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Adèle und Simon in Amerika: Ein Suchbilderbuch
 
 
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Adèle und Simon in Amerika: Ein Suchbilderbuch [Illustriert] [Gebundene Ausgabe]

Barbara McClintock , Nicola Stuart
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 40 Seiten
  • Verlag: Jacoby & Stuart (24. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3941087592
  • ISBN-13: 978-3941087590
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 22 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 446.715 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Barbara McClintock
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Simons Reise durch Amerika liest sich wie ein Logbuch der Verluste, wie ein umgekehrtes Ich-packe-meinen-Rucksack-Spiel. Bald beschleicht einen der Verdacht, dass Simon seine Habseligkeiten absichtlich ausstreut: als sei es ein großer Test, dem er sein Gastland unterzieht, eine Probe auf seine Unschuld: Ob Amerika mir wohl zurückgibt, was ich in seinen Welten verlor? Am Ende der Reise, in New York, hat Simon zwar seinen ganzen Besitz verloren. Aber dann geschieht ein Wunder... Von diesem Buch lernt man, was es bedeutet zu reisen. Reisen bedeutet, sich in der Welt absichtlich zu verlieren und Zutrauen zu ihr zu gewinnen. (Peter Kümmel, ZEIT Literaturmagazin)

Mit ihren nostalgischen Illustrationen sind Barbara McClintocks Bücher ein besonderer Augenschmaus, und ihre Liebe zum Detail ist wie geschaffen dafür, ein Suchbilderbuch zu kreieren. (literaturmarkt)

Kurzbeschreibung

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts reisen Adèle und ihr kleiner Bruder Simon durch Amerika. Die Reise ist toll, auch wenn Simon nach und nach seine Sachen verliert. Kleine und große Leser werden größtes Vergnügen daran haben, die vermissten Gegen stände und noch vieles mehr in diesem nostalgischen Buch wieder aufzuspüren. Ein Suchbilderbuch der charmantesten Art!Von Boston über New Orleans bis nach San Francisco und St. Louis in diesem Abenteuer entdecken Adèle und Simon Amerika. Sehr wichtig bei einer Reise ist die richtige Ausrüstung. Hat Simon auch alles dabei? Tagebuch, Griffelkasten, Cowboyhut, Blechtasse, seinen Pullunder, die knallroten Hosenträger ...? Ja, hat er, und natürlich verspricht er Adèle, gut auf alles aufzupassen. Aber schon bei der Abfahrt in New York hat er sein Tagebuch verloren. In Chicago verliert er seinen Cowboyhut, in den Rocky Mountains sein Fernglas ... Wer kann ihm helfen? Im Anhang sind alle Orte und Sehenswürdigkeiten der Reise genau beschrieben, und hier wird noch auf zusätzliche Dinge, die in den Bildern versteckt sind, hingewiesen. Und natürlich gibt es für alle geographisch Interessierten eine große Karte, auf der die gesamte Reiseroute eingezeichnet ist.

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Format:Gebundene Ausgabe
Cowboyhut. Tagebuch. Taschenmesser. Hosenträger - es gibt eigentlich nichts, was Simon auf seiner Reise durch Amerika nicht verliert. Am Ende des Buches konstatiert er den Verlust seiner gesamten Ausrüstung und muss schließlich seine Hosen - nun eben ohne Hosenträger - mit den blanken Händen festhalten. Das Schöne: Simon stört es nicht. Unberührt genießt er gemeinsam mit Schwester Adèle und Tante Cecile die vielen Facetten des historischen Amerikas um die Zeit 1900.

Detailverliebt präsentieren die nostalgischen Zeichnungen der Autorin Barbara McClintock zwölf geschichtlich denkwürdige Reisestationen vom schusseligen Simon und seiner kleinen Reisegruppe: Das französische Viertel in New Orleans, der Boston Public Garden, der Rocky Mountain Nationalpark, die Madison Street in Chicago, um nur einige zu nennen.

McClintocks Illustrationen sind dabei weitaus mehr als reine Kinderbuch-Zeichnungen, sondern basieren fast immer auf realistischen Fotovorlagen. Neben Simons verlorenen Gegenständen versteckt die Autorin in ihren Illustrationen oft gleich mehrere historische und fiktive amerikanische Nationalhelden und Persönlichkeiten, die es zu suchen und zu entdecken gilt.

So gründlich und liebevoll die Zeichnungen und deren nostalgische Bezüge auch sind, so werden sie doch leider verdeckt und dominiert von einem weitgehend sehr hölzern übersetzten Text, der in Murmeltier-Manier Seite für Seite Simons Verlust eines neuen Gegenstandes beschreibt. Ein etwas unangenehmer Beigeschmack bereitet einem beim Lesen zudem die beständig auf ihren Bruder schimpfende und damit notorisch schlecht gelaunte Adèle.

Die Vielzahl geschichtlicher Bezüge und Hintergründe drängen sich im hinteren Teil des Buches klein gedruckt auf einer Doppelseite. Für den amerikaunerfahrenen Leser erschließt sich damit leider erst am Ende der Lektüre, dass der Begriff "Suchbilderbuch" gleich in mehrfacher Hinsicht gilt.

Wer sich weiterhin ernsthaft mit den vielen versteckten Hinweisen und geschichtlich denkwürdigen Inhalten des Buches beschäftigen möchte, sollte im übrigen ein Lexikon in die Hand nehmen, - viele der porträtierten Persönlichkeiten dürften wohl nur echten Amerikaexperten und -liebhabern bekannt sein.

Neben letztgenannter (Haupt-)Zielgruppe bietet das Buch Kindern ab ca. fünf Jahren trotz alledem einige nette Impressionen, die immerhin weit über das reine von Cowboybildern dominierte nostalgische Amerika hinausgehen.
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