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Produktinformation
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In Homeworld führten Sie Ihr Volk auf der Suche nach der namensgebenden Heimatwelt in einem riesigen Mutterschiff durchs All. Endlich am Ziel, nehmen die Kämpfe kein Ende: Als die imperialistischen Vaygr Ihren Planeten belagern, brechen Sie überstürzt auf und ein neues Mutterschiff wird für Sie zur einzigen Hoffnung in einem langen und harten Krieg. Werden Sie Ihr Volk beschützen können und am Ende gar eine alte Prophezeiung erfüllen?
Homeworld 2 ist ein klassisches Echtzeitstrategiespiel, das sich lediglich durch die Dreidimensionalität des Weltraums von anderen Titeln unterscheidet: In den riesigen Leveln gibt es keine Begrenzungen nach oben oder unten, Schiffe können nicht nur neben-, sondern durch drücken der Shift-Taste auch übereinander platziert werden. Damit sind völlig neue Taktiken möglich, zugleich fällt es aber auch nicht leicht, die Übersicht zu wahren.
Zum Glück helfen eine 3-D-Karte sowie das intuitive Befehlsmenü bei der Kontrolle der stolzen Weltraumflotten, deren Mittelpunkt stets das Mutterschiff ist. In den integrierten Werften konstruieren Sie alles vom einfachen Raumjäger bis zur Fregatte. Reichen die Kapazitäten nicht aus, baut man ein neues Modul an die Außenhülle; fehlt Ihnen die nötige Technologie, erledigen das die schiffseigenen Forschungslabore. Und wenn es hart auf hart kommt, dockt ihre Flotte an das Mutterschiff an und springt gemeinsam ins nächste Sonnensystem. Auf diese Weise übernehmen Sie Einheiten von Mission zu Mission.
Homeworld 2 erinnert bereits auf den ersten Blick stark an seinen Vorgänger, der mittlerweile zu einem Klassiker avanciert ist. Und ja, im Grunde sind sich beide Spiele ausgesprochen ähnlich: Die Storyline, der Grafikstil, das Missionsdesign oder das Interface, mutige Innovationen werden Sie vergebens suchen, doch sinnvolle Detail-Verbesserungen machen das Spielen flüssiger und am Ende befriedigender. Das gilt auch für die Grafik: Sehen die Schiffe bei oberflächlicher Betrachtung noch aus wie im ersten Teil, entdecken Sie bei genauem Hinsehen jetzt wesentlich mehr Details. Hochauflösende Texturen und schicke Lichteffekte sorgen für einen optischen Genuss und auch die Soundkulisse kann sich dank eines exzellenten Soundtracks sowie einer professionellen Synchronisation hören lassen.
Fazit: Homeworld 2 wirkt wie ein rundum gelungenes Remake des Strategie-Klassikers. Spielerischem Tiefgang, abwechselungsreichen Missionen und einer grandiosen Präsentation steht lediglich der zu hohe Schwierigkeitsgrad gegenüber. --Patrick Streppel
Pro:
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
JA für Fans, JAIN für andere,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Homeworld 2 (Videospiel)
Meine Meinung ganz kurz:1)Grafik, Sound, Musik: astrein 2)Steuerung: in Ordnung 3)Schwierigkeitsgrad: ... nunja. Dank Pausefunktion machbar. 4)Spaßfaktor: Hoch, solange die eigene Flotte überlegen ist.. ;) ->1)Das Mutterschiff glänzt schon in der ersten Mission mit Chrom; die Blendeffekte ferner Sterne oder Planeten sind genial. Projektileinschläge auf grossen Schiffen hinterlassen sichtbare Schäden. Grandios. Hintergrundmusik und Soundeffekte wie gewohnt exzellent. Fazit: Ergo dürften Homeworld1-Fans sich freuen, endlich mal ihre hochgezüchteten PCs wieder mit einem Homeworld-Spiel an die Grenzen bringen zu können; Neueinsteiger seien allerdings vor dem happigen Schwierigkeitsgrad gewarnt. Leute mit älteren Rechnern täten gut daran, ihren Spaß an der HW-Reihe mit dem inzwischen günstigen HW1 oder HW_Cataclysm zu testen; spielerisch stehen diese HW2 in nichts nach, lediglich die Grafik ist älter. Die anderen: Ran an den Speck! HW2 macht Spaß :o) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein ungeschliffener Diamant,
Rezension bezieht sich auf: Homeworld 2 (Videospiel)
Etwa vier lange Jahre sind vergangen und nun ist nach etwa drei Jahren Entwicklungszeit Homeworld 2 erschienen. Die Erwartungen daran sind „gezwungenermaßen" hoch, denn so toll Homeworld auch war, es hatte empfindliche Schwächen, die ausgemerzt werden mussten. Teilweise war die eine oder andere Kleinigkeit bereits in „Homeworld Cataclysm" verbessert worden, doch das war nicht viel mehr als ein Appetithäppchen.Zunächst war ich begeistert von Homeworld 2 und spielte es in kurzer Zeit durch. Doch dann kam ich enttäuscht zum Ergebnis: die Entwicklungen von Homeworld 2 sind hinter den Erwartungen zurückgeblieben: Die Steuerung und die Produktionsmenüs wurden im Vergleich zu HW verbessert. Allerdings nehmen die Menü- bzw. Produktionsleiste leicht ein Drittel des Bildschirms ein und erschweren dadurch die Übersicht, sie lassen sich aber auch ausblenden. Was den Einspieler-Modus angeht, so beginnt die Geschichte zwar spannend, doch die Handlung wird dann beinahe einfallslos in die Länge gezogen, der unverständlich hohe und unverhältnismäßige Schwierigkeitsgrad streckt zudem das Spiel über 15 Missionen unnötigerweise in die Länge. Es gibt keine Interaktion mit einem bzw. keine Landung auf einen Planeten, was sich sehr angeboten hätte. Außerdem gibt es nach wie vor nur zwei verschiedene Rassen zur Auswahl: die guten Hiigarianer und die bösen Vaygr, die man übrigens nur im Multiplayer-Modus auswählen kann. Eine weitere Rasse hätte aber nicht nur der Geschichte durch die Aufhebung der einfachen Dualität von Gut und Böse mehr Tiefe gegeben, sondern auch für mehr spielerische und strategische Tiefe sorgen können. Für Strategie ist in Homeworld 2 vergleichsweise wenig Raum, immerhin haben beide Rassen im Gegensatz zu HW ihre Stärken und Schwächen. Es gibt zwar ein paar mehr oder minder gute Neuerungen wie modularisierte Einrichtungen, neue, rassenspezifische Einheiten oder „Strikegroups". Doch was ich wirklich Schade finde ist, dass es keine Formationen mehr gibt, die in HW einen wirklich strategischen Unterschied gemacht haben. Von den strategischen Möglichkeiten des dreidimensionalen Raums wird in HW2 nicht wirklich Gebrauch gemacht. Letztendlich produziert man nur Massen von Schiffen, fasst sie in „Strikegroups" zusammen und schickt sie los. Die gefühllose Massenproduktion von Einheiten, die zwar teilweise mit Hilfe von Forschung aufgebaut werden, jedoch keinerlei Erfahrung sammeln können, ist irgendwann einfach nur langweilig. Zwar mag ich auch große Raumflotten, doch ein persönlicher Unterschied zwischen den Einheiten durch Kampferfahrung oder durch personalisierte Einheiten hätte das Spiel sicher bereichern können. Die Eigeninitiative von Einheiten ist an sich eine gute Idee, allerdings kann sie einen auch in Bedrängnis bringen. Der Spielablauf ist meist ziemlich hektisch und vor allem unübersichtlich, was auch die Verfolgung von Strategien erschwert. NATÜRLICH ist Homeworld 2 ein monumentales Spektakel: Die Grafik ist einfach nur ein Augenschmaus und der heutigen Zeit angepasst. Ein detailliertes Meisterwerk mit viel Liebe zum Plastischen und zur Opulenz. Die zahlreichen Schiffe könnte man immer wieder im Detail beobachten und würde vermutlich jedes Mal etwas Neues entdecken. Prächtige Bilder, die ihresgleichen suchen, der Eindruck von Größe und die unheimliche räumliche Tiefe des Weltraums sind einfach genial. Beeindruckende Größenverhältnisse von kleinen Jägern bis hin zu den riesigen Schlachtkreuzern und dem gigantischen Mutterschiff. Faszinierende Schlachten mit unzähligen Lichteffekten. Es tummeln sich teilweise mehrere Hundert Schiffe auf dem Bildschirm, die alle aus vollen Rohren schießen, und es ist einfach toll, bei dem Spektakel zuzuschauen. Eine unter die Haut gehende und mitreißende Musik vom „alten" Meister Paul Ruskay, die einfach zu schön ist, als dass sie nur Menschen kennen, die dieses Spiel spielen. Das Spiel kann durch die Musik regelrecht aufleben, es entwickelt dadurch eine einmalige Atmosphäre, die feiner kaum sein könnte. Der Ethno-Pop gehört zu den besten, die ich kenne. Schade nur, dass er nicht direkt von CD abgespielt werden kann, wie bei manch anderen Spielen, und man die Musik-CD kaufen muss. Fantastische Toneffekte, die fast alles Dagewesene in den Schatten stellen. Es ist alles dabei: Von dem tiefen Rattern der Schnellfeuerkanonen über das dumpfe Donnern der Geschütze bzw. das Zischen der Ionen-Kanonen beim Feuern bis hin zu den großartigen, den Raum füllenden Explosionsgeräuschen von Flagschiffen, denen ein flehentliches, tiefes Wimmern des Schiffrumpfes vorausgeht. Eine durch die Optik und Akustik entstehende großartige Atmosphäre, die sich einfach nur mit dem Wort „WOW" beschreiben lässt. Auch die KI ist spürbar verbessert worden. Jede Einheit macht, was sie am Besten kann und das spart einem Klickabeit. Der Computer ist als Gegner durchaus ernst zu nehmen und wem er nicht reicht, der kann sich mehreren Verbündeten stellen. Der Mehrspieler-Modus bietet mehr Möglichkeiten und es können jetzt bis zu 6 Spieler gleichzeitig mit- oder gegeneinander ziehen. Und da macht das Spiel auch wirklich Spaß. Man kann nur erahnen, wie viel mehr Homeworld 2 hätte sein können, wenn man sich die fantastischen Artworks anschaut, die im Web auf einschlägigen Sites angeboten werden. Für mich ein kleiner Trost. Für alle Fans des ersten Teils ist Homeworld 2 ein Muss. Wer sich seiner Sache nicht so sicher ist, kann erst einmal das deutlich günstigere Homeworld ausprobieren, bis auf die Grafik und die Musik ist der Unterschied zwischen den beiden unwesentlich. Alternativ bietet sich das ebenfalls prächtige Hegemonia oder das brilliante Massive-Multiplayer-Online-Spiel EVE an. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Vorsicht alte Fans, laßt euch Zeit mit dem Game,
Von
Rezension bezieht sich auf: Homeworld 2 (Videospiel)
Tja, wo soll man anfangen? Ich habe mir die englische Version ausgeliehen, da ich etwas ungduldig bin. Das war auch fast das aus für das Game. Ich habe immer noch die alte Steuerung aus dem FF drauf und hatte extreme Anpassungsschwierigkeiten! Für den Neueinsteiger dürfte das hingegen ein Gedicht sein, da sich alles über ein Interface mit so ziemlich allen möglichen Befehlen steuern läßt. Aber genau hier liegt auch die entscheidende Schwäche: das eigentliche Flair vom großen weiten Raum geht durch ein offenes Menü schnell verloren (1/3 Bildschirm ist weg). Und die Befehlstopologie für die Schnelltasten ist alles andere als schnell (Strg+Shift+Taste)zum schließen eines Menüs ist einfach nicht praktikabel.Bei der Story-Line fällt noch mehr als bei den Vorversionen auf: So und nicht anders mußt du es machen, oder verlierst. Ich für meinen Teil entwickle gern eigene Lösungen für ein Problem und möchte dann auch eine gewisse Überlegenheit aus guten Gefechten ziehen. Aber je mehr Rohstoffe/Schiffe man in die nächste Missionen rettet, umso gewaltiger wird der Gegner. Eine Einstellung wie Leicht/Mittel/Schwer läßt sich in der Story nicht vornehmen. Bei dem Single Player vs CPU liegt die Sache anders. Hier ist eine recht feine Abstufung möglich, von der ich aber erst 2 (Leicht, Normal) getestet habe und im Moment keine Schlacht mehr verliere. Schön kommt hier der Efekt zum tragen: kein Schiff ist unbesiegbar. Die Superschlachtschiffe können von Jägern dahingemetzelt werden, wenn diesen Begleitjäger fehlen, da auf sogenannte Subsysteme geschossen werden kann und Jagdbomber diese recht zuverlässig ausschalten können. So steht auch ein Superschlachtschiff schnell waffenlos im All. Es kommt also mehr auf ausgewogenes Vorgehen an... Nichts desto Trotz sind die eigentlichen Raumschlachten optisch ein Genuß, da man jetzt gottgleich seinen Betrachterstandpunkt und Zoom wählen kann. Leider werden diese Schlachten nach meinem Gefühl nicht mit Taktik, sondern Masse geführt. Durch meine Beschreibung läßt sich vielleicht erahnen, daß ich noch nicht so ganz überzeugt bin und auf den einen oder anderen balancing Patch warte, der die Taktik etwas mehr in den Vordergrund stellt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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