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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartiges Romandebüt,
Von
Rezension bezieht sich auf: Adams Väter (Taschenbuch)
Ich bin ein sehr kritischer Leser. Packt mich ein Buch nicht nach spätestens 20 Seiten, lege ich es zur Seite.Gerade mit Debütromanen ist das so eine Sache. Man weiß ja nie, worauf man sich einlässt, wenn man beginnt zu lesen. In diesem Fall wurde meine Neugierde mehr als belohnt!! Bereits die ersten Seiten von "Adams Väter" packten mich mit einer Intensität, dass ich es kaum schaffte, das Buch aus der Hand zu legen, bevor auch die letzte Seite gelesen war.Tolle, einfallsreiche Story, überzeugende Charaktere und stilistisch souverän geschrieben mit einem hohen Wiedererkennungswert! Besonders die starke Profilgebung der Hauptcharaktere Phil Payne, Damian Andrews oder David Harris besticht auf ganzer Linie und lässt den Leser an Leid und Freude der Figuren teilhaben. Dem Autor Daniel Kohlhaas gelingt eine Symbiose aus stellenweise fast lyrischer Erzählweise und packender Spannung, die auf ganzer Linie überzeugt. Die Story ist durchdacht und birgt die ein oder andere Überraschung. Mehr möchte ich an diser Stelle nicht verraten, nur eine ganz eindringliche Empfehlung aussprechen! Gebt diesem jungen, neuen Autoren eine Chance! Lest seinen Debütroman und erfreut euch an der Geschichte um "Adams Väter". Ich bin überzeugt: von Daniel Kohlhaas werden wir in den nächsten Jahren noch einiges lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
gelungenes Debüt,
Von Patricia Twellmann "literatopia.de" - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 1000 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Adams Väter (Taschenbuch)
Der Wissenschaftler Damian Andrews wacht in einem Hotelzimmer neben einer kopflosen Leiche auf, eine zweite kopflose Leiche wird in einem Auto auf dem Beifahrersitz nach einem Unfall gefunden, der Fahrer ist verschwunden. David braucht ein geordnetes Leben, Unordnung macht ihn wahnsinnig. Ein elfjähriges Wunderkind am Klavier gibt ein Konzert in Prag. Auf den ersten Blick gibt es keine Gemeinsamkeiten, haben diese Ereignisse überhaupt etwas miteinander zu tun? Daniel Kohlhaas setzt seine Puzzleteile dermassen geschickt ein, dass dem Leser nichts anderes übrig bleibt, als Seite für Seite zu hoffen, endlich den Zusammenhang zu durchschauen. Das ist nicht so einfach, der Autor hat hier ein wohldurchdachtes Kuddelmuddel abgeliefert, welches erst nach und nach ein vollständiges Bild ergibt. Erst ganz zum Schluß werden die letzten Teile eingefügt, vorher muss man sich nägelkauend damit zufrieden geben, das vorgegebene Tempo einzuhalten.Warum wurden die beiden jungen Frauen nur umgebracht? Wer ist der Drahtzieher, der eine Mission erfüllen möchte und dazu zu sehr drastischen Mitteln greift? Ein geheimer Club, der seine Mitglieder aus dem Internet rekrutiert und ein großes Geheimnis hütet, ist auch noch mit beteiligt. Viele Fragezeichen stehen dem Leser erst einmal auf der Stirn, bis sich nach und nach die Schleier lüften. Dem Autor gelingt es von Anfang an, ein hohes Tempo zu halten und den Spannungsbogen nicht zu durchbrechen. Das Motiv des Täters ist außergewöhnlich, ein brisantes Thema, was erst im Laufe unserer heutigen, hoch technisierten und wissenschaftlichen Zeit, ermöglicht wird. Im Nachhinein fragt man sich auch nach dem Wahrheitsgehalt, gibt es wirklich diese Möglichkeiten. Dies ist auch einer der Gründe, warum der Thriller eines deutschen Autors in Amerika spielt, denn hinter amerikanischen Laboratoriumstüren ist alles möglich. Mit Phil Payne und Zach Vebreska hat Daniel Kohlhaas auch noch zwei sehr sympathische Ermittler geschaffen, die nebenher noch mit persönlichen Dämonen zu kämpfen haben. Phil hat erst vor kurzem seine Frau Deborah an den Krebs verloren, jetzt steht er mit Anne, seiner Tochter, wieder alleine vor dem alltäglichen Wahnsinn. Mit Melissas Hilfe, Annes Kindermädchen, gelingt es ihm, wieder am Leben teilzunehmen. Dieses ist sein erster Fall nach dem tragischen Ereignis, immer wieder holt ihn die Vergangenheit ein. Gedanken an Deborah stürmen unvermittelt auf ihn ein, aber mit Willenskraft gelingt es ihm, sich auf den Fall zu konzentrieren. Sein Partner dagegen hat sich in das Kindermädchen verliebt, auf einmal wird der harte Ermittler butterweich. All dies fügt sich perfekt in das große Ganze hinein, es gibt dem Leser kurz die Möglichkeit, Atem zu holen, bevor wieder neue Erkenntnisse die Story vorantreiben. Ist die Sprache anfangs noch etwas holpernd durch die kurzen, knappen Sätze, so gibt sich das im Laufe des Buches - wahrscheinlich merkt man es vor lauter Spannung einfach nicht mehr. Der Autor höchstpersönlich erklärte, dass man ihm vorgeworfen habe, in früheren Werken zuviele lange und verschachtelte Sätze zu schreiben, hier hat er nun das genaue Gegenteil erreicht. Ein Mittelmaß wird er bestimmt in seinem nächsten Buch erreichen, immerhin liegt hier ja der Debütroman vor. Dass es ein weiteres Buch geben wird, hat er auch bestätigt, mit viel Glück wird es im Spätherbst erscheinen. Vom Verlag wird das Buch in zwei verschiedenen Ausgaben herausgebracht, einmal als normales Taschenbuch und auch als Miniformat, welches optimal für unterwegs Lesende ist. Es ist klein und handlich, die Schrift ist gut lesbar und es hat definitiv mehr Seiten als das Taschenbuch, womit eine Kürzung auch ausgeschlossen ist. Allerdings kosten beide Ausgaben das Gleiche, hier wäre eine Differenzierung angebracht. Das Titelbild ist stimmig und hervorragend gewählt, nach der Lektüre weiß man auch, was es mit dem Titel auf sich hat. Fazit Ein gelungenes Debüt von einem jungen, viel versprechenden deutschen Autor, spannend und flüssig geschrieben. Der Plot ist hochinteressant, die Charaktere sympathisch und tiefgründig. Durch wechselnde Perspektiven bei jedem Kapitel erhält man einen umfassenden Einblick in die Psyche vieler handelnder Personen, wodurch man so Einiges besser verstehen lernt. Der Autor hat eindeutig Talent ' geben Sie ihm ruhig eine Chance. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Story gut, Ausführung mangelhaft,
Von
Rezension bezieht sich auf: Adams Väter (Taschenbuch)
Animiert durch eine Diskussion des Autors in den amazon-Foren bestellte ich das Erstlingswerk, das Hoffnung schuf, und realiter enttäuschte.Das Gute vorab: Kohlhaas erfindet eine nette Geschichte. Durchdacht, mit Brüchen wie aus dem Lehrbuch. Nichts für den Literaturnobelpreis, aber lesenswert. Die Figuren haben eine gewisse Tiefe, die Bösen sind böse, das Gute siegt. Am Fortgang der Geschichte ist nichts auszusetzen. Was jedoch auffällt: Der Schreibstil des Autors ist leider keine "Symbiose aus stellenweise fast lyrischer Erzählweise und packender Spannung" (siehe Rezension A. Bitzer), sondern eine stilistisch eher misslungene Suche eines Autors nach der eigenen Sprache. Vielfach ist eine romantische Überhöhung festzustellen ("... doch es blieb nur die kalte Leere und die fade Erinnerung des einst Gewesenen." S.11), die in auffallendem Kontrast zu den dynamischen, stellenweise gelungenen Teilen des Werks steht. Die Häufung dieser Kontraste erschwert das Lesen und den Genuss, macht sie doch aus zunächst sympathischen Figuren lächerliche Helden, deren vornehmliche Härte ("Phil erhob sich nach einer kurzen Pause von seinem Stuhl und knurrte..." S. 71) in einem Sumpf aus klischeehaften Emotionen ("Die Gespräche mit ihr waren wie Nektar gewesen, süß und wohlschmeckend..." S.11) und übertriebener Superheldenmanie ("Sie dachten oft einen Schritt weiter als andere, konnten Zusammenhänge herstellen, die anderen noch verborgen waren." S.29) versinkt. Zum Zweiten: Jedes Buch enthält gelegentlich Fehler. Das ist kein Problem, niemand erwartet fehlerfreie 244 Seiten. Das vorliegende Exemplar, mit einem in etwa 15-Punkt-Schrift gesetzten Hinweis auf das Lektorat ("Sabine Lebek, Berlin") versehen, ist eine einzige Katastrophe. Zu dutzenden Kommafehlern gesellen sich traurige Rechtschreibfehler ("Zacks Spot war klar erkennbar..." S.71, gemeint ist <Spott>"; "'Und Sam, können Sie sich noch an Ihn erinnern?'", S.152), deren Häufigkeit nur mangels Professionalität erklärbar ist. Ferner: Die haptische Wirkung eines Buches erzeugt ebenfalls Genuß oder Missfallen. Dem AAVAA-Verlag - dessen Verlagsprogramm auffallend viele Titel eines Autors namens H. Lebek (man beachte die Ähnlichkeit mit der Lektorin oben!) umfasst - gelingt dabei ein bis dato nie erlebter Fehlgriff: Umschlag und Papier sind von miserabler Qualität, der Druck ist unsauber, die Leimung unregelmäßig, der Schmutzdeckel eine typographische Katastrophe, das ISBN-Feld gezerrt, die Schrifttype nicht sonderlich gefällig. Fazit: D. Kohlhaas eigentlich interessante Geschichte verliert aufgrund ihrer unsauberen Ausführung. Man merkt dem Werk nicht an, dass hier in jeden Satz um Klasse gerungen wurde; eher spiegelt es die Suche eines Autors nach Worten wider, markiert aber kein (vorläufiges) Ende. Da der Büchermarkt sowieso schon überschwemmt ist, kann ich keine Empfehlung aussprechen. Lieber lassen, und was anderes kaufen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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