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Adams Erbe
 
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Adams Erbe [Gebundene Ausgabe]

Astrid Rosenfeld
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Diogenes; Auflage: 1 (22. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257067720
  • ISBN-13: 978-3257067729
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 72.937 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Adam Cohen ist 1938 achtzehn Jahre alt. Edward Cohen wird um das Jahr 2000 erwachsen. Zwei Generationen trennen sie aber eine Geschichte vereint sie. Von der Macht der Familienbande und der Kraft von Wahlverwandtschaften erzählt dieses Debüt, und davon, dass es nur einer Begegnung bedarf, um unser Leben für immer zu verändern.

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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dr. Ursula Kempf TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Von der Jahrtausendwende zurück bis in die Dreißiger Jahre, von einem Berliner Dachboden bis nach Polen unter der deutschen Nazi-Besatzung - eine turbulente, tragisch komische jüdische Familiengeschichte voller skurriler Gestalten und eine große Liebesgeschichte - Astrid Rosenfeld vermag großartig zu unterhalten.

Noch lange nach Weglegen des Buches habe ich geschluckt, geweint, gelacht ... Astrid Rosenfeld erzählt in leichtem Plauderton von den großen Themen des Lebens, von Zusammengehörigkeit und Herkunft, Vertrauen und Freundschaft, Verbrechen und Krieg, Verlust und Trauer, Liebe und Opferbereitschaft. Dabei blickt sie stets liebevoll, fast mütterlich auf ihre, in der Regel nicht sonderlich heldenhafte, Helden.

Im wesentlichen werden zwei Schicksale erzählt. Das von Edward Cohen aus der Jetzt-Zeit, der ohne Vater, dafür mit den diversen Männerbekanntschaften seiner Mutter vorlieb nehmen muß. Bis da einer kommt, namens Jack, der aussieht wie Elvis Presley, und Mutter und Sohn gleichermaßen beglückt. Jack ist ein charmanter Aufschneider und Phantast und so wundert es nicht, daß sein beruflicher Erfolg nicht von Dauer und sein Einkommen nicht der Rede wert ist. Die kleine Familie zieht kreuz und quer durch die Republik und wohnt in Behausungen, die das Wort Wohnung nicht verdienen. Die Odyssee endet erst mit dem Tod des Familienoberhauptes.

Das zweite Schicksal ist das von Edwards Großonkel Adam, dem er aufs Haar gleichen soll. Adam wächst in den Dreißiger Jahren in Berlin zu einem stattlichen jungen Mann heran, der sich in ein junges Mädchen verliebt: Anna. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten kommt die jüdische Familie zunehmend in Bedrängnis und plötzlich verschwindet Anna von einem Tag auf den anderen spurlos ...

Die Spur führt den Liebenden schließlich mit gefälschten Papieren nach Polen, zunächst als Rosenzüchter in die Villa eines SS-Offiziers, später in die Schrecken des Warschauer Ghettos ...

"Was ist so besonders an ihr, daß du das alles auf dich nimmst?"

Ob Adam seine geliebte Anna wiederfindet, ob die beiden den Krieg und das Grauen der Naziherrschaft unbeschadet überstehen und wie die Schicksale von Adam und Edward miteinander verflochten sind, erfahren Sie in diesem Buch.

Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren, ging nach dem Abitur für zwei Jahre nach Kalifornien, um erste Berufserfahrungen am Theater zu sammeln und veröffentlicht nun nach abgebrochenen Berufsausbildungen als Schauspielerin und Casterin mit "Adams Erbe" ihren ersten Roman.

"Adams Erbe ist ein gutes Buch! Ein Buch, das Emotionen weckt und dabei glänzend unterhält. Mit Leidenschaft und Witz erzählt Astrid Rosenfeld Schönes und Schreckliches, Komisches und Tragisches, Lustiges und Trauriges, dabei wirkt ihr leichter flüssiger Stil niemals geschmacklos oder deplaziert. Ihr Buch hat mich gefangen genommen und begeistert und ich kann es uneingeschränkt weiter empfehlen.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein besonderes Buch... 31. März 2011
Von Nanni "fantasie-und-traeumerei" VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
INHALT:
Edward Cohen lebt in Berlin, hat dort eine kleine Boutique und ist unter dem Namen Ed M.C. Total angesagt. Nach dem Tod seiner Großmutter reist er nicht nur zurück in die Wohnung, in der er seine Kindheit verbracht hat, sondern auch zurück in die Vergangenheit. Denn dort findet er ein Buch. Das Vermächtnis seines Großonkels Adam, der darin seine Geschichte in der Zeit des zweiten Weltkriegs aufgezeichnet hat.

ZUR AUTORIN:
Astrid Rosenfeld wurde 1977 in Köln geboren, ging nachdem Abitur zunächst für ein paar Jahre nach Kalifornien, wo sie am Theater arbeitete. Zurück in Deutschland begann sie eine Schauspielausbildung in Berlin. Später arbeitete sie als Cast Directorin, unter anderem bei den Kinofilmen 'Muxmäuschenstill' (2004, Regie: Marcus Mittermaier) und 'Knallhart' (2006, Regie: Detlev Buck).
'Adams Erbe' ist ihr erster Roman.

EIGENE MEINUNG:
Ich habe noch nie einen Debütroman gelesen, der so sprachgewaltig und so gut durchdacht ist, wie 'Adams Erbe'. Sofort erkennt man, dass Astrid Rosenfeld eine ganz große Geschichtenerzählerin ist. Das macht sich nicht nur darin bemerkbar, dass der Haupterzählstrang einfach grandios ist, sondern auch in der Art und Weiße, wie sie ihre Nebenfiguren kreiert hat und in der Geschichte leben lässt. Jede noch so kleine Nebenfiguren, und sei ihr Auftritt noch so kurz, ist nicht nur einfach eine Nebenfigur, sondern wird durch ihre eigene kleine Geschichte zum Leben erweckt. Dies gibt dem Roman eine ganz besondere Art Lebhaftigkeit, die dem Leser die Geschehnisse eindringlicher machen.
Ihre Schreibe ist leicht und schnell zu lesen und trotzdem erlangt sie ein hohes Niveau. Sie verarbeitet eine Ironie, die sehr an die Ironie des Schicksals erinnert, das eine große Rolle in 'Adams Erbe' spielt. Durch diese Eigenheit bringt sie ganz besonders die Unsinnigkeit des Antisemitismus und der Naziherrschaft auf den Punkt. Dieses unsinnige 'den Worten eines Führers' folgen, dessen Hintergründe man zwar nicht versteht, denen man aber dennoch bedingungslos folgt und sei es um Rum und Ehre zu ernten und sich auf den Lorbeeren und dem damit verdienten Geld auszuruhen, zu faul sich eine eigene Meinung zu bilden. Dies stellt sie ganz besonders auf zwei unterschiedliche Arten in den Lebensläufen und Gepflogenheiten von Geigenlehrer Bussler und Adams 'Kamerad' Bubi Giesler dar.
Mit wenig Worten und ohne die Taten, die im zweiten Weltkrieg begangen wurden, beim Namen zu nennen, gelingt es ihr die Grausamkeit dieser Zeit darzustellen und ebenso zu berühren, wie aufzurütteln. Die ganze Szenerie dann auch noch in das Lager der Verantwortlichen zu verlegen, hat mich anfangs etwas skeptisch gemacht, denn es könnte der Verdacht aufkommen, dass die Gräueltaten heruntergespielt werden. Doch obwohl sie eigentlich damit ein bisschen 'drumherum spielt', trifft sie den Nagel so auf den Kopf, dass ich manchmal am liebsten laut geschluchzt hätte.
Es ist aber auch die Geschichte von wahrer Liebe, von Träumen, von Verantwortung und von einer Freundschaften, die, um es mit Eddas Worten zu sagen, gelebt werden 'so gut es halt geht'.
Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und hätte ich mehr Zeit gehabt, dann hätte ich keine zwei Tage benötigt, sondern es in einem in mich eingesogen.

FAZIT:
Mit einem Kloß im Hals blicke ich zurück auf ein Buch, das mir Gänsehaut verursacht hat, wie eine eisige Winternacht. Das mit wenigen Worten, ebenso trüb wie fröhlich, auf dem Herzen des Lesers liegt. Ein Buch für alle, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Liebe im Krieg 18. März 2011
Von Gospelsinger TOP 100 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Heute würde man die Familie von Edward als dysfunktional bezeichnen. Der Vater ist nicht vorhanden, die Mutter ist unkonzentriert und nicht durchsetzungsfähig, der Großvater schließt sich auf dem Dachboden ein und lediglich die Großmutter hält den Laden am Laufen.
Kein Wunder, dass Edward nicht viel mit sich anzufangen weiß. Er geht nicht zur Schule, hat keine Freunde, lebt einfach so in den Tag hinein.
Adams Mutter hat wechselnde Männerbekanntschaften, zuletzt Jack, der wie Elvis Presley aussieht und ein ganz besonderer Mensch ist. Leider ist er aber auch ein Träumer, der mit geregelter Arbeit nicht klar kommt und daher dauernd in Geldnot ist. Deshalb müssen die drei auch immer wieder umziehen, wobei die Unterkünfte immer schlechter und verkommener werden. Erst nach Jacks Tod kehren Edward und seine Mutter wieder in das Elternhaus zurück.
Dort findet Edward auf dem Dachboden Briefe. Briefe, die sein Großonkel Adam geschrieben hat, dem Edward wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sein soll. Edward vertieft sich in die Briefe und somit in das Leben Adams, der in den dreißiger Jahren in Berlin aufwächst.
Der junge Adam verliebt sich in Anna, die aber nach der nationalsozialistischen Machtübernahme plötzlich spurlos verschwindet. Adam versucht, sie zu finden, und dafür nimmt er einiges auf sich. Er reist mit gefälschten Papieren nach Polen, obwohl er mit seiner Familie nach England hätte auswandern können. Er arbeitet in der Villa eines SS-Offiziers, dauernd von Entdeckung bedroht. Schließlich lässt er sich sogar ins Warschauer Ghetto einschleusen, um Anna zu retten. Werden sie wieder zusammen kommen?
Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefangen genommen. Es ist komisch, es ist tragisch, es bringt einen zum Lachen, es bringt einen zum Weinen, es ist schön, es ist schrecklich, es unterhält und es regt zum Nachdenken an. Liebe in den Zeiten von Krieg und Verfolgung, Verlust, Trauer, Opferbereitschaft, all diese schweren Themen werden mit einer unglaublichen Leichtigkeit behandelt, ohne kitschig zu werden.
Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch sehr gut lesen, dafür aber nicht aus der Hand legen. Astrid Rosenfeld beschreibt ihre Charaktere liebevoll, trotz all ihrer Schwächen.
Kaum zu glauben, dass es sich bei diesem Buch um ein Erstlingswerk handelt. Wir dürfen gespannt sein, was diese sympathische Autorin noch alles für uns bereit hält.
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Vor 2 Monaten von Leserin veröffentlicht
Toll geschrieben und erzählt ...
Einmal mehr zeigt sich, warum der Diogenes Verlag etwas Besonderes ist. Es erfordert Vertrauen und ein Auge für Talente, das Erstlingswerk von Astrid Rosenfeld zu... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Alex Wolff veröffentlicht
Kritische Gegenmeinung
Erstens: Jemand muss schließlich den Advocatus Diaboli geben.
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