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Adler und Engel: Roman Taschenbuch – 1. April 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 448 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (1. April 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442729262
  • ISBN-13: 978-3442729265
  • Größe und/oder Gewicht: 11,8 x 3,3 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (68 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 17.570 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Juli Zeh wurde am 30. Juni 1974 in Bonn geboren, studierte in Passau und Leipzig Rechtswissenschaften, um von 1996 bis 2000 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig auch eine künstlerische Richtung einzuschlagen. Mit dem juristischen Aufbaustudiengang "Recht der Europäischen Integration" und dem Rechtsreferendariat von 2001 bis 2003 hielt sie aber der Jurisprudenz die Treue und begann Literarisches und Juristisches - insbesondere Völkerrechtliches und Themen der inneren Sicherheit - miteinander zu verknüpfen. Juli Zeh war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes. Sie hat zahlreiche Preise für ihre Bücher und Essays erhalten. Ihr besonderes Interesse gilt Osteuropa.

Produktbeschreibungen

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"Fear & loathing in L.E." oder "Die Ballade von Max und Jessie"
"Ich kokse auf dem Rücken liegend, schaufele es mir mit dem abgelutschten Eisstiel in die Nasenlöcher. Die Sterne sind blau."
Nein, das ist nicht eben das, was sich Normalsterbliche unter dem Alltag eines jungen Karrierejuristen vorstellen. Eigentlich gilt Max, der lieber Cooper heißen würde, als gewiefter Spezialist für Völkerrecht: "Mäx the mäximal". Bis ihn die Katastrophe aus der wirklichen Welt katapultiert, zum Drogen-Zombie macht: Seine Freundin Jessie, engelsgleiche Kindfrau, Tochter eines millionenschweren Drogenkönigs, schießt sich, während sie mit Max telefoniert, in den Kopf. Ihre letzten Worte: "Ich glaube, die Tiger sind wieder da." Die Radiomoderatorin Clara, so gewieft wie zäh, eine Lara Croft mit DAT-Recorder, will die ganze Geschichte. In Rückblenden entfaltet sich so das private Drama von Jessie und Max, das sich als Teil einer viel größeren, politischen Tragödie erweist: Jessie ist in internationale Drogengeschäfte verwickelt, mit denen große Teile des Krieges auf dem Balkan finanziert werden. Die "Tiger" sind die Killer des serbischen Milizenführers Arkan. Und auch Max muss erkennen, dass er als EU-Osterweiterungsexperte im Dienst des organisierten Verbrechens stand.

Politischer Kriminalroman, Liebesgeschichte, Roadmovie, Drogentrip -- und eine Parabel über das Auseinanderfallen von Recht und Gerechtigkeit: Ist das nicht ein bisschen viel für ein, wenn auch 450 Seiten dickes, Buch? Kann das gut gehen? Es geht hervorragend, weil die Autorin, bei aller Stimmigkeit im Detail, keinen "realistischen" Krimi abspult. Gekonnt jongliert sie stattdessen mit Versatzstücken aus Film noir, MTV-Clips und Pulp Fiction. Ihre Schauplätze, Wien und Leipzig, haben mit den realen Städten nicht allzu viel zu tun. Eine trashige Kulisse, fast leere Wohnungen, in denen das Kokain im Eisschrank und ein Haufen Zaster unter der Bodendielung liegt. Juli Zehs Sprache ist kraftvoll, wütend, zuweilen drastisch und mit Hang zum Morbiden, zeugt von großer poetischer Kraft. Erstaunlich auch, wie souverän die Motive und die mitunter verwirrenden Handlungsfäden am Ende zusammengeführt werden -- das Buch liest sich spannend bis zur letzten Seite.

"Der Himmel über uns ist blassgrau und von hinten beleuchtet wie ein leerer Computermonitor", schreibt Juli Zeh. "Falls es einen Gott gibt, sitzt er dahinter und programmiert den zweiten August neunundneunzig." Falls Gott sich langweilen und der Bestsellerliste des Spiegel nicht über den Weg trauen sollte, empfehle ich ihm dringend die Lektüre von Adler und Engel. Ein traumwandlerisch sicher hingelegter Roman, exakt zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Die Kollegen von der Pop-Fraktion werden sich warm anziehen müssen. --Niklas Feldtkamp -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Die junge Autorin Juli Zeh verblüfft mit ihrem rasanten Romandebüt ‚Adler und Engel'". (DER SPIEGEL)

"Ein schlagfertiges, ruppiges, intelligentes Buch." (Die Zeit)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Uehling am 21. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Der Anfang dieses Romans hat mir richtiggehend den Stuhl unterm Hintern weggetreten: Was für eine Begabung! Die Beschreibung eines Mitt-Dreißigers in der größten Krise seines Lebens ist nicht nur sprachlich mit einer Fantasie beschrieben, bei der mir die Spucke wegbleibt, sondern auch formal von gespenstisch sicherem Timing und schließlich von geradezu körperlich angreifender Intensität. Und es ist schließlich auch dieser ganz eigene Tonfall, seine kühnen, fast immer ins Schwarze treffenden Metaphern, die mich an dieses Buch gefesselt haben. So wenig der Einfallsreichtum von Juli Zeh auch auf der gesamten Strecke nachlässt, so hatte ich allerdings doch, vor allem nach einer dreitägigen Lektürepause, zuletzt den Eindruck, dass die unablässige Düsternis den Antrieb der Erzählung hemmt. So kunstvoll die Krimihandlung auch in die Rückblenden und Auftritte seltsamer Figuren aus der Vergangenheit eingeflochten ist, so wenig vermochte sie mich in dieser Form von Schnitzeljagd zu interessieren. Das wut-, trauer und koksgezeugte Nervenreißen des Ich-Erzählers, dessen Protokoll der Roman ist, führt immer mehr zum Rückzug und dem Ausleben pervers-morbider Fantasien, die aber der Geschichte kaum mehr etwas hinzufügen, was man nicht schon geahnt hätte. Auf diese Weise ist das Buch stilistisch sehr einheitlich geraten - was hier alles andere heißt als glatt: hier bebt und knallt es, wie in wenigen anderen Romanen - aber auch von einer Monumentalität, die Zwischentöne ein wenig an den Rand drängt. Wer jedoch eine junge Autorin von grandioser sprachlicher Begabung und furchteinflößender Intelligenz kennen lernen will, dem ist dieses beeindruckende Buch rückhaltlos zu empfehlen, ja: aufzudrängen!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von 1992.g. am 28. November 2009
Format: Broschiert
um es vorweg zu sagen: ich bin ein großer juli zeh-fan, und habe bereits schilf und spieltrieb gelesen. alder und engel habe ich gerade beendet, und ich muss sagen, dass ich relativ enttäuscht bin. die sprache ist schön zu lesen, wenn doch zuweilen etwas sehr anstrengend (anders als bei den anderen werken), und die komposition allgemein ist auch angenehm dicht, sodass es schon reizvoll ist, die seite umzudrehen. allerdings muss gesagt werden, dass die handlung einfach zu weit hergeholt ist. einfach absurd. und dazu noch die ganzen psychotischen protagonisten, die alle drogen nehmen (als wäre das immer so!). um ehrlich zu sein, hat mir die handlung das gesamte werk vermiest. ich fand es an manchen stellen richtig schlecht, sodass ich dachte, ich würde es niemals im leben zu ende lesen. da ich jedoch viel sympathie für zeh hege, konnte ich mich schließlich doch noch dazu durchringen, "adler und engel" zu beenden. ob ich es bereue? ich weiß noch nicht. ob das buch eine bereicherung für mein leben war? nein, garantiert nicht.
für juli zeh anfänger auf keinen fall zu empfehlen - lest lieber "spieltrieb"!
daher leider nur drei sterne von mir. man hätte garantiert mehr aus dem buch machen können.
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74 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "amavita" am 21. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Aufgrund sehr guter Kritiken wurde mir dieser Buchtitel sehr
schmackhaft gemacht, jedoch ist mein Fazit: eher enttäuschend!Juli Zeh reiht sich unscheinbar ein, in die Reihe der sogenannten "neuen Generation von Schreibtalenten". Ihr Stil ist deutlich und zeitgeistig. Bewusste Härte, " wie man eben heute so schreiben muss, um Preise zu gewinnen und weiterzukommen". Ihre Figuren sind modisch angepasst, weil vulgär und traumatisiert. Jedoch kann man sich mit ihnen nicht anfreunden,
zu platt werden die Charaktere gezeichnet, zu wenig wird von der Oberfläche weg, hinein in die Materie eingetaucht
Judith Hermann, Karen Duve, Julia Francke und jetzt eben auch
Juli Zeh. Alle haben eines gemeinsam : Alle ergötzen sich an
Detailbeschreibungen. " Er hob die Hand, drehte sie nach links, dann wieder nach rechts, hob den Kopf, stellte das Bein ab. atmete ein, atmete aus, legte sich wieder schlafen....."
Zu viel Detailliebe, welche von zu wenig Handlung untermalt wird.
Ist das die neue deutsche Generation? Einfach traurig!
Das einzig erfrischende an Frau Zeh ist die vergleichsweise noch originelle Sprache. Dafür auch die 3 Sterne!
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G. Jörgensen am 18. September 2007
Format: Taschenbuch
"Adler und Engel", das ist eine krude Story, zusammengesetzt aus trashigen Versatzstücken: jede Menge Drogen (vorzugsweise Kokain), Mord und Totschlag, organisiertes Verbrechen und darin verstrickte skrupellose Juristen, Kriegsverbrechen auf dem Balkan, psychische Störungen aller Art, wohldosierte Ekeleffekte und verwahrloste, unbehagliche Schauplätze. Das Ganze in einer äußerst bilderreichen Sprache, übergossen mit einer Flut teils etwas gewollt erscheinender Metaphern.

Anfangs noch halbwegs greifbar, scheint die stark mit Rückblenden durchsetzte Handlung mehr und mehr in den Bereich des Irrealen, Halluzinatorischen abzugleiten. Immer schwerer nachzuvollziehen wirken die Handlungen der beteiligten Personen, die als Charaktere ohnehin eher unterbelichtet bleiben, mit Ausnahme der geistig verwirrten Jessie, vielleicht der interessantesten Figur des Buchs und sicherlich der titelgebende Engel". Am Ende bleibt ein Gefühl umfassender Düsternis und Hoffnungslosigkeit zurück - und leider auch die Frage nach einem darüber hinaus gehenden Sinn des Ganzen.

Juli Zeh kann schreiben, das ist keine Frage (auch wenn ihre Sprache Geschmackssache bleibt), ihr gelingt es durchaus, Spannung aufzubauen und den Leser in die drogengeschwängerte Welt des Ex-Erfolgsjuristen Max hineinzuziehen. Immer wieder schafft sie athmosphärisch starke Bilder existentieller Verlorenheit in einem kaum noch durchschaubaren, brutalen Universum. Und vielleicht ist es diese angesichts der Weltlage zeitgemäß wirkende Stimmung, die erfolgreich darüber hinwegtäuscht, wie konstruiert und kalkuliert vieles an dieser Geschichte bei Licht betrachtet doch wirkt.
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