Von "Ada sucht Eva" war ich doch ein wenig enttäuscht. Das Buch hält nicht, was die Beschreibung verspricht: "Prompt beginnt Frederikes Clique zu meutern.", "Frederikes Ex-Geliebte Pe ... greift zu unfairen Mitteln.", "Ilona, ihre beste Freundin, verhält sich mit einemmal merkwürdig." Das hört sich nach ordentlich Zündstoff an, wird aber eigentlich nur am Rande erwähnt und verpufft ohne große Wirkung. Karolin, ihre Vergangenheit und ihre Probleme bleiben wenig griffig und nachvollziehbar. Gefallen hat mir dagegen die Figur der Rike mit ihren Tagträumen. Originell sind die Farbdeutungen, wenn's mir auch zum Schluss ein bisschen zu viel wird. Interessant und witzig die Cliquen-Mitglieder von Rike mit ihren Macken und Eigenheiten. Alles in allem gut und flott zu lesen, aber nicht der große Wurf.