Karl Jenkins bleibt sich selbst treu und liefert seinen Fans das, was sie erwarten - nicht mehr und nicht weniger. Harmonien, die man schon von den ersten drei Alben kennt, die wunderbare Stimme von Miriam Stockley in vielfacher Ausführung, eine Sprache, die es nicht gibt und als kleines Extra diesmal einen keltischen Einschlag, der aber dem Gesamteindruck sehr gut tut. Es gibt keine überwältigenden Ohrwürmer, die sich beim ersten Hören bereits festsetzen, aber auch keine Schwachpunkte, die einem den Genuss verleiden. Ja, man kann sich die CD durchaus sogar mehrere Male anhören und wird immer wieder etwas Neues entdecken. Am besten hat mir Track 8 gefallen, der verwendete 7/4-Takt ist sehr eigenwillig betont. Leider hat Jenkins auch ein wenig "Recycling" betrieben, denn drei Titel sind nicht neu, wohl aber auch nur den wirklich treuen Fans bekannt.