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Bild: Sehr feine anamorphe Abtastung, die sich durch Plastizität geanuso auszeichnet, wie durch Detailtiefe in der Schärfe (00.42.55, Totale, Rasen). Fast brillante Farben, wie in einer perfekt ausgeleuchteten Restaurantszene (00.20.20) und eine hohe Rauscharmut sprechen für ein sehr gelungesnes Mastering. Artefakte sind fast gar nicht auszumachen und so wird optischers Feinschmeckertum bedient.
Ton: Ebenso hohe Standards erfüllt die akustische Seite der Disc. Das Klangbild ist direktional sehr sicher ausbalanciert und liefert hohe Transparenz in der Ambienz gepaart mit sehr natürlicher Stimmabbildung. Das Wellenplätschern im See bei 00.25.33 ist ausgezeichnet mit dem Dialog zusammengemischt. Eine durchsichtige Musikabbildung rundet den Edelsound ab. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Bei 'Adam & Eva' zäumt Harather, dessen letzte Leinwandarbeiten 'Weihnachtsfieber' und 'Die Gottesanbeterin' kaum Zuspruch beim Publikum fanden, das Pferd von hinten auf, sprich, er beginnt mit einem typischen Filmende: Ein mutiger Feuerwehrmann rettet eine wunderschöne Frau aus einem brennenden Haus. Kuss, Happy End, Abspann. Aus. Dann erst setzt die Geschichte ein. Vier Jahre später sitzen der einstige Retter Adam (Simon Schwarz) und seine Holde Eva (Bäumer) am Frühstückstisch und haben sich nichts mehr zu sagen. Leben kommt erst wieder in die festgefahrene Zweierbeziehung, als Adam sich mit Betty (betörend: Anna Bertheau, die Heldin aus Connie Walthers 'Wie Feuer und Flamme'), dem drallen Kindermädchen seines Bruders, vergnügt, und Eva von ihrem einstigen Sandkastenfreund Olli (Pierre Besson) nach allen Regeln der Liebeskunst umgarnt wird. Fazit: Die beiden trennen sich, beginnen ein Leben ohne den anderen, merken aber bald, dass sie nicht voneinander lassen können. Als Eva längst Olli geheiratet und Adam sich mit seiner ewigen, platonischen Freundin Charlie (Theresa Berlage) zusammen getan hat, dreht das Ex-Traumpaar plötzlich den Spieß um und beginnt ein Verhältnis miteinander...
Paul Harather ist ein Kinobesessener. Das spürt man ganz deutlich bei der Umsetzung des Drehbuchs von Ivo Schneider, dessen Skript auf dem gleichnamigen schwedischen Film von Mans Herngren und Hannes Holm aus dem Jahre 1997 basiert. Ob (leider zu kurz geratene) Hommagen an den Stummfilm, herrlich komische Werbespot-Persiflagen oder Szenen-Wiederholungen aus anderen Blickwinkeln wie man sie aus Tom Tykwers 'Lola rennt' und Kurosawas 'Rashomon' her kennt - der österreichische Filmemacher versteht es, formal zu überraschen und zu amüsieren. Ein weiteres, perfekt inszeniertes Highlight: die Weihnachtsfeier bei Evas Eltern. Adam hat mit Betty im Nebenraum heimlich Telefonsex und merkt dabei nicht, dass das Babyfon angeschaltet ist und die ganze Familie mithört.
Leider viel zu klischeebeladen allerdings die Figuren, nicht immer lebensnah die Dialoge und deshalb oftmals wenig nachvollziehbar die Aktionen und Reaktionen der handelnden Personen. Die mühen sich redlich über so manche Stolperstelle im Drehbuch-Gestrüpp, wobei Simon Schwarz - bekannt aus den Ruzowitzky-Filmen 'Die Siebtelbauern' und 'Anatomie' - und Anna Bertheau noch am besten zurecht kommen. Dennoch besitzt 'Adam & Eva' genügend Witz, Charme und Esprit, um mit vergleichbaren internationalen Produktionen Schritt zu halten. Ein Achtungserfolg für die Box! Film- und Fernsehproduktion, deren erste Kinoprojekt 'Frau2 sucht HappyEnd' zu Unrecht floppte, ist also möglich. lasso.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Am Anfang war das Feuer: Adam und Eva entbrannten füreinander, als er sie aus einem lodernden Haus rettete. Jetzt sind sie vier Jahre verheiratet, und aus dem brennenden Verlangen nacheinander ist ein lauwarmes Miteinander geworden. Eva möchte am liebsten ein Kind; nach Adams Auffassung aber haben quengelige Gören im Paradies nichts verloren und bei der Vorstellung kommen ihm eher Fluchtgedanken. Noch dazu lauert die Versuchung überall. Zum einen ist da Betty, das Kindermädchen von Adams Bruder Erik, das Adam glutvolle Blicke zuwirft. Und zum anderen ist da Olli, Evas Sandkastenfreund der nach Jahren plötzlich wieder auf der Bildfläche erscheint und Eva eifrig umwirbt. Als Adam von den verbotenen Früchten nascht und eine Affäre mit Betty eingeht, trennt Eva sich von ihm. Adam ist wieder frei, doch als Eva sich in Olli verliebt, regt sich bei Adam plötzlich brennende Eifersucht...
Produktbeschreibungen
Noch dazu lauert die Versuchung überall. Zum einen ist da Betty (Anna Bertheau), das hübsche Kindermädchen von Adams Bruder Erik (Martin Brambach), das Adam glutvolle Blicke zuwirft. Und zum anderen ist da Olli (Pierre Besson), Evas Sandkastenfreund, der nach Jahren plötzlich wieder auf der Bildfläche erscheint und Eva eifrig umwirbt. Und ganz nebenbei gibt es auch noch Charly (Theresa Berlage), die schon lange auf ihre Chance bei Adam wartet. Als Adam von den verbotenen Früchten nascht und eine Affäre mit Betty eingeht, trennt Eva sich von ihm. Adam ist wieder frei, doch als Eva sich in Olli verliebt, regt sich bei Adam plötzlich brennende