legion








Produktbeschreibungen

Im Jahr 140 nach Christus erstreckt sich das Römische Reich bis nach Britannien, doch hoch im Norden der Insel herrschen die rebellischen Stämme Kaledoniens. Vor 20 Jahren verschwand dort die 5.000 Mann starke, von Flavius Aquila kommandierte Neunte Legion spurlos. In Britannien eingetroffen, will Flavius′ Sohn Marcus (Channing Tatum) den angeschlagenen Ruf seines Vaters wiederherstellen und das Mysterium aufklären. Als ein Gerücht die Runde macht, dass der Goldene Adler, das Feldzeichen der Legion, jenseits des Hadrianswalls gesichtet wurde, bricht Marcus sofort auf. An seiner Seite ist Esca (Jamie Bell), ein junger britischer Sklave, der Marcus Treue schwor, nachdem dieser ihm das Leben rettete. Je weiter die beiden Männer, die eigentlich nur Misstrauen und ein Eid verbindet, in das Territorium vordringen, das für Rom das Ende der bekannten Welt markiert, desto größer wird die Gefahr - und auch das Geheimnis um Esca, der mehr als nur seinen Hass auf

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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rom und Britannien... 5. August 2011
Format:Blu-ray
...über die Geschichte des Films wurde schon viel geschrieben, so das ich hierzu nichts mehr sagen möchte. Der Adler der neunten Legion ist ein gefühlvoll inszenierter, athmosphärisch dichter Film, der sich in einem sehr angenehmen Verhältnis von ruhigen und actionreichen Szenen abspielt. Vielfach wurde kritisiert, das er neben den Hauptthemen Ehre, Mut und Freundschaft keine weiteren "Elemente" einführt oder das er nicht mit Liebesszenen abwechslungsreicher gestaltet wurde. Ich kann dazu nur sagen: Gott sei Dank! Nicht jeder Film muß verschandelt werden, nur weil noch irgendeine dritte Nebenfrau des Häuptlings eine Liebesbeziehung mit einem Sklaven eingehen muß....

Für den Regisseur Kevin McDonald war Authentizität bei den Dreharbeiten ganz weit oben angesiedelt und das sieht man dem Film auch an. Weite Teile davon könnten auch aus einem Dokumentarfilm stammen. Ein Hauptthema des Films ist aber auch der Zusammenprall der Kulturen, dem hochentwickelten Rom, den Britanniern und den wilden Pikten. Auch hier gibt es Kritiker die das als überzogen bezeichnen. Wer aber nur mal ein wenig zurückblickt, z. B. als die Welt in zwei Teile für Portugal und Spanien aufgeteilt wurde, oder wer sich ein wenig mit der jüngeren Kolonialgeschichte europäischer Staaten beschäftigt, für den kommt die Darstellung fast zu schwach daher. Das römische Reich war jahrhundertelang anderen Kulturen in fast allen Belangen um Lichtjahre überlegen und technisch wie kulturell weit voraus. Wie muß sich jemand gefühlt und gegenüber "Barbaren" verhalten haben, der in dieser Kultur und in gehobenen Kreisen aufgewachsen ist? Wir können uns das heute im Zeitalter der politicall correctness sicher nur schwer vorstellen.

Besonders lobend hervorheben möchte ich die zwei Hauptdarsteller: Jamie Bell und Channing Tatum. Beide bilden ein hervorragendes Gespann und liefern eine außergewöhnliche schauspielerische Leistung ab, eine Freude, den beiden zuzuschauen. Dazu kommen wunderschöne, stimmungsvolle in Ungarn und Schottland gedrehte Landschaftsaufnahmen sowie eine sehr gute und perfekt die Atmosphäre des Films unterstreichende Musik.

Leider merkt man an einigen unterbrochenen Handlungssträngen, das der Film offensichtlich geschnitten wurde - warum auch immer. Hier kommt sicher irgendwann ein "Directors Cut" nach. Das und der etwas zu schwache Schluß im Senat führt zu einem Punkt Abzug. Ansonsten: Klare Empfehlung für Freunde des Sandalenkinos. 114 Minuten angenehme Unterhaltung ist garantiert!
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70 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Im Jahre 140 nach Christus übernimmt der junge Zenturio Marcus Aquila das Kommando einer römischen Legion im britannischen Nirgendwo. Der Grund für diese nicht sehr naheliegende Karrierewahl: 20 Jahren zuvor wurde die 9. Legion in Britannien vernichtend von keltischen Stämmen geschlagen, die Standarte, Stolz der Legion und Zeichen für Roms Unbesiegbarkeit, ging dabei verloren. Zum Sündenbock wurde kein geringerer als Marcus' Vater, Befehlshaber der 9. Legion. Der junge Kommandant brennt darauf, die Ehre seiner Familie wieder herzustellen und den verschollenen Adler zurück zu erlangen. Zusammen mit dem jungen keltischen Sklaven Esca, der Marcus sein Leben verdankt, macht er sich auf eine schier aussichtslose, gefährliche Suche, jenseits der römischen Grenzen. Allerdings kommen ihm bald berechtigte Zweifel an der Aufrichtigkeit Escas, der Rom und seine Werte offen verabscheut und die Suche absichtlich zu behindern scheint.

Die erste Hälfte des Films ist wirklich stark. Karge Bilder führen durch die raue Landschaft Britanniens, ein ungemütliches aber durchaus passendes Set. In der Tat wunderschön gefilmt. Zwar gibt es keine aufwändigen Massenszenen zu bewundern, dafür lässt sich der Einsatz der römischen Angriffsformation Testudo bestaunen, was, neben den weniger ernst zu nehmenden Darstellungen in der Asterix-Reihe, kaum in dieser Qualität in Sandalenfilmen gezeigt wird. Die Figur des Marcus ist zudem sehr interessant angelegt. So ist der junge Oberbefehlshaber zwar mutig und aufrichtig (wie sich das für einen Helden eben gehört), er wird jedoch auch von Selbstzweifeln und der Angst befallen, ebenso wie sein Vater Schande über die Familie zu bringen, wenn er sich bei den ihm gestellten Aufgaben nicht bewähren kann. In der Wiederbeschaffung des Adlers sieht er die einzige Chance, sein Schicksal vor den Augen Roms und der Götter zu wenden. Mutig, denn um die Kompromisslosigkeit dieser Gralssuche zu veranschaulichen, schreckt der Regisseur auch nicht davor zurück, seinen Helden Grausamkeiten ausführen zu lassen, wie etwa der Tötung eines Kindes. Es mag aus heutiger Sicht etwas befremdlich wirken, wenn Marcus, stur und unbeirrbar, in scheinbar aussichtslosem Kampf um ein Stück Metall sein Leben aufs Spiel setzt. Fakt ist jedoch, dass der Verlust des Gesichtes und der Ehre für den Betroffenen und dessen gesamter Familie das gesellschaftliche und politische Aus im antiken Rom bedeuten konnte. So ist die Wiedererlangung der Standarte tatsächlich die einzige Möglichkeit für Marcus, den Namen seiner Familie reinzuwaschen. Ich denke, es ist wichtig, das zu akzeptieren, um an der Geschichte Gefallen zu finden. Leider ist Channing Tatum nicht mit übermäßigem schauspielerischem Talent gesegnet. Er ist bestimmt kein Totalausfall, allerdings kann er den inneren Kampf von Marcus nur schwer vermitteln, meistens blickt er einfach nur stoisch und irgendwie missmutig in die Ecke. Weit positiver fällt Jamie Bells undurchsichtiger Esca aus. Fast bis zum Schluss können Marcus und der Zuschauer gleichermaßen sich seiner nicht sicher sein. Donald Sutherland macht seine Sache als Marcus' Onkel gewohnt gut, wenn er auch etwas zu unverhofft in der Geschichte auftaucht ("Hallöchen, ich bin dein Onkel, von dem du noch nie etwas gehört hast, zufällig wohne ich auch in Britannien ..."). Was ich weiters als angenehm empfand: das Fehlen einer Liebesgeschichte. Die Geschichte ist nun einmal in einer absoluten Männerwelt angesiedelt und ich sehe es überaus positiv, dass der Regisseur sich nicht in überflüssigem Liebesgeplänkel verzettelt, sondern während des ganzen Films ganz nah an den beiden Hauptdarstellern und ihrer Beziehung zueinander bleibt.

2 Sterne Abzug, weil der Film im letzten Drittel leider eindeutig kippt. Neben einigen Ungereimtheiten (ein keltischer Stamm, der Marcus Tag und Nacht über Meilen hinweg jagt, und das zu Fuß, hat noch genug Reserven um ein Kind aus der eigenen Sippe mitzuschleifen und es vor seinen Augen zu töten...der Sinn dieser Szene ist vollkommen an mir vorübergezogen ...) ist an dem ambivalenten Gesamteindruck vor allem das Finale schuld, das derart pathetisch und unglaubwürdig gestaltet wurde, dass ich nur entsetzt den Kopf schütteln konnte. War der Film bis dahin eher nüchtern und dezent, vor allem was die Moralkeule angeht, schlägt sie in der finalen Konfrontation mit voller Wucht zu und man erinnert sich: stimmt, das ist ja ein Hollywoodfilm, mpf.

Empfehlen kann ich "Der Adler der neunten Legion" dennoch, wegen seiner visuellen Wucht, seiner Geradlinigkeit und seinen interessanten Figuren. Wer ein Fable für Sandalenfilmchen hat, kann getrost zugreifen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Blu-ray
Die Bewertung soll 3,5 Sterne darstellen; drei sind zuwenig.

Die Handlung spielt ungefähr 20 Jahre nach dem Verschwinden der 9. Legion in den nebliegn Highlands von Schottland. Der recht drastische "Centurion" zeigt eine kampfbetonte Variante, wie der Ablauf der Vernichtung der 9. Legion gewesen sein könnte, was auch recht plausibel erscheint. Aus politischen Gründen wird das Verschwinden mystisch übertünscht und zieht den Bau des Hadrianswalls nach sich, weil Rom auf keinen Fall ein zweites Germanien wollte. Wie gross der Respekt vor den "Barbaren" ist, zeigt sich im Unwillen der Legionäre irgendetwas außerhalb der Forts zu tun, was durch hochmütige Grobheit verdeckt wird.

Nur kurz sei hier auf die Geschichten von Ambrose Bierce und Robert E. Howard zum Verbleib der Neunten hingewiesen.

Dieser Film basiert auf einem Jugendbuch und dies ist ihm trotz einiger "Updates" in den Kampfhandlungen auch anzumerken, da er sich doch deutlich vom düsteren Centurion mit Michael Fassbender unterscheidet. Die Charaktere sind noch jung und haben trotzdem schon durch den Machtanspruch römischer Politik einiges erleben und erleiden müssen.

Marcus Aquila(Ch. Tatum) ist besessen von der Idee, die Ehre seines Vaters und seiner Familie wieder herzustellen, da ersterer vermeintlich Schuld am Verlust des Adlers der neunten Legion war, was den auf dem Höhepunkt ihrer Macht befindlichen Römern als grosse Schande gilt. Aquilas bis zum Starrsinn übertriebener Mut wird ihm fast zum Verhängnis und aufgrund einer Kriegsverletzung wird er zum Versehrten und aus der Armee entlassen und in die Obhut seines Onkels (D. Sutherland) gegeben.

Der Brigant Esca (J.Bell) ist der letzte Überlebende seines Clans, der von den Römern vernichtet wurde und sucht als Sklave den Tod in der Arena, um seiner Familie zu folgen. Aquila rettet ihm das Leben und darauf kauft sein Onkel Esca und schenkt ihm diesen. Dadurch verweben sich die Schicksale der beiden Hauptcharaktere und schließlich machen sie sich in den Highlands auf der Suche nach dem verschollenen Adler, jeder der Beiden auch auf der Suche nach sich selbst, wobei sie abermals Lektionen lernen müssen, die sie nicht erwartet haben.

So könnte diese Geschichte auch in jeder anderen Epoche, sehr wahrscheinlich auch im Western spielen, insbesondere weil der blutrünstige Clan der Seehunde tatsächlich aus Michael Manns "Der letzte Mohikaner" entlaufen sein könnte. Dazu wirken die Lernprozesse der beiden Hauptcharaktere etwas zu plötzlich und aufgesetzt, was aber tatsächlich an der endgültigen Schnittfassung liegen könnte, die zu deutlichen Kürzungen führte (kann man den paar "deleted scenes" aus den Extras nicht entnehmen). Leider stimmt auch die Chemie der beiden Hauptdarsteller nicht ganz mit dem Zusammenraufen der Charaktere überein, der "Buddy-Effekt" fehlt. Das alternative Ende zeigt, wie sich die Beziehung hätte entwickeln können.

Letztendlich sind dies aber eher kleinere dramaturgische Schwächen, die das Vergnügen nicht zwingend trüben müssen. Schließlich kann nicht jeder Film ein Meilenstein der Filmgeschichte sein und unterhaltsame zwei Stunden sind hier auf jeden Fall gewährleistet.
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Der Adler der neunten Legion
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