Der Rapido von AdHoc wird seit gut 6 Wochen in unserer Firma hart beschäftigt. Im Schnitt darf er pro Tag 10 bis 15 mal quirlen.
Nachdem uns etliche Wettbewerbsgeräte in der Preisspanne 6 bis 15 Euro nach weniger als 6 Wochen Durchschnittsgebrauch mit Motordefekten, Getriebeschäden, verbogenen Quirls (tw. auch schon verbogen geliefert) etc. ständig kaputt gegangen waren, haben wir uns nach anfänglichem Zögern für den im Vergleich wesentlich teureren Rapido MS 10 entschieden.
Kaufentscheidend war daher, das der Quirlstab des Rapido erheblich dicker ist als der der Wettbewerbsmodelle.
Der Rapido kommt elegant daher:
- aufwendige Verpackung (incl. von 3 AAA Batterien)
- Das Batteriefach und der Motor verstecken sich in einem rundem, glänzendem, hochwertig anmutendem Metallgehäuse
- Der Quirlstil wirkt robust und isttatsächlich deutlich dicker als der der Wettbewerbsprodukte
- Passend zum Design des Quirls ein nach unten geschlossener, runder Metallständer, in dessen Hohlraum man den Quirlstab zu dessen Schutz steckt (dazu später mehr).
- Der Metallständer selbst wird noch zur Stabilisierung in einen runden, hier schwarzen "Kunststoffteller" gesteckt - er würde sonst incl. des Quirls aufgrund der Bauhöhe von 21 cm zu leicht umfallen.
Der erste Eindruck ist: Donnerwetter, mit dem Gerät möchte man gerne arbeiten.
Der Rapido legt los wie die Feuerwehr, die 3 mitgelieferten AAA Batterien liefern ordentlich Power, beim ersten Mal war es mir schon fast zu viel an Umdrehungen....aber man kann sich daran gewöhnen.
Bedient wird das Gerät mittels des großen Knopfes von oben, wobei es die Einstellmöglichkeit "Dauerlauf" nicht gibt. Ich bin mir angesichts der Tatsache, daß das Gerät mächtig schnell dreht, nicht sicher, ob ich mir wirklich diese Möglichkeit "Dauerlauf" wünschen sollte.....mir ist es ganz lieb, daß ich zum schnellen Aussachalten nur den Knopf loslassen muss. (sonst kann es ganz schön spritzen) Ich quirle daher "An" "Aus" "An" "Aus" "An" usw. usw.
Angeblich eignet sich lt. Verpackungsbeschriftung der Rapido auch zum Verquirlen von Saucen, Milchshakes und Cocktails....bei der Stärke des Antriebes mag ich das gerne glauben, ausprobiert habe ich es aber bislang nicht.
Milch (ich nehme immer 3,5 % haltbar oder 3,7 % frisch, nur warm muss sie vorher sein) läßt sich prima damit aufschäumen. [es gibt dennoch Unterschiede bei der Milch im Aufschäumverhalten - eine 3,5 % von Lidl z.B. schäumt etwas anders auf als die 3.5 % von Aldi].
Wir haben das Gerät 2 x - einmal für die Firma, ein Exemplar nutze ich privat:
Nach 6 Wochen intensiver Nutzung ein Zwischenfazit:
- der Quirl ist deutlich besser geeignet als alle Geräte, die ich vorher benutzt habe und macht bzgl. des Aufschäumens von Milch seine Sache ausgezeichnet
- Optisch ist das Gerät ein Hingucker
Das Gerät hat aber auch ein paar Schwächen:
- Batterieverbrauch. Zu Hause mußte ich in 6 Wochen schon 2 x die drei AAA Batterien austauschen (Duracell), in der Fimra trotz deutlich stärkerer Benutzung erst einmal. Ich werde auf aufladbare Batterien umsteigen, dies kann u.U. die Umdrehungszahl des Quirls etwas reduzieren....darüber kann man bei der Motorleistung aber hinwegsehen
- Sauberkeit: Der Metallständer ist nach unten hin geschlossen. Der Quirlstab wird nach Verwendung immer ein bisschen Feuchtigkeit in den Ständer hineintropfen lassen, s.d. der Ständer häufiger zu reinigen ist. Dann sollte aber der Ständer innen getrocknet werden. In dieser Zeit ist er aber nicht zu verwenden.
Die Lösung wäre einfach: Da der Ständer zur Stabilisierung in den Kunststoffteller gesetzt wird, könnte der Ständer auch nur eine beidseitig offene Metallröhre sein.
Flüssigkeit würde dann durch die Röhre nur auf den Kunststoffteller tropfen. Dieser wäre nach Entnahme des Ständers einfach zu reinigen und zu trocknen. Zusätzlich würde so Material gespart werden können.
- bei unserem Fimengerät löst sich schon die Metallplatte vom Startknopf. Das läßt sich durch einen Kleber schnell reparieren, ist aber bei einem Gerät mit diesem Design nicht zu erwarten gewesen.
Verglichen mit allen übrigen Quirls, die ich im Verlaufe der letzten Jahre in den Müll werfen mußte, ist der Rapido empfehlenswert.