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Adams, John - Doctor Atomic [2 DVDs]

Gerald Finley , Sasha Cooke    Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 40,50 Kostenlose Lieferung. Details
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Darsteller: Gerald Finley, Sasha Cooke, Eric Owens
  • Format: Classical, PAL
  • Sprache: Portugiesisch (Dolby Digital 2.0)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Sony Music Entertainment
  • Erscheinungstermin: 11. Februar 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 171 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004EU7W5S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.639 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Synopsis

"Interpreten"
J. Robert Oppenheimer - Gerald Finley
Kitty Oppenheimer - Jessica Rivera
General Leslie Groves - Eric Owens
Edward Teller - Richard Paul Fink
Jack Hubbard - James Maddalena
Robert Wilson - Thomas Glenn
Captain James Nolan - Jay Hunter Morris
Pasqualita - Ellen Rabiner

"Musik"
Netherlands Philharmonic Orchestra
Chorus of de Nederlands Opera
Chorus Master: Martin Wright
Conductor: Lawrence Renes

Opern sind darauf spezialisiert, die Ur-Muster unserer Menschlichkeit auf der Bühne sofort verständlich darzustellen.
So geht es auch bei John Adams' 'Doctor Atomic' nicht um die Darstellung historischer Begebenheiten, sondern wie Adams es selbst bezeichnet um "eine Trennungslinie der menschlichen Geschichte", die durch die Erfindung der Atombombe durch U. Robert Oppenheimer gezogen wird und uns vom Rest der Natur durch unsere technologische Fähigkeit unseren Planeten zu vernichten, ausgrenzt.
Wie in all seinen vorherigen Opern geht es Adams bei der Wahl seiner Themen um deren Vermögen, mit wenigen Symbolen den Zeitgeist auszudrücken. Gleichzeitig gelingt es Adams, Musikwerke zu komponieren, die beim ersten Hören gefallen, ohne dass ihre Kunstfertigkeit angezweifelt werden muss.
Durch die Regiearbeit von John Adams' langjährigem Wegbegleiter, dem Ausnahmeregisseur Peter Sellars, ist hier eine überwältigende Produktion gelungen, die aktuell, bedrückend und berauschen ist.

Produktbeschreibungen

Doctor Atomic (2 Dvd)

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Kundenrezensionen

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3.0 von 5 Sternen Spannende Musik, Aufführung so lala.... 24. Juni 2011
Von tomac
Format:DVD
Seltsam, ich gehe seit meinem neunten Lebensjahr in die Oper und dadurch, dass man vor allem beim Repertoire des 20sten Jahrhundert immmer Schüler- oder Studentenkarten erhalten hat (sehr konventionelles Publikum, dass nix damit anfangen konnte), mochte ich schon immer die Gegenwartsmusik. Für mich ist es deshalb verwunderlich, dass dies die erste Oper von John Adams ist, die ich gehört oder gesehen habe (den Rest werde ich jetzt umgehend nachholen) und bin ehrlich begeistert. Die Musik ist sehr stark - sie erinnert mich an einen meiner Lieblingskomponisten (B. Britten) - und dürfte auch den hartgesottensten Feind von "moderner Musik" in seinen Stuhl halten und nicht schon vor der Pause flüchten lassen. Und wenn er das dann auch macht, wird er durch zwei herrliche Aktschlüsse belohnt. Zuerst die hervorragende Arie des Oppenheimer (Batter my heart) und zum Ende die quälend lange Musik bis zum Abwurf der Atombombe. Diese Szenen sind dann auch die beiden Highlights der hier gezeigten Inszenierung.

Und damit sind wir beim Knackpunkt der DVD. Die Aufführung der Met. Es wirkt, als wäre sie innerhalb von einer Woche entstanden. Die Sänger stehen teilweise nett arrangiert auf der Bühne und bewegen sich, als hätten sie nie einen Regisseur zu Gesicht bekommen. Dieser scheint sich eher auf das Bühnenbild (und hier die riesige Wand mit den einzelnen Kabinen, die durch weisse Rollos verschlossen und zur Leinwand für Projektionen genutzt werden können, die Atombombe, die entweder bedrohlich dicht über den Köpfen der Personen schwebt oder wie ein faszinierender Mond weit über ihnen scheint) verlassen, denn eine ausgefeilte Personenführung entwickelt zu haben.

Allerdings, wer durch frühere DVDs oder Liveübertragungen die Serie "Met in HD" kennt, weiss auch um die Kamerapositionen bei den Mitschnitten. Vielleicht ist der Eindruck der schlechten Regie diesen geschuldet, denn die Bildregie kann das Ganze nicht wirklich einfangen (war das Brian Large?). Von der schon erwähnten Wand wird die oberste Etage nicht erfasst und die bewegliche Kamera an der Bühnenkante (sie fährt ziemlich oft von links nach rechts und nimmt alles aus der Froschperspektive auf) wird mir zu häufig eingesetzt. Parallelszenen sind für die Kameras zuweit auseinander, sodass hier der Eindruck entsteht, das Bild ist links und rechts abgeschnitten. Deshalb ziehe ich zwei Sterne ab.

Die verbleibenden drei sind dann für die Sängerriege, die hervorragend ist, für den Dirigenten, der die Aufführung sicher im Griff hat und spannend die Musik präsentiert (auch, wenn sie mal etwas durchhängt) und - natürlich - für mein momentanes Lieblingsstück "Batter my heart". Natürlich alles in guter, sehr guter Bild- und Tonqualität.

Thomas Hardow

P.S. Booklet und damit auch die Inhaltsangabe nur in Englisch. Untertitel in Deutsch verfügbar.

P.P.S. habe mittlerweile auszugsweise die DVD aus Holland gesichtet. Die Herrenriege ist fast identisch uns deshalb ist das Sängerniveau gleich. Ferner scheint es sich um eine Studioversion der Inszenierung (Peter Sellars!!) zu handeln und konnte dadurch besser durch die Kameras eingefangen werden. Wenn ich sie ganz gesehen habe, werde ich dazu was unter der entsprechenden Aufnahme schreiben
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lauwarm 11. Dezember 2010
Von MG
Format:DVD
Vor allem durch Alex Ross' Plädoyer für John Adams in seinem Buch "The Rest is Noise" und seinen positiven Kritiken der Oper im New Yorker angeregt, habe ich mir diese DVD Produktion, aufgenommen in Holland doch basierend auf der Uraufführung-Produktion in San Francisco, zu Gemüte geführt.

Man kann wohl sagen, dass John Adams der derzeit prominenteste Opernkomponist Amerikas ist. Doctor Atomic wurde seit der Uraufführung auch auf anderen amerikanischen Bühnen, darunter die New Yorker Met, gegeben. Und auch in Europa werden seine Opern hin und wieder gespielt, wenn auch nicht so Recht ernst genommen.

Selbst wenn die Handlungsdramaturgie eher episodisch ist, ist das Geschehen sehr gut nachvollziehbar. Man versteht immer, um was es geht. Alles ist psychologisch einfühlsam, intelligent, mit viel Liebe zum Detail gemacht. Es wird keineswegs schwarz-weiß gezeichnet. Oppenheimer ist ehrgeizig, doch auch liebevoll zu seiner Frau und mit halb schlechtem Gewissen gegenüber den Konsequenzen seiner Arbeit.

Die Musik von John Adams ist ein auf seine Weise durchaus raffiniertes Gespinst, das so halb zwischen europäischer Spätromantik und amerikanischer Filmmusik steht.

Doch genau diese lauwarme Beflissenheit einer moralisch halbgaren Geschichtsstunde, die perfekt gemachte kommensurable middle of the road Ästhetik macht das ganze letztendlich nicht nur belanglos sondern auch irgendwie ärgerlich.

Neue europäische Opern ennervieren oft durch eine verblasene Ästhetik, deren Mangel an Nachvollziehbarkeit jedes tiefere Interesse ertötet. So willkommen einem da die publikumsfreundliche Verständlichkeit eines John Adams ist, für eine wirklich überzeugende ästhetische Alternative kann ich es trotzem nicht halten.
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