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Adan und Eva: Eine Begegnung mit dem IslamMit Anna Gray
 
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Adan und Eva: Eine Begegnung mit dem IslamMit Anna Gray [Gebundene Ausgabe]

Ayaan Hirsi Ali , Anne Emmert
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
  • Verlag: Piper (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492052797
  • ISBN-13: 978-3492052795
  • Originaltitel: Adan & Eva
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 167.962 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ayaan Hirsi Ali
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Juden sind Monster und trinken das Blut von muslimischen Kindern. Das glaubt die Familie Zakhrour. Alle Muslime sind Mörder, behaupten die Liebermans. Doch ihre Kinder, Adan und Eva, überwinden die Vorurteile und werden allem Hass zum Trotz Freunde. In ihrem neuen Buch erzählt die radikale Islamkritikerin Ayaan Hirsi Ali eine Geschichte der Hoffnung, Öffnung und Aufklärung: »Ich will nicht, dass Jugendliche in einer Klasse sitzen und nicht miteinander sprechen, weil sie nichts voneinander wissen. Es waren Bücher, die mich von Vorurteilen befreit haben.« Am Ende müssen Adan und Eva sich trennen, aber in Sachen Religion macht ihnen niemand mehr etwas vor. Sie werden sich wiedersehen: Inshallah, wenn Gott es will.

Über den Autor

Ayaan Hirsi Ali, geboren 1969 in Somalia, floh 1992 in die Niederlande, um einer von der Familie arrangierten Heirat zu entgehen. Sie war von 2002 bis 2006 Parlamentsabgeordnete und eine der wichtigsten und meistbeachteten Politikerinnen in den Niederlanden. Nach einem letztlich gescheiterten Versuch, ihr die niederländische Staatsbürgerschaft zu entziehen, übersiedelte sie 2006 in die USA, musste aber 2007 wieder in die Niederlande zurückkehren, um weiterhin Personenschutz bekommen zu können. Ayaan Hirsi Ali wurde mit zahlreichen Preisen geehrt. Ihrem Bestseller »Ich klage an« folgte »Mein Leben, meine Freiheit – Die Autobiographie«.Ayaan Hirsi Ali 1969’da Somali’de doğdu, 1992’de Hollanda’ya kaçtı. Hollanda parlamentosunda milletvekili ve yazar (»Submission«). »Hollanda’da en çok tehlike altında olan insan« Ayaan Hirsi Ali fanatik İslamcıların sürekli ölüm tehditlerine rağmen, davasını savunmaya devam etmek için, saklandığı yerden 2005 başında kamu hayatına geri döndü.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Adan und Eva 19. Mai 2010
Format:Taschenbuch
In renommierten Thorbecke-Gymnasium von Amsterdam treffen zwei Welten aufeinander. Neu in der Klasse ist zum einen Eva aus bestem Hause mit einem jüdischem Hintergrund, zum andern Adan, ein begabter muslimischer Junge aus einfachsten marokkanischen Verhältnissen. Die Lehrerin kann nicht ahnen, dass die von ihr geplante Aufgabenhilfe unter den Beiden der Beginn einer grossen gegensetiigen Entdeckungsreise wird.
Aus natürlicher Neugier und Offenheit begeben sich beide Kinder in das jeweils völlig andere familiäre Umfeld und landen inmitten von beängstigenden, kulturellen Vorurteilen, welche den Alltag massgeblich prägen. Beide jungen Menschen riskieren vieles: Das Selbstbewusstsein von Eva wird massiv erschüttert, als sie mit der sehr eingeschränkten Bewegungsfreiheit muslimischer Frauen konfrontiert wird. Nicht weniger schlimm ergeht es Adan, als er in Evas Haus bei einem rituellen Sabbathmahl sog. Blut, d.h. Wein trinken soll...
Beide sind jedoch unternehmungslustig und überwinden dank ihrer Aufgeschlossenheit und ihrem Vertrauen zueinander alle diese feindlichen Barrieren. Sie beide kennen inzwischen den Weg zur gegenseitiger Akzeptanz und einem echt humanistischen Menschenbild - doch leider stossen sie auf Unverständnis in ihrem jeweiligen Umfeld.

Was sich so leicht als "Kindergeschichte" liest, ist sehr tiefgründig und beinhaltet viele nützliche Ansatzpunkte für Integrationsbestrebungen.
Dieses Buches ist sehr empfehlenswert für Erwachsene und vor allem als Lektüre für Kinder ab ca. 12 Jahren.
Für Jugendliche in Europa ist dieses süffig geschriebene Buch sehr hilfreich, denn fast tagtäglich werden sie mit diesen Themen konfrontiert.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Autorin dieses Sachbuches gehört weltweit zu den bekanntesten und schärfsten Islamkritikerinnen. Geboren wurde sie in Somalia, als ihr die Zwangsheirat drohte floh sie in die Niederlande. Dort machte sie eine Karriere als Publizistin und Politikerin und schuf sich auch zahllose erbitterte Feinde. Als der holländische Filmemacher Theo van Gogh 2004 auf offener Straße ermordet wurde fand man einen Drohbrief an Ayaan Hirsi Ali gerichtet, den der Täter an der Leiche befestigt hatte, weil beide gemeinsam das Drehbuch für den islamischen Kurzfilm "Submission Part 1" erarbeitet hatte.

Ihre Bücher "Ich klage an. Plädoyer für die Befreiung der muslimischen Frauen" und ihre Autobiografie "Mein Leben, meine Freiheit" wurden weltweite Bestseller. Jetzt hat sie mit "Adan und Eva" ein Jugendsachbuch geschrieben in dem sie eine Geschichte der Hoffnung und Aufklärung erzählt und die Kritik am Islam sich vornehmlich auf die Auseinandersetzung zwischen Juden und Muslimen beschränkt.

Im Fokus des Buches stehen die beiden Protagonisten Adan und Eva. Geschildert wird eine schwierige Freundschaft zwischen einem muslimisch, marokkanischen Jungen aus einem Amsterdamer Problemviertel und einem reichen jüdischen Mädchen. Adan lebt wie die meisten afrikanischen Kinder mit seinen vielen Geschwistern auf engstem Raum. Die Eltern sprechen kein Holländisch. Sie leben mit ihren Kindern entsprechend den Werten ihres Heimatlandes. Das Kind Adan wird ausgegrenzt. Auch die jüdische Eva, die in luxuriösen Verhältnissen aufwächst empfindet sich als Außenseiterin, denn sie kommt von dem anderen Ende der Gesellschaft, von dem oberen. Adan und Eva lernen sich kennen und lieben, wobei ihre Liebe von Anfang an zum, Scheitern verurteilt ist.

Das Buch ist sehr symmetrisch aufgebaut. Da gibt es die arme marokanische Familie Zakhrour mit den absurden Vorurteilen über die Juden, die angeblich das Blut von muslimischen Kindern trinken und auf der anderen Seite die reiche jüdische Familie Liebermann mit dem irren Klischee über die Moslems, die alle Mörder und Terroristen sind. Der vermeintlich sittliche und kulturelle Verfall in einer reichen jüdischen Familie ist aber eigentlich kaum mit der Gewalttätigkeit islamischer Sitten und Überlieferungen zu spiegeln.

Die Autorin wählt ein Jugendbuch, erfindet darin ein Gleichstellungsprogramm, um durch das Erzählen einer solchen Geschichte, durch die Überwindung von Vorurteilen, versöhnlicher zu stimmen. So wird es Adan ermöglicht auf eine weiße Eliteschule zu gehen. Dort trifft er die etwas übergewichtige Eva. Beide werden in der Schule ausgegrenzt, was sie eigentlich dazu bringt Freunde zu werden. Sie besuchen sich gegenseitig zuhause, werden mit den Vorurteilen konfrontiert. Ihre Freundschaft überwindet das alles, denn die beste Strategie die Vorurteile auszuräumen ist es aufeinander zuzugehen und festzustellen welche Missverständnisse eliminiert werden müssen. Wenn die Toleranz an die Stelle radikaler Ideen tritt und den Kindern die Idee des kritischen Denkens beigebracht wird, dann wirkt es möglicherweise wie eine Art Schutzimpfung, die langfristig eine dauerhafte positive Lösung in Bezug auf Integrationsprobleme bringt. Im Buch wird auch das Geschlechterproblem beleuchtet. Adan hat eine ältere Schwester, die auf dieselbe Schule geht, dort offensichtlich wesentlich erfolgreicher ist, weil sie wie alle Mädchen die Bildung als einzige Chance für die Emanzipation begreift.

Der irgendwie zu moralische Plot, gespiegelt mit der Schöpfungsgeschichte, ist sicher keine literarische Meisterleistung. Es ist ein sehr schmales Buch wobei der eigentliche Roman schon nach 115 Seiten endet.Im Anhang befindet sich eine zusammengefasste Biographie Ayaan Hirsi Alis, so wie Auszüge aus ihrer Autobiografie und aus dem Buch "Ich klage an". Es fehlen eigentlich kritische Analysen zu einem konsequenten Umgang mit dem Islam, obwohl das eigentlich der Autorin nicht schwer fallen dürfte.
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von M. Botts
Format:Gebundene Ausgabe
Die bekannte "Islamkritikerin" Ayaan Hirsi Ali legt mit "Adan und Eva - Eine Begegnung mit dem Islam" in Zusammenarbeit mit der Ghostwriterin Anna Grey ihren ersten Prosatext vor.

Die kurze Geschichte (106 Seiten in großer Schrift, der Rest des Buches sind Passagen aus älteren Publikationen) ist in einem einfachen, teilweise naiven Stil geschrieben und scheint für ein jüngeres Publikum gedacht zu sein. Die jüdische Niederländerin Eva und der muslimische Marokkaner Adan lernen sich in der Schule kennen und sie versuchen trotz der massiven Vorurteile von Seiten ihrer Familien Freunde zu werden und die jeweils andere Kultur zu verstehen.

Was nach einem niedlichen Buch das Vorurteile abbaut klingt, erweist sich bei genauerem Lesen jedoch als höchst problematisch, da die Moslems als ungebildet und intolerant dargestellt werden, während die jüdischen Charaktere teilweise liberal und differenzierter urteilen. Natürlich richtet sich solch ein Buch an ein "westliches" Publikum, warum dann die westlichen Charaktere heterogener sind als die "orientalen" und weniger Vorurteile mit sich tragen, bleibt unklar.

Der zweite Teil des Buches beinhaltet eine kurze Birographie von Ayaan Hirsi Ali, einen Ausschnitt aus "Mein Leben Meine Freiheit", und einen inzwischen fünf Jahre alten Essay aus "Ich klage an". Vor allem dieser Essay, "Die Notwendigkeit der Selbstreflexion im Islam", zeigt, dass die Autorin wie auch in "Adan und Eva" nicht in der Lage ist, islamisch geprägte Kulturen vom Islam als Religion zu differenzieren. Grobe Verallgemeinerungen und Unwahrheiten schmälern ihren legitimen Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen.

Als Fazit ist Adan und Eva kein Buch "über den Islam" und auch keine Begegnung mit der Religion, sondern ein leider oft vereinfachendes und verallgemeinerndes Buch über kulturelle Missverständnisse und Vorurteile, welches an vielen Stellen selbst Vorurteile übermittelt.
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