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Adams Äpfel


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Produktinformation

  • Darsteller: Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nicolas Bro, Ali Kazim, Paprika Steen
  • Komponist: Jeppe Kaas
  • Künstler: Anders Thomas Jensen, Anders Villadsen, Nino Jacobsen, Sebastian Blenkov, Mia Stensgaard, Jane Whittaker, Tivi Magnusson, Mie Andreasen
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Dänisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: EuroVideo Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 10. Mai 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 91 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (214 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000NVLHOY
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.626 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Adams Äpfel" - so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel am kirchlichen Apfelbaum, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Neo-Nazi Adam der Trinker und Vergewaltiger Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid.
Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, begegnet Pfarrer Ivan Allem und Jedem mit unerschütterlichem Verständnis, auch dem rüden Verhalten seiner Schützlinge. Doch bald entpuppt sich seine Barmherzigkeit als Besessenheit, die keine Widerrede duldet. Während Gunnar und Khalid Auseinandersetzungen mit Ivan aus dem Weg gehen, stellt sich Adam der manischen Güte. Er beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.

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In Adams Äpfel prallen ein Neonazi und ein Pastor aufeinander. Eine tiefschwarze dänische Komödie in bester britischer Tradition. Wer sich ein wenig mit dem dänischen Filmschaffen im neuen Jahrtausend auseinandergesetzt hat, wird zwangsläufig immer wieder über einen Namen stolpern: Anders Thomas Jensen ist als Regisseur und vor allen Dingen als Drehbuchautor für einen beachtlichen Teil der in Deutschland wahrgenommenen Filmproduktion unseres nördlichen Nachbarlandes verantwortlich. Von den Dogma Knallern Mifune, Open Hearts oder Wilbur bis hin zu den sympathisch-schrägen Komödien Blinkende Lichter, In China essen sie Hunde oder Dänische Delikatessen, Jensen hatte überall seine Finger mit ihm Spiel. Ein bemerkenswerter Output, zumal die genannten Filme nur einen kleinen Teil seines Schaffens wiederspiegeln. In Adams Äpfel nun, ist Jensen wieder hinter den Regiestuhl geklettert. Herausgekommen ist sein bislang stärkster Film.

Es geht um den überzeugten Gutmenschen Ivan, ein Landpfarrer in der dänischen Provinz, dessen Barmherzigkeit vor nichts und niemandem Halt macht. Ivan resozialisiert in seiner Oase der Nächstenliebe überführte Straftäter. Als es den überzeugten Alt-Neonazi Adam, einen 40-jährigen Erbärmling, in Ivans Kirche verschlägt, sind die Rollen klar verteilt – scheinbar. Doch in Anders Thomas Jensens Filmen kommt es häufig anders als man denkt. Schon sehr bald wird deutlich, dass Adam, der eigentlich unter der wohligen Behaglichkeit seiner Hitlerbildchen die Resozialisierungsmassnahme aussitzen will, der ignoranten Gutmütigkeit des Pastors nicht gewachsen ist.

Alles an diesem Film scheint darauf ausgelegt festgefahrene Erwartungshaltungen auszuhebeln. Wenn etwa der apfelkuchenbackende Neonazi auf den Araber Kahlid (Ali Kazim) trifft, das Feindbild schlechthin also, verkehren sich die wohlerprobten, leidlich durchexerzierten Rollen des Arthaus Kinos. Der Araber ist weder Opfer noch hilflos, er stellt sich als dreister Tankstellenräuber heraus, der es gar nicht erwarten kann dem „Schwuchtelstaat“ Dänemark zu entkommen. Doch auch die weiteren Schäfchen aus Ivans Besserungsanstalt haben es in sich: ein dicker trotteliger Triebtäter, eine schwangere Alkoholikerin die „in Indonesien für den WWF gearbeitet hat“; Figuren aus einem Houllebecq Roman oder schlimmeres? Nein, mitnichten. Das größte Verdienst von Adams Äpfel ist die geradewgs traumwandlerische Sicherheit, mit der Jensen auf der scharfen Klinge seines Humors zu spazieren versteht. Jeder bekommt sein Fett weg und am Ende gewinnt doch das Gute. Dass das lakonisch-schräge Lustspiel den jährlich vergebenen „Kulturpreis der dänischen Pastoren“ verliehen bekam ist vielleicht ein bisschen zu viel des Guten. Aber was will Jensen machen, er lebt schließlich im Mutterland der Libertinage. Thomas Reuthebuch

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

205 von 217 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rob Fleming TOP 1000 REZENSENT am 12. Juli 2007
Format: DVD Verifizierter Kauf
Dieser Film schafft es gleichzeitig urkomisch und tieftraurig, bitterböse und herzensgut zu sein. Es geht um schießwütige Araber, behinderte Kinder, brutale Nazis, fanatische Gottesprediger, fette Vergewaltiger, zutiefst zynische Ärzte, gemeine Gehirntumore und natürlich frischen Apfelkuchen.

Er verstößt dabei laufend gegen das was man gemeinhin als guten Geschmack bezeichnet und hält sich nicht im geringsten mit political correctness auf. Dabei ist er aber derart absurd und überzogen, dass es wie ein Märchen wirkt und man ihm nichts übel nehmen kann ' Zumal man ohnehin viel zu sehr mit Lachen und ungläubigen Kopfschütteln beschäftigt ist.

Hat man die Geschehnisse aber ein wenig sacken lassen, kommt man über die angeschnittenen heiklen Themen durchaus ins Grübeln. Aber selbst auf diesem Gebiet kann der Film eine überraschend optimistische und lebensbejahende Richtung weisen, die man ihm zunächst gar nicht zugetraut hätte.

"Adams Äpfel" ist eine grandios gelungene Gradwanderung zwischen Witz und Wahnsinn, Unterhaltung und Anspruch, wie es sie nur ganz wenige gibt.
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71 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Knackstedt am 24. Juni 2007
Format: DVD
Als ich die DVD in der Hand hielt, konnte ich mir unter der Story nicht all zu viel vorstellen. Allerdings haben skandinavische Filme in den letzten Jahren bei mir einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Da, wo wir die Grenzen des Humors ziemlich eng stecken, geht es bei den Skandinaviern oder Briten erst richtig los. Beim Abspann von "Adams Äpfel" war mir dann klar, dass Regisseur Anders Thomas Jensen ein wahrer Geniestreich gelungen ist.

Mit bitterbösem und scharfzüngigem Humor wird die Geschichte des Neonazis Adam erzählt. Er wird aus der Haft entlassen und soll in der Kirchengemeinde des Pfarres Ivan resozialisiert werden. Dort trifft er auf Khalid, einen ehemaligen Bankräuber, dessen Kumpel einen(angeblich) trockenen Trinker und Sittlichkeitsverbrecher, sowie einer zugelaufenen, schwangeren Vollalkoholikerin. Dieses Quartett der schwarzen Schafe ist so ziemlich das schrägste und lustigste, was ich in den letzten Jahren im Film gesehen habe. Jede Geste, jeder Spruch und jede stille Sekunde sind herzerfrischend komisch und perfekt gespielt. Dazu kommt Pfarrer Ivan, der in seiner eigenen Gedankenwelt lebt. Er ignoriert die Realität um sich herum und erfindet sein eigenes Unviersum, in dem Gott jeden liebt und allen eine Chance einräumt. Zu seinen Prinzipien gehört es, dass jeder der Mitbewohner eine Aufgabe erhält. Adam soll einen Apfelkuchen backen. Damit sind wir beim zentralen Thema des Films. Irgendwie versucht der Teufel, oder ist es vielleicht doch der liebe Gott, Adam an diesem Vorhaben zu hindern. Egal, was er auch versucht, die Sache mit dem Kuchen haut irgendwie nicht hin. Von Tag zu Tag gibt es größere Probleme.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Catweazle am 21. November 2009
Format: DVD
Wenn man auf die Frage, worum es in dem Film geht, folgende Antwort erhält:
'Um einen Pfarrer, Neonazismus, Raub, Kleptomanie, Alkoholismus, Behinderung und einen Apfelkuchen.', könnte Stirnrunzeln die Folge sein.

Urböse Charaktere als Sympathieträger; Lachen über Dinge, für das man außerhalb des Wohnzimmers die rote Karte erhalten würde - das passt nicht zusammen. Genau SO lange nicht, bis man diesen Film gesehen hat.

Ein rabenschwarzer Film, über den zu lachen es ein wenig Mut bedarf.
Ich bin begeistert!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Aeluin am 20. Oktober 2009
Format: DVD Verifizierter Kauf
Um es vorneweg zu sagen: Ich bin kein Fan von schwarzem Humor und sich über ernste Themen wie Kindesmissbrauch, Behinderung, Auschwitz, Alkoholmissbrauch, sinnloses Töten, Ausländerfeindlichkeit, Selbstmord etc. lustig zu machen, ist widerwärtig!

Aber: Ich habe vorher nicht gewusst, was mich bei diesem Film erwartet und deshalb nicht geahnt, dass genau das passieren würde. Der Grund zum Schauen war meine Begeisterung für den großartigen Charakterdarsteller Mads Mikkelsen, der mich auch in diesem Film wieder verblüfft hat. Einen so absoluten Gutmenschen wie Ivan (Pfarrer), hat die Welt noch nicht gesehen. Wobei er selbst deshalb kein guter Mensch ist, sondern auch mal über die ungerechte Verteilung von Keksen diskutieren muss, während ihm ein Gemeindemitglied von seinem größten Kummer erzählt und heult.

Ivan wird vom Schicksal gebeutelt, so dass man ihn durchaus mit der biblischen Figur Hiob vergleichen kann (weshalb Adams Bibel da ja auch immer aufschlägt). Jeder normale Mensch wäre daran verzweifelt und hätte Gott und die Welt verflucht! Nicht so Ivan: Er hält alles für die Angriffe und "auf die Probe stellen" des Teufels. Er trotzt seinen Schicksalsschlägen mit gekonntem Gutreden. So springt sein Sohn angeblich munter durch die Welt und schlägt alle im Völkerball, während er später im Rollstuhl vorgefahren wird.

Verbrechern, wie Khalid (Tankstellenräuber) und Gunnar (Triebtäter & Alkoholiker), will er wieder einen guten Start ins Leben ermöglichen und nimmt sie in seiner Kirche auf. Allerdings ignoriert er auch hier, dass die beiden immer noch ihren Lastern nachgehen.
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