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Adaption
 
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Adaption

Nicolas Cage , Meryl Streep , Spike Jonze    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Adaption ist ein brillantes, wendungsreiches Werk von Drehbuchautor Charlie Kaufman und Regisseur Spike Jonze, dem Team, das uns auch Being John Malkovich bescherte. Nicolas Cage ist wieder in Topform in der komischen, traurigen und raffinierten Rolle des Charlie Kaufman (ja, Sie haben richtig gelesen), eines sich selbst verachtenden Drehbuchautors, der beauftragt wurde, das Buch The Orchid Thief von Susan Orlean für ein Drehbuch zu adaptieren.

Frustriert und zugleich vernarrt in Orleans elegant geschriebenes, aber dennoch inhaltsloses Buch (das im Grunde nichts weiter als eine Betrachtung über Blumen ist), beginnt Kaufman ein Drehbuch über sich selbst zu schreiben, der wiederum versucht, ein Drehbuch zu The Orchid Thief zu schreiben. Währenddessen wird er ständig von seinem Zwillingsbruder Donald genervt (natürlich ebenfalls von Cage gespielt), der fröhlich an einem Drehbuch zu genau der Art von Schema-F-Actionfilm arbeitet, die Kaufman so abstoßend findet.

Adaption erweist sich als der künstlerisch ehrgeizigste, im höchsten Maße zynischste und am wenigsten kategorisierbare Streifen, der je aus der Filmfabrik Hollywood gekommen ist. In weiteren Rollen zu bewundern: Meryl Streep (Susan Orlean), Chris Cooper, Tilda Swinton und Brian Cox. --Bret Fetzer

Kurzbeschreibung

"Der Drehbuchautor Charlie Kaufman wird von Selbstzweifeln geplagt. Als er den Auftrag annimmt, den auf Tatsachen basierenden Roman "Der Orchideendieb" zu daptieren, ist er echt überfordert - und kommt auch mit der Roman-Autorin Susan Orlean nicht klar. Zu allem Übel nistet sich auch noch sein Zwillingsbruder Donald bei ihm zu Hause ein. Begeistert versucht Donald, seinem Bruder nachzueifern und schüttelt mal eben ein Skript über einen Serienkiller mit multipler Persönlichkeit aus dem Ärmel. Zudem hat sein Bruder auch noch regelmäßig Sex, während Charlie nicht einmal ein erstes Date gelingt. Eines Tages jedoch hat Charlie eine folgenreiche Inspiration. Er bricht die goldene Regel: Er wird sein eigenes Dilemma als Rahmenhandlung in das Drehbuch einbauen! Damit setzt Charlie unbeabsichtigt eine Kettenreaktion von Ereignissen in Gang, die das Leben aller Beiteiligten auf verrückt-verwirrende Weise miteinander verknotet."

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Transparenter Ton und eine überzeugende Optik bei minimaler Extra-Versorgung (nur der Trailer und Cast & Crew-Infos). Spike Jonze' Film ist wie schon sein "Being John Malkovich" eine intellektuelle Extravaganz. Er spielt mit dem Nebeneinander von filmischer Fiktion und Realität, lässt etwa in einem Drehbuchseminar den Dozenten sagen, dass eine Erzählstimme im Film eine Sünde sei, während Sekunden später die Erzählstimme im Film fortfährt. Eine autoreflexive Abhandlung über Hollywood-Mechanismen, über Leidenschaft und Krativität - ein ironisches Kunstwerk. Absolut sehenswert.

Bild: Ein leichtes, feinkörniges Grieseln ist nicht zu übersehen, kann der ansonsten stabilen und gut kontrastierten Optik wenig anhaben. Die Schärfe erreicht eine hohe Tiefe und ist allen Kamerabewegungen gewachsen (00.26.00 Fahrt mit sprechenden Personen). Strahlend weiße Orchideen vor schwarzem Hintergrund führen nicht zu den gerinsten Nachziehern (00.26.22).

Ton: Ein differenziertes, transparentes Klangbild mit sehr guter Direktionalität. Die Kulisse kommt sehr vital und lebensecht herüber (00.57.30, in einem Van), die Musik ist glasklar gemischt und wirkt besonders in ihren perkussiven Elementen sehr weiträumig (00.03.40, Triangel etc.). Nur zuweilen sind die deutschen Stimmen zu satt gemischt und nicht der Umgebung angepaßt, etwa in der Wohnungs-Szene bei 00.10.58. --movieman.de

VideoMarkt

Drehbuchautor Charlie Kaufman hat den Auftrag erhalten, Susan Orleans Bestseller "The Orchid Thief" für die Leinwand zu adaptieren. Das Buch erzählt die wahre Geschichte des Orchideen-Züchters John Laroche. Während der depressive Charlie an dieser Aufgabe, seinem Leben und vor allem an seinem dank kommerzieller Stoffe wesentlich erfolgreicheren Zwillingsbruder zu verzweifeln beginnt, schreibt er sich kurzerhand selbst ins Zentrum des Dramas. Und damit löst er eine Verkettung von aberwitzigen Ereignissen aus.

Video.de

Nach ihrer ultraschrägen Gemeinschaftsproduktion "Being John Malkovich" setzen Autor Charlie Kaufman und Regisseur Spike Jonze noch einen drauf. Ihre irrwitzige Hollywood-Satire strotzt vor originellen Einfällen, verschachtelten Erzählstrukturen und genialen Darstellerleistungen von Nicolas Cage in der Doppelrolle über Meryl Streep (Golden-Globe-Siegerin 2003) bis hin zu Chris Cooper (Oscar für beste Nebenrolle). Wer sich auf dieses intelligente, komplizierte, aber stets unterhaltsame Vexierspiel einlässt, wird begeistert sein.

Blickpunkt: Film

Schräg, schräger - Charlie Kaufman. Der Autor von 'Being John Malkovich' und 'Human Nature' übertrifft sich selbst in jeder Hinsicht mit seiner zweiten Zusammenarbeit mit Regisseur Spike Jonze. Vergnügt reflektiert er sein kompliziertes Dasein als Drehbuchautor in Hollywood, das die Grundlage für diese irrwitzige und schräge Geschichte lieferte, in der Nicolas Cage, Meryl Streep und Chris Cooper keinesfalls fehlen wollten und damit die haarsträubendste Satire, die Hollywood je gesehen hat, zu Jonzs und Kaufmans nicht nur bislang bester, sondern auch kommerziellster Arbeit machen könnten.

'Adaptation' beginnt nicht etwa dort, wo der Vorgänger 'Being John Malkovich' endet - sondern mittendrin, an dessen Set. Noch ein Außenstehender, der die Dreharbeiten schüchtern von der Seitenlinie beobachtet, wird sich Kaufman schon bald selbst in den Mittelpunkt seiner exzentrischen Adaption des nicht-fiktionalen Bestsellers 'The Orchid Thief' von Susan Orlean (Meryl Streep mit einer mitreißend uneitlen Leistung) schreiben, die nicht weniger clever und überraschend ist als 'Malkovich'. Und schon taucht der Zuschauer in das neurotische Innere von Charlie Kaufman, dessen größte Paranoia mit dem zwingenden Bedürfnis zusammenhängt, als guter Autor all das selbst erfahren zu müssen, was er ausdrücken will.
Mit unterhaltsamen Verweisen auf das komplizierte Dasein des screenwriting talents in Hollywood, unterzieht der Film den Schreibprozess einer humorvollen, analytischen Betrachtung. Der 'richtige' Kaufman erledigt dies, indem er sich auf der Leinwand in die Zwillingsbrüder Charlie und Donald teilt (letzterer ist tatsächlich rein fiktional, dennoch mit dem Credit des Koautors bedacht). Beide werden von einem großartigen Nicolas Cage - mit dünnem Haar und Bauchansatz und seiner besten Leistung seit Jahren - gespielt. Die Brüder verhalten sich ebenso zueinander wie der Roman zur Adaption. Beide sehen zwar absolut identisch aus, könnten dennoch nicht gegensätzlicher sein: Während Charlie verdrießlich, depressiv, introvertiert, asozial, ein übertriebener Reinheitsfanatiker in Bezug auf seine Arbeit ist und in Gegenwart schöner Frauen sofort in Schweiß ausbricht, ist Donald sachlich, ein Partyhengst, auf selbstzufriedene Weise oberflächlich, glücklich verliebt und richtet sich ganz pragmatisch danach, seine Arbeit so kommerziell wie möglich zu gestalten. Die Extreme entfalten sich besonders in dem Moment, in dem Donald in Charlies auffallend undekoriertes Hollywood-Domizil hereinbricht, um den Bruder mit seinen Ratschlägen und seinem vor Klischees strotzenden Drehbuch über einen Serienkiller mit multipler Persönlichkeit (!) in den Wahnsinn zu treiben.
Doch besteht kaum Veranlassung für Charlie, sich seinem kommerziellen Alter Ego überlegen zu fühlen, wo er selbst mit seiner eigenen Arbeit überhaupt nicht vorankommen will und an einer quälenden 'kreativen und emotionalen Verstopfung' leidet. Von einer 'Malkovich'-liebenden Studio-Executive (Tilda Swinton) ausgewählt, findet Charlie einfach keinen Zugang zu dem esoterischen Roman über Blumen. Sein sowieso pathetisches Dasein stürzt er schließlich in ein höchst bizarres Abenteuer, als er beschließt, dass der einzige Weg zur Überwindung seiner Schreibblockade darin liegt, sich - wie es auch Orlean getan hat - in den Mittelpunkt der Geschichte zu erfinden. So verknoten sich von nun an Kaufmans, Orleans und das Leben des Orchideen-Wilderers John Laroche (ein nicht nur wegen seiner fehlenden Reihe Vorderzähne herausragender Chris Cooper) auf ungeahnte und merkwürdigste Art und Weise, und die Erzählung veranstaltet haarsträubende und akrobatische Bocksprünge vorwärts wie rückwärts. Als sich auch noch Donald in Charlies Bewusstsein drängt, folgt sein Leben ganz genau den Hollywood-Konventionen, die er doch so verachtet, um schließlich auch noch in einem bizarren explosiven Action-Showdown zu enden.
Nicht weniger absurd mag die Tatsache erscheinen, dass der überlebende Kaufman auch in der Realität um die Adaption des vollkommen unverfilmbaren Bestsellers 'The Orchid Thief' gebeten wurde. Auf dieser Grundlage hat Kaufman einen unbefangenen und vergnügten Film geschrieben, der keinen weiteren Anspruch haben mag, als seinen eigenen Leidensprozess zu schildern. Wie bereits mit 'Being John Malkovich' bewiesen, versteht es Regisseur Spike Jonze glänzend, Kaufmans clevere Gedankensprünge ebenso und visuell bestechend umzusetzen. Jonze trotzt dem verwirrenden Skript und ist in der bewundernswerten Lage, dessen Schlüsselinformationen auf einleuchtende Art und Weise zu vermitteln und eine ganz erstaunliche und logische Selbstverständlichkeit für all die Absurditäten zu finden, die Wunderkind Kaufman dem Zuschauer auch mit diesem Buch nach Lust und Laune auftischt. cm.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

"Being Charlie Kaufman" - irrwitzige Satire von und über Drehbuchautor Charlie Kaufman und das Ergebnis seiner Bemühungen, einen unverfilmbaren Roman für die Leinwand zu adaptieren.

Kurzbeschreibung

Der Drehbuchautor Charlie Kaufman wird von Selbstzweifeln geplagt. Als er den Auftrag annimmt, den auf Tatsachen basierenden Roman "Der Orchideendieb" zu adaptieren, ist er echt überfordert - und kommt auch mit der Roman-Autorin Susan Orlean nicht klar. Zu allem Übel nistet sich auch noch sein Zwillingsbruder Donald bei ihm zu Hause ein. Begeistert versucht Donald, seinem Bruder nachzueifern und schüttelt mal eben ein Skript über einen Serienkiller mit multipler Persönlichkeit aus dem Ärmel. Zudem hat sein Bruder auch noch regelmäßig Sex, während Charlie nicht einmal ein erstes Date gelingt. Eines Tages jedoch hat Charlie eine folgenreiche Inspiration. Er bricht die goldene Regel: Er wird sein eigenes Dilemma als Rahmenhandlung in das Drehbuch einbauen! Damit setzt Charlie unbeabsichtigt eine Kettenreaktion von Ereignissen in Gang, die das Leben aller Beteiligten auf verrückt-verwirrende Weise miteinander verknotet.

Produktbeschreibungen

Der Drehbuchautor Charlie Kaufman (Nicolas Cage) wird von Selbstzweifeln geplagt. Als er den Auftrag annimmt, den auf Tatsachen basierenden Roman "Der Orchideendieb" zu adaptieren, ist er echt überfordert - und kommt auch mit der Roman-Autorin Susan Orlean (Meryl Streep) nicht klar. Zu allem Übel nistet sich auch noch sein Zwillingsbruder Donald (ebenfalls Nicolas Cage) bei ihm zu Hause ein. Begeistert versucht Donald, seinem Bruder nachzueifern und schüttelt mal eben ein Skript über einen Serienkiller mit multipler Persönlichkeit aus dem Ärmel.

Zudem hat sein Bruder auch noch regelmäßig Sex, während Charlie nicht einmal ein erstes Date gelingt. Eines Tages jedoch hat Charlie eine folgenreiche Inspiration. Er bricht die goldene Regel: Er wird sein eigenes Dilemma als Rahmenhandlung in das Drehbuch einbauen! Damit setzt Charlie unbeabsichtigt eine Kettenreaktion von Ereignissen in Gang, die das Leben aller Beteiligten auf verrückt-verwirrende Weise
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