Der Trailer dieses Films hat mir sehr gut gefallen und ich konnte es kaum erwarten, den Film ganz zu sehen. Leider war ich, nachdem ich ihn mir angeschaut hatte, einfach nur enttäuscht.
Die Szenen mit Adam sind wirklich niedlich. Er ist ein interessanter Charakter und es fiel mir nicht schwer ihn zu mögen. Leider gibt es in diesem Film nur noch wenig andere Charaktere, die ich mochte. Adam's Nachbarin Beth, z.B., scheint es nicht nur an emotionaler Intelligenz zu fehlen, sie scheint auch an mehreren Stellen im Film regelrecht unter Gedächtnisschwund zu leiden, da sie zwar angeblich ein Buch über Aspergers gelesen hat, jedoch die meiste Zeit über KEINERLEI Verständnis für Adam und sein Verhalten aufbringt. Ich fand es einfach nur frustrierend zu sehen, wie dämlich sie sich anstellt und was sie alles von ihm verlangt, obwohl sie doch GENAU WEISS, dass er Aspergers hat. Dies ist kein schöner "Liebesfilm", sondern ein Film darüber, wie emotional unterentwickelte Menschen (Beth, ihre Freunde und Familie) sich ihr Leben und das anderer Leute schwer machen. Adam war "trotz" seines Syndroms in diesem Film praktisch der Intelligenteste und Netteste der einzige, der sich im Laufe des Films weiterentwickelt. Dies jedoch OHNE die Unterstützung seiner sogenannten "Freundin".
Dieser Film hat bei mir, wie bereits erwähnt, ein Gefühl von Frust und Ärger hinterlassen. Das Beste, was ich darüber noch sagen kann, ist dass die meisten Szenen mit Adam entweder lustig oder rührend sind, und der Film einen eventuell zum Nachdenken anregt.