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Adiós Hemingway
 
 
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Adiós Hemingway [Broschiert]

Leonardo Padura , Hans-Joachim Hartstein
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Unionsverlag; Auflage: 2., Aufl. (1. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3293204090
  • ISBN-13: 978-3293204096
  • Originaltitel: Adios Hemmingway
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,4 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.134 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Leonardo Padura
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Produktbeschreibungen

kulturnews.de

Auf Kuba wird er genauso glühend verehrt wie gehasst. Junge Kubaner machen sich darüber lustig, dass in Havanna sogar die Stufen, auf die er gekotzt hat, zum Heiligtum erklärt werden. So deutlich wie Hemingway spiegelt niemand das gespaltene Verhältnis der Karibikbewohner zu Amerika wieder. Und genau darum rankt sich der Krimi des bekannten kubanischen Autors. Auf der Finca Hemingways werden ein paar alte Knochen gefunden. Sollte der "alte Mann vom Meer" etwa ein Mörder sein? Ermittler Mario Conde, selbst Fan, schwankt - zwischen dem Wunsch, das Verbrechen aufzuklären und dem, sein Idol auf keinen Fall zu stürzen. Padura lässt Mythos und Tatsachen ineinander fließen, verschmilzt Legende mit Wirklichkeit und changiert so geschickt zwischen seinen beiden Helden Conde und Hemingway, so dass sie oft wie eine einzige Person erschienen. Und am Ende sehen wir genau das, was wir sehen wollen, Aber ist das nicht immer so bei Helden? (bl) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Paduras ganz persönliche Hommage an einen entzauberten Mythos." (Neue Zürcher Zeitung)

"Im Zug von Mario Condes Ermittlungen bewegen wir uns durch ein faszinierendes Kuba voller Widersprüche, das auch aufmerksame Touristen in Kuba so nicht zu sehen bekommen." (Stuttgarter Zeitung)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
wie immer sehr gelungen 7. September 2007
Von mexx007
Format:Gebundene Ausgabe
Auf Hemingways alter Finca wird eine 40 Jahre alte Leiche gefunden. Mario Conde, mittlerweile aus dem Polizeidienst ausgetreten übernimmt diesen Fall, da es ihm ein persönliches Anliegen ist den Fall zu lösen, während seiner Recherchen trifft er nicht nur alte weggefährten Hemingways sondern taucht ein in die Welt Hemingways. Das Buch spielt nicht nur in der heutigen Zeit sondern beschreibt auch was vor 40 Jahren wirklich passiert ist. Für alle Padura Fans sicherlich ein Muss, die Geschichte ist wirklich gelungen und fesselt, aufgrund der Rückblenden in die 50 bzw 60 Jahre kommen mir allerdings Mario Condes Privatleben, seine alltäglichen Probleme, seine Freundschaften und die Beschreibungen des tägl. Lebens auf Cuba ein wenig zu kurz ( in den vorherigen Büchern wurde dieses immer sehr genau beschrieben) trotzdem ein sehr gutes Buch und ich hoffe wirklich sehr das Leonardo Padura nochmal zur Feder greift, es kann einfach noch nicht der letzte Mario Conde Roman gewesen sein!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einstieg oder Abschluss 26. Juni 2007
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Nach dem Abschluss seines Havanna-Quartetts um Tentiente Mario Conde, hatte diese Romanfigur ihr Amt als Polizist niedergelegt um sich ganz der Schriftstellerei zu widmen. Doch zur Erfüllung eines Reihenauftrages von Paduras brasilianischem Verleger tritt El Conde in diesem Roman nochmals auf um die Obsessionen und die Hassliebe seines Schöpfers auf Hemingway zu reflektieren.

Auf dem Grundstück der Finca Vigía findet sich die Leiche eines Unbekannten, die dort schon seit etwa 40 Jahren zu liegen scheint. Da die Polizei sich Sorgen darum macht, wie sich dieser Fund auf den Tourismus Kubas in Verbindung mit Hemingway auswirken könnte  und auf das Ansehen der Inselrepublik allgemein  bittet ein ehemaliger Kollege El Conde, sich der Sache anzunehmen. Diskret natürlich.

Und so beginnt El Condes Wiedereinstieg in das Leben eines Mannes, den er lange bewunderte, bis er so viel über ihn gelernt hatte, dass er eher begann ihn zu verachten. Nun, mit dem inoffiziellen Auftrag der Polizei, beginnt er ernsthaft in Hemingways Leben einzutauchen und trifft die wenigen Überlebenden, die mit dem Alten Mann direkt zu tun gehabt hatten und erfährt so Vieles, das ihm neu ist. Und nähert sich der Person Hemingways immer mehr an.

Diese Annäherung wird auch durch die Zeitstruktur des Romans stark unterstützt, durch die Reminiszenzen aus Hemingways Leben und die Ermittlungen El Condes immer wieder miteinander verschmelzen und auch die beiden Figuren einander immer ähnlicher werden. Antworten gibt dieses Buch dabei nicht, wohl aber Fragen, die sich jeder, der sich mit Hemingway beschäftigt, einmal stellen muss.

Seine eigenen Antworten gibt Padura zum Teil im Nachwort und in der Vorbemerkung dieses Romans und diese sind interessant um von ihnen aus für sich selbst weiter zu denken. Denn Hemingway war immer umstritten, doch man sollte schon selbst etwas finden, was einen an ihm stört.

Wie immer ist Paduras Sprache sehr maskulin-lyrisch, was gelegentlich in Machohafte abdriftet, aber die Bildhaftigkeit der Sprache ist kraftvoll und originell, so dass man ihr ihren Sexismus gerne verzeiht. Sicherlich ein passender Roman als Reihenabschluss oder start.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ewald Judt HALL OF FAME REZENSENT TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Der in Havanna 1955 geborene und auch heute noch in Havanna lebende Schriftsteller Leonardo Padura ist vor allem durch sein "Havanna-Quartett" mit "Ein perfektes Leben - Das Havanna-Quartett ,Winter`", "Handel der Gefühle - Das Havanna-Quartett ,Frühling`", "Labyrinth der Masken - Das Havanna-Quartett ,Sommer`" und "Das Meer der Illusionen - Das Havanna-Quartett ,Herbst`" bekannt. Nach Abschluß des Quartetts - 1989 - reichte die Hauptfigur, der Teniente Mario Conde, seinen Abschied ein und beschloss Schriftsteller zu werden. Einige Zeit später wurde Leonardo Padura ersucht, einen Erzählung für die Serie "Literatur oder Tod" zu schreiben, bei der jeweils ein Schriftsteller im Mittelpunkt stehen sollte. Diesem Wunsch kam Padura nach, indem er mit "Adiós Hemingway" einen Roman schrieb, der von einem Schriftsteller handelt, der mit Kuba eng verbunden war und zu dem Padura mit einer heftigen Hassliebe verbunden war - Ernest Hemingway. Und als Hauptfigur kommt - neben dem 1961 verstorbenen Nobelpreisträger - nochmals Mario Conde zum Einsatz - als Schriftsteller Mitarbeiter in einem Antiquariat, wenn er gerade nicht schreibt. In der Bar "Terreon" trifft Conde 40 Jahre nach dem Tod Hemingways Manuel Palacio, seinen ehemaligen Kollegen und Nachfolger als Teniente. Dieser hat ein Problem, dem Conde auf den Grund gehen soll, da er Hemingway einmal gesehen und dieser ihm zugewinkt haben soll. Auf der Finca Vigia, dem ehemaligen Wohnsitz von Ernest Hemingway, das nunmehr ein Museum ist, wurde von einem Sturm ein Mangobaum gefällt, in dessen Baumwurzeln sich die Knochen eines ca. 60jährigen weißen Mannes befanden, der zwischen 1957 und 1960 von zwei Kugeln getötet wurde. Dazu wurde noch ein altes FBI-Abzeichen gefunden. Conde soll nun im Auftrag der Polizei herausfinden, was damals passierte. Warum? Manuel Palacio dazu: "Meinst du, ich hätte noch Zeit, mich mit Hemingways Leben zu beschäftigen, um herauszufinden, ob er den Mann umgebracht hat oder nicht?" Und so beginnt Mario Conde zu ermitteln und klärt einen ganz kalten Fall auf 180 Seiten Stück für Stück. Insgesamt ein interessanter, nicht allzu langer Roman über Hemingway und sein Leben in Kuba. Als Tool dazu dient der Tote in der Hemingway-Finca. "Adiós Hemingway" ist ein geglückter Roman für alle, die sich Hemingway und Kuba interessieren.
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