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Addicts: Black Meddle II
 
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Addicts: Black Meddle II

7. Juni 2010 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 7. Juni 2010
  • Label: Candlelight Records
  • Copyright: 2010 Candlelight Records
  • Gesamtlänge: 48:01
  • Genres:
  • ASIN: B003JK37SU
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 11.671 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von TNT on 2. Oktober 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nachdem alle Welt so euphorisch auf NACHTMYSTIUM abfährt, musste ich mir das Teil ja auch mal anhören und kann ehrlich gesagt die Begeisterung dafür nur begrenzt nachvollziehen.

Die Mischung aus Black Metal, (Post)Rock, Dark Wave und Düster-Rock klingt ja zugegebenermaßen ziemlich interessant, so als würden alte MY DYING BRIDE zusammen mit PORCUPINE TREE zocken, aber ehrlich gesagt ist mir das Ganze etwas zu monoton und zudem ziemlich dumpf produziert.

Die Black Metal-Einflüsse finden sich nur in ein paar Songs (High on Hate, Blood Trance Fusion) und dem krächzenden Knarzgesang wieder. Der Rest plätschert doch einigermaßen an mir vorbei. Alles ziemlich langsam, sehr düster, sehr "wave"-ig und leider halt auch sehr eintönig. Einzig der eine oder andere Gitarrenpart sticht heraus und lässt mal aufhorchen, das war's dann aber auch schon. Richtig gut gefallen mir eigentlich nur "Nightfall", ein astreiner Wave-Rocker, und "Blood Trance Fusion", bei dem noch mal die Black Metal-Einflüsse erkennbar werden.

Vermutlich muss man sich vieeel, vieeeel Zeit nehmen, um die Platte irgendwann mal gut zu finden, und es hilft denke ich auch, wenn man auf etwas obskure Truppen wie WOLVES IN THE THRONE ROOM oder NEGURA BUNGET steht.

Fazit: Im Ansatz ganz interessant, aber eher was für Underground-Spezialisten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mario Karl TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER on 21. Juni 2010
Format: Audio CD
Black Meddle - na dieser Titel klingt doch schon nach einer Kombination aus norwegischem Misanthropensound und Pink Floyd. Und in diese Richtung geht das ganze Spektakel auch irgendwie. Bereits mit dem Vorgänger Assassins: Black Meddle Part I haben Nachtmystium eindringlich bewiesen, dass man in den USA wesentlich offener mit dem Thema Black Metal umgeht und sich nicht unbedingt ständig um Genrekonventionen schert. Trve sein um des trve seins willen? Ihr könnt uns mal!

Auf Addicts: Black Meddle Pt. II geht man noch ein Stückchen weiter als vor zwei Jahren. Die Vorliebe Black Judds & Co. für Postrock und alten Industrial kommt hier etwas mehr zu tragen. Man schreckt in diesem Rahmen auch nicht von der einen oder anderen New Wave-Anleihe zurück, wie zum Beispiel beim bereits von MySpace bekannten und faszinierend-coolen, sowie höllisch groovenden "No funeral". Dabei startet das Album mit "High on hate" noch recht genretypisch rasant und mit keifenden Vocals. Aber bereits das relativ rockige Gitarrensolo und die fast schon hymnischen Chöre am Ende weisen den Weg. Das folgende "Nightfall" kommt mit einem starken Classic Rock-Touch um die Ecke und auch "Addicts" und "Ruined life continuum" gehen in diese Richtung.

Aber nicht nur lässigen Düstersound gibt es hier. Wie bereits erwähnt, kommt auch die dunkle und dramatische Seite Nachtmystiums voll zum Tragen. "Them fires" reißt mit seinem fast sehnsüchtigen Refrain unglaublich mit. "The end is eternal" ist die richtige Kombination aus abstoßender Kälte und floydscher Psychedelik. Und mit dem abschließenden "Every last drop" schießt die Band endgültig den Vogel ab.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von norfrosk on 14. Juni 2010
Format: Audio CD
welch ein großartiges ' na, was isses denn eigentlich?, hm, rock-album!
hätten muse einen black metal-background, würden sie vielleicht so oder so ähnlich klingen.
zugegeben, mich als helnorsk... usw., svartmetaller hat's schon einige durchläufe und diverse blicke über'n (platten-)tellerrand gekostet, ja, das album war sogar schon wieder abbestellt, nachdem ich die mp3s geladen hatte, dann wieder geordert, als ich merkte, daß ich es eigentlich immer wieder hören will und einfach in meiner sammlung haben muß!

es ist von einer geradezu fatalen anziehungskraft, und es sind seine melodien, die diese ausmachen: mal zunächst gewöhnungsbedürftig, dann in harmonischer mehrstimmigkeit aufgelöst, mal mächtige, rhythmisch pulsierende keyboard-riffs (!), die seinen stärksten songs ihre latente tanzbarkeit bescheren, mal fast stillstehende, etwas an wolves in the throne room erinnernde, epische klangflächen von melancholischer schönheit.
das alles vom schlagzeug geschickt rhythmisch pointiert, sodaß zumindest beim aufmerksamen zuhören zu keinem zeitpunkt langeweile aufkommen mag.

wer audrey horne's 'le fol' mochte und auch mit dem vorgänger 'assassins ' black meddle pt.I' was anfangen konnte und selbst als blackmetaller perfekt in songwriting und produktion integrierte elektronik nicht scheut, dem sei dieses werk empfohlen. aber seid gewarnt, der detailreichtum und die wahre tiefe dieses albums erschließt sich erst nach mehrmaligem aufmerksamen hören! dann ' und erst dann ' urteilt selbst!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von WillyR on 17. Oktober 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Wer erwartet hatte, dass Nachtmystium mit ihrem fünften Studioalbum "Addicts - Black Meddle Pt. 2" genau da weiter machen, wo sie auf "Assassins" aufgehört haben, wird enttäuscht sein. Schon lange kümmern sich die amerikanischen Schwarzmetaller nicht um Genrekonventionen, und so enthält das Album deutlich mehr elektronische Musik als sein Vorgänger, was dazu führt, dass klassischer Black Metal zugunsten von progessiven, psychedelischen, post-punk und industrial Elementen zurücktritt. Dies geschieht jedoch so wohldosiert, dass es nicht aufgesetzt oder zwanghaft wirkt, sondern originell.

Zwischen schwelgerisch pulsierenden Riffs und ausdrucksstarkem Schreigesang, der das am stärksten im Black Metal verwurzelte Stilmittel ist, gibt es zahlreiche verspielte Details zu entdecken.

Nach dem kurzen, aber stimmungsvollen, industrialartigen Intro "Cry For Help", in dem eine düsteren Stimme den Satz "nothing hurts more than being born" hervorpresst, startet die Band in die recht traditionelle Black-Metal-Hymne "High On Hate", die noch am ehesten an "Assassins" anknüpft. Das sich anschließende "Nightfall" klingt hingegen deutlich mehr nach eingängigem Hardrock, während der folgende Industrial-Song "No Funeral" von einem hypnotisch wirkenden, kreisenden Keyboardriff und pulsierendem Rhytmus vorangetrieben wird und auch auf dem Dancefloor seine Wirkung entfalten könnte. "Then Fires" ist dann wieder weniger verspielt und bietet dann doch wieder atmosphärischen Black Metal, nur um vom fast schon poppigen Titeltrack "Addicts" abgelöst zu werden, das seinen Reiz aus dem Kontrast zwischen den guttural gesungenen Strophen und dem verfremdeten Klargesang im Refrain bezieht.
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